Hauptmenü

Fragen und Antworten aus den Bereichen Jagd, Fischerei und Angeln

„“
„“

Thema Jagd

  • Empfehlungen zur Jagdausübung im Rahmen der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung

    Stand: 14. Mai 2020

    Die Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg in Brandenburg sagt, dass alle angehalten sind, soziale Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. In diesem Sinne sind alle gebeten, sich bis zum 5. Juni 2020 in ihrem Alltagsverhalten einzuschränken. Mit diesem Schreiben gebe ich eine Empfehlung zum weiteren Verhalten ab.

    Im Hinblick auf die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 8. Mai 2020 ist die Jagd grundsätzlich weiterhin zulässig. Sie erfolgt aktuell unter anderem auch mit dem Ziel, zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest insbesondere in den grenznahen Kreisen beizutragen und Wildschäden abzuwenden.

    Dabei sollte beachtet werden:

    1. Die Jagdausübung erfolgt entsprechend den Regelungen der Paragraphen 1und 2 der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung entweder allein, im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts;
    2. Unterstützung bei Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung und -verwertung ist zulässig, wenn die Mindestabstände zwischen Personen von 1,5 Metern gewahrt bleiben und jede Art von Gruppenbildung unterbleibt;
    3. Abgabe