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Afrikanische Schweinepest in Brandenburg

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Info-Telefon Afrikanische Schweinepest
0331 866-5666
Montag bis Freitag
9 bis 13 Uhr

Info-Telefon Afrikanische Schweinepest
0331 866-5666
Montag bis Freitag
9 bis 13 Uhr

Oberste Landesveterinärbehörde (MSGIV)

Das Brandenburger Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) stellt als Oberste Landesveterinärbehörde auf seiner Website Informationen zur Afrikanischen Schweinepest (kurz: ASP) bereit:

Das Brandenburger Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) stellt als Oberste Landesveterinärbehörde auf seiner Website Informationen zur Afrikanischen Schweinepest (kurz: ASP) bereit:

Behörden der Landkreise und kreisfreien Stadt

Weitere Informationen der aktuell betroffenen Landkreise und kreisfreien Stadt im Land Brandenburg:

Weitere Informationen der aktuell betroffenen Landkreise und kreisfreien Stadt im Land Brandenburg:


Krisentelefone

Landkreis Krisentelefon und Servicezeit
Barnim Telefon: 03334 214-1607
Montag bis Donnerstag: 9 bis 15 Uhr / Freitag: 9 bis 12 Uhr
Dahme-Spreewald Telefon: 03546 20-1588
Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr
Märkisch-Oderland Telefon: 03346 850-6969
Oder-Spree Telefon: 03366 35-2035
Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr
Spree-Neiße Telefon: 03562 986-10044
Montag bis Donnerstag: 8 bis 16 Uhr / Freitag: 8 bis 12 Uhr
Frankfurt (Oder) Telefon: 0335 565-3743 /-3744
Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr

Landkreis Krisentelefon und Servicezeit
Barnim Telefon: 03334 214-1607
Montag bis Donnerstag: 9 bis 15 Uhr / Freitag: 9 bis 12 Uhr
Dahme-Spreewald Telefon: 03546 20-1588
Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr
Märkisch-Oderland Telefon: 03346 850-6969
Oder-Spree Telefon: 03366 35-2035
Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr
Spree-Neiße Telefon: 03562 986-10044
Montag bis Donnerstag: 8 bis 16 Uhr / Freitag: 8 bis 12 Uhr
Frankfurt (Oder) Telefon: 0335 565-3743 /-3744
Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr

Verhalten in ASP-Gebieten

  • Verhaltensregeln für den Besuch in Wald und Flur in ASP-Gebieten

    Laut Seuchenverordnung gibt es verschiedene Zonen. Was bedeutet das für mich als Besucher?

    Grundsätzlich gibt es in Brandenburg im Rahmen der ASP-Bekämpfung vier Zonen mit unterschiedlichen Zielsetzungen und Maßnahmen:

    • Kerngebiete,
    • Weißen Zonen,
    • Gefährdetes Gebiet (Sperrzone II) und,
    • Pufferzone (Sperrzone I).

    Die größten Einschränkungen für den Besuch in Wald und Flur gelten in den Kerngebieten. Ein Kerngebiet umfasst eine Fläche von etwa drei Kilometern rund um jedes gefundene beziehungsweise erlegte Wildschwein, bei dem ASP amtlich bestätigt wurde. Dieser Bereich wird eingezäunt und das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft verboten. Zur offenen Landschaft zählen Felder, Wiesen und Ackerflächen sowie alle Bereiche außerhalb geschlossener Ortslagen oder außerhalb von Bebauungszusammenhängen.

    Die Kerngebiete werden von sogenannten weißen Zonen umgeben und befinden sich innerhalb des gefährdeten Gebietes. Der Radius des gefährdeten Gebietes beträgt etwa 15 Kilometer um den Fund- beziehungsweise Erlegungsort. Außerhalb der Kerngebiete dürfen sich Besucher hier frei bewegen, für Hunde gilt Leinenzwang.

    Das gefährdete Gebiet wird wiederum von einer Pufferzone umgeben. Hier gelten für Besucher keine weiteren Einschränkungen. Jäger und Landwirte müssen besondere Hygieneregeln beachten. Personen, die mit einem Wildschwein in Kontakt gekommen sind, zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall, müssen sowohl sich und ihre Kleidung, als auch das betroffene Fahrzeug gründlich reinigen und desinfizieren.

