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Den Flüssen mehr Raum

Ein Deich bricht beim Oderhochwasser 1997.

Das Agrar – und Umweltministerium nimmt das Motto wörtlich und wird mit dem Landesamt für Umwelt Brandenburgs neue, wilde und gezähmte Ufer an Oder und Elbe im Film aus der Vogelperspektive vorstellen.

Die derzeitigen Pegelstände an Brandenburgs Flüssen sind ein Gradmesser dafür, dass die Klimakrise im Herzen Mitteleuropas angekommen ist. Die Zahl sogenannter Extremwetterereignisse hat zugenommen. Zwar sind es seit den letzten drei Jahren vor allem Niedrigwasserstände, die an den Flüssen des Landes Probleme bereiten. Nicht vergessen sind aber die Hochwasser an Oder und Elbe, die für Gefahren für Leib und Leben sorgten und große Schäden verursachten. Sie führten dazu, dass die betroffenen Regionen in das gesamtdeutsche Bewusstsein rückten und die Menschen dort eine Welle der Solidarität erleben durften. Zum nationalen Ereignis wurde ganz besonders das Oderhochwasser 1997. Viele werden sich sicher an das Bild der vom Wasser eingekreisten Rinderherde, an die aus den Fluten herausragenden Höfe, an die Sandsackwälle, an Bilder mit dem damaligen Umweltminister Matthias Platzeck erinnern, wie er, umringt von vielen zivilen und militärischen Helfern, die Deichverteidigung organisierte.

An Oder und Elbe wurden neue Deiche gebaut und Altdeiche an die aktuellen technischen Standards und das hundertjährliche Hochwasser angepasst. Daraus resultiert eine nachhaltige Verbesserung des Hochwasserschutzes und des Schutzniveaus. Auf dem Alten Markt zeigt das Landesamt für Umwelt, dass ein Deich nicht einfach nur ein Sandwall, sondern ein anspruchsvolles, technisches Bauwerk ist. Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen aus den Extremereignissen war jedoch, dass Flüssen wieder mehr Raum gegeben werden muss. Nach den verheerenden Hochwassern im Juni 2013 im Elbe- und Donaugebiet haben sich Bund und Länder auf das Nationale Hochwasserschutzprogramm mit überregional wirksamen Maßnahmen zum Hochwasserschutz verständigt. Durch Deichrückverlegungen und gesteuertem Hochwasserrückhalt (zum Beispiel Flutpolder) soll den Flüssen wieder ein Stück ihrer natürlichen Überflutungsfläche zurückgegeben werden.

Ein Deich bricht beim Oderhochwasser 1997.
© Florian Engels

Das Agrar – und Umweltministerium nimmt das Motto wörtlich und wird mit dem Landesamt für Umwelt Brandenburgs neue, wilde und gezähmte Ufer an Oder und Elbe im Film aus der Vogelperspektive vorstellen.

Die derzeitigen Pegelstände an Brandenburgs Flüssen sind ein Gradmesser dafür, dass die Klimakrise im Herzen Mitteleuropas angekommen ist. Die Zahl sogenannter Extremwetterereignisse hat zugenommen. Zwar sind es seit den letzten drei Jahren vor allem Niedrigwasserstände, die an den Flüssen des Landes Probleme bereiten. Nicht vergessen sind aber die Hochwasser an Oder und Elbe, die für Gefahren für Leib und Leben sorgten und große Schäden verursachten. Sie führten dazu, dass die betroffenen Regionen in das gesamtdeutsche Bewusstsein rückten und die Menschen dort eine Welle der Solidarität erleben durften. Zum nationalen Ereignis wurde ganz besonders das Oderhochwasser 1997. Viele werden sich sicher an das Bild der vom Wasser eingekreisten Rinderherde, an die aus den Fluten herausragenden Höfe, an die Sandsackwälle, an Bilder mit dem damaligen Umweltminister Matthias Platzeck erinnern, wie er, umringt von vielen zivilen und militärischen Helfern, die Deichverteidigung organisierte.

An Oder und Elbe wurden neue Deiche gebaut und Altdeiche an die aktuellen technischen Standards und das hundertjährliche Hochwasser angepasst. Daraus resultiert eine nachhaltige Verbesserung des Hochwasserschutzes und des Schutzniveaus. Auf dem Alten Markt zeigt das Landesamt für Umwelt, dass ein Deich nicht einfach nur ein Sandwall, sondern ein anspruchsvolles, technisches Bauwerk ist. Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen aus den Extremereignissen war jedoch, dass Flüssen wieder mehr Raum gegeben werden muss. Nach den verheerenden Hochwassern im Juni 2013 im Elbe- und Donaugebiet haben sich Bund und Länder auf das Nationale Hochwasserschutzprogramm mit überregional wirksamen Maßnahmen zum Hochwasserschutz verständigt. Durch Deichrückverlegungen und gesteuertem Hochwasserrückhalt (zum Beispiel Flutpolder) soll den Flüssen wieder ein Stück ihrer natürlichen Überflutungsfläche zurückgegeben werden.

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