    Was tue ich, wenn ich ein totes Wildschwein finde?

    Melden Sie ein totes Wildschwein bitte den zuständigen Veterinärbehörden und wenn möglich, dem zuständigen Jäger. Fassen Sie das Tier auf keinen Fall an.

    Welche allgemeinen Dinge muss ich beachten?

    Werfen Sie keine Lebensmittel, insbesondere keine Wurstbrote, oder deren Verpackungen fort. Nehmen Sie Ihren Abfall unbedingt wieder mit nach Hause.

    Darf ich mit meinem Hund noch spazieren gehen?

    Ja, Hunde dürfen weiterhin mit zum Spaziergang. Allerdings gilt jetzt auch in der offenen Landschaft, was im Wald selbstverständlich sein sollte: Hunde müssen angeleint werden, sie dürfen nicht frei herumlaufen. Bitte beachten Sie, dass das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft in Kerngebieten grundsätzlich verboten ist.

    Wenn Sie ein totes Wildschwein finden, verhindern Sie unbedingt, dass der Hund mit dem Tier in Berührung kommt.

    Wo melde ich ein gefundenes Wildschwein?

    Wenn Sie ein totes Wildschwein finden, melden Sie es unbedingt dem zuständigen Veterinäramt. Kontaktdaten finden Sie im Internet auf den Seiten der betroffenen Landkreise und des Verbraucherschutzministeriums. Sie können Wildschweinfunde aber auch bei den Ordnungsämtern, den örtlichen Jägern oder in den Forstdienststellen melden.

    Darf ich im ASP-Gebiet Pilze und Beeren sammeln?

    Ja, außerhalb der Kerngebiete, in denen das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft verboten ist, bleibt das Sammeln von Pilzen und Beeren weiterhin gestattet. Bitte beachten Sie dabei, dass lediglich geringe Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden dürfen. Da die Tierseuche für Menschen ungefährlich ist, können Sie Pilze und Beeren bedenkenlos essen.

    Laut Seuchenverordnung gibt es verschiedene Zonen. Was bedeutet das für mich als Besucher?

    Grundsätzlich gibt es in Brandenburg im Rahmen der ASP-Bekämpfung vier Zonen mit unterschiedlichen Zielsetzungen und Maßnahmen:

    • Kerngebiete,
    • Weißen Zonen,
    • Gefährdetes Gebiet (Sperrzone II) und,
    • Pufferzone (Sperrzone I).

    Die größten Einschränkungen für den Besuch in Wald und Flur gelten in den Kerngebieten. Ein Kerngebiet umfasst eine Fläche von etwa drei Kilometern rund um jedes gefundene beziehungsweise erlegte Wildschwein, bei dem ASP amtlich bestätigt wurde. Dieser Bereich wird eingezäunt und das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft verboten. Zur offenen Landschaft zählen Felder, Wiesen und Ackerflächen sowie alle Bereiche außerhalb geschlossener Ortslagen oder außerhalb von Bebauungszusammenhängen.

    Die Kerngebiete werden von sogenannten weißen Zonen umgeben und befinden sich innerhalb des gefährdeten Gebietes. Der Radius des gefährdeten Gebietes beträgt etwa 15 Kilometer um den Fund- beziehungsweise Erlegungsort. Außerhalb der Kerngebiete dürfen sich Besucher hier frei bewegen, für Hunde gilt Leinenzwang.

    Das gefährdete Gebiet wird wiederum von einer Pufferzone umgeben. Hier gelten für Besucher keine weiteren Einschränkungen. Jäger und Landwirte müssen besondere Hygieneregeln beachten. Personen, die mit einem Wildschwein in Kontakt gekommen sind, zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall, müssen sowohl sich und ihre Kleidung, als auch das betroffene Fahrzeug gründlich reinigen und desinfizieren.

    Was tue ich, wenn ich ein totes Wildschwein finde?

    Melden Sie ein totes Wildschwein bitte den zuständigen Veterinärbehörden und wenn möglich, dem zuständigen Jäger. Fassen Sie das Tier auf keinen Fall an.

    Welche allgemeinen Dinge muss ich beachten?

    Werfen Sie keine Lebensmittel, insbesondere keine Wurstbrote, oder deren Verpackungen fort. Nehmen Sie Ihren Abfall unbedingt wieder mit nach Hause.

    Darf ich mit meinem Hund noch spazieren gehen?

    Ja, Hunde dürfen weiterhin mit zum Spaziergang. Allerdings gilt jetzt auch in der offenen Landschaft, was im Wald selbstverständlich sein sollte: Hunde müssen angeleint werden, sie dürfen nicht frei herumlaufen. Bitte beachten Sie, dass das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft in Kerngebieten grundsätzlich verboten ist.

    Wenn Sie ein totes Wildschwein finden, verhindern Sie unbedingt, dass der Hund mit dem Tier in Berührung kommt.

    Wo melde ich ein gefundenes Wildschwein?

    Wenn Sie ein totes Wildschwein finden, melden Sie es unbedingt dem zuständigen Veterinäramt. Kontaktdaten finden Sie im Internet auf den Seiten der betroffenen Landkreise und des Verbraucherschutzministeriums. Sie können Wildschweinfunde aber auch bei den Ordnungsämtern, den örtlichen Jägern oder in den Forstdienststellen melden.

    Darf ich im ASP-Gebiet Pilze und Beeren sammeln?

    Ja, außerhalb der Kerngebiete, in denen das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft verboten ist, bleibt das Sammeln von Pilzen und Beeren weiterhin gestattet. Bitte beachten Sie dabei, dass lediglich geringe Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden dürfen. Da die Tierseuche für Menschen ungefährlich ist, können Sie Pilze und Beeren bedenkenlos essen.

  • Verhaltensregeln für die Forstwirtschaft

    Darf im gefährdeten Gebiet Holz geerntet werden?

    Holzfällarbeiten, die über die Verkehrssicherung hinausgehen, sind aktuell im gefährdeten Gebiet verboten. Sobald die Kernzone und die weiße Zone mit einem festen Zaun umschlossen sind, werden auch die forstlichen Maßnahmen im gefährdeten Gebiet schrittweise freigegeben.

    Bestehen für die Pufferzone keinerlei Einschränkungen der forstlichen Tätigkeiten?

    Für die Pufferzone gibt es keine Beschränkungen der Land- und Forstwirtschaft.

    Darf im gefährdeten Gebiet Holz geerntet werden?

    Holzfällarbeiten, die über die Verkehrssicherung hinausgehen, sind aktuell im gefährdeten Gebiet verboten. Sobald die Kernzone und die weiße Zone mit einem festen Zaun umschlossen sind, werden auch die forstlichen Maßnahmen im gefährdeten Gebiet schrittweise freigegeben.

    Bestehen für die Pufferzone keinerlei Einschränkungen der forstlichen Tätigkeiten?

    Für die Pufferzone gibt es keine Beschränkungen der Land- und Forstwirtschaft.

  • Jagd auf Wildschweine zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest

Landwirtschaft

  • Werden die Bewirtschaftungsrestriktionen als höhere Gewalt im Zusammenhang mit der Zahlung von Agrarbeihilfen gewertet?

    Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest und die damit einhergehenden Bewirtschaftungsrestriktionen für landwirtschaftliche Betriebe, die auf Grundlage der Tierseuchenallgemeinverfügung der jeweils betroffenen Landkreise erlassen wurden, sind im Allgemeinen als Fall höherer Gewalt anzuerkennen. Welche Betriebe betroffen sind, wird durch die zuständige Behörde ermittelt.

    Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest und die damit einhergehenden Bewirtschaftungsrestriktionen für landwirtschaftliche Betriebe, die auf Grundlage der Tierseuchenallgemeinverfügung der jeweils betroffenen Landkreise erlassen wurden, sind im Allgemeinen als Fall höherer Gewalt anzuerkennen. Welche Betriebe betroffen sind, wird durch die zuständige Behörde ermittelt.

  • Können sich Landwirte an der Suche nach toten oder kranken Tieren beteiligen?

    Eine Beteiligung von Landwirten an der Fallwildsuche ist möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Wie im beigefügten Erlass ausgeführt, ist die Absuche von Flächen als Voraussetzung für Ausnahmen vom Nutzungsverbot durch behördlich eingesetzte Personen oder unter behördlicher Aufsicht tätige Personen durchzuführen. Insoweit ist die Beteiligung an der Fallwildsuche mit der örtlich zuständigen Veterinärbehörde abzustimmen. Eine Freigabe der Flächen erfolgt ausschließlich durch die örtlich zuständige Veterinärbehörde.

    Eine Beteiligung von Landwirten an der Fallwildsuche ist möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Wie im beigefügten Erlass ausgeführt, ist die Absuche von Flächen als Voraussetzung für Ausnahmen vom Nutzungsverbot durch behördlich eingesetzte Personen oder unter behördlicher Aufsicht tätige Personen durchzuführen. Insoweit ist die Beteiligung an der Fallwildsuche mit der örtlich zuständigen Veterinärbehörde abzustimmen. Eine Freigabe der Flächen erfolgt ausschließlich durch die örtlich zuständige Veterinärbehörde.

  • Dürfen Imker Bienenvölker aufstellen?

    Außerhalb der Kernzonen können die Imker ihre Völker ohne Einschränkung aufstellen.

    Innerhalb der Kernzonen bedarf das Aufstellen von Bienenvölkern einer Freigabe durch das zuständige Veterinäramt.

    Außerhalb der Kernzonen können die Imker ihre Völker ohne Einschränkung aufstellen.

    Innerhalb der Kernzonen bedarf das Aufstellen von Bienenvölkern einer Freigabe durch das zuständige Veterinäramt.


Presseinformationen

Afrikanische Schweinepest

Landwirtschaftsministerium unterstützt Jägerschaft bei der Wildvermarktung und der ASP-Prävention

Potsdam – Die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wird durch eine verstärkte Bejagung der Wildschweine verhindert. Dafür braucht es zusätzliche Kühlkapazitäten, in denen die erlegten Tiere bis zur Vermarktung hygienisch gelagert werden können. Das Landwirtschaftsministerium fördert auf Antrag des Landesjagdverbandes die Anschaffung von sieben zusätzlichen Kühlcontainern mit 188.000 Euro aus der Jagdabgabe. Für nicht verwertbare Wildschweine besteht zudem die Möglichkeit, eine Abgabeprämie in Anspruch zu nehmen. Ein zusätzlicher Abrechnungstermin mit dem früheren Stichtag 30. September 2021 wird eingerichtet.

Afrikanische Schweinepest

Antragsfrist für Ausgleich von ASP-bedingten Mehrkosten bis zum 1. Dezember 2021 verlängert

Potsdam – Schweinehaltende Betriebe in ASP-Restriktionszonen, die den De-minimis-Rahmen noch nicht ausgeschöpft haben, können jetzt noch bis zum 1. Dezember 2021 Anträge im Rahmen der „Richtlinie des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg für die Gewährung von Billigkeitsleistungen zum Ausgleich von ASP-bedingten zusätzlichen Veterinärkosten und Mehrkosten beim Transport von Schweinen sowie von Mehrkosten, die durch längere Transportwege für alternativ angebaute Feldfrüchte entstehen“ einreichen.

Insbesondere für Landwirte, Jagdausübende und Waldbesitzer hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz ergänzend Hinweise zusammengestellt:

Insbesondere für Landwirte, Jagdausübende und Waldbesitzer hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz ergänzend Hinweise zusammengestellt:

Tierzucht und Tierhaltung: Schweinehaltung beim Auftreten ASP
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Jagd: Gefahren der Afrikanischen Schweinepest - Maßnahmen
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Geoportal Landesbetrieb Forst: Thema zur Abgrenzung der ASP-Gebiete
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Weiterführende Informationen

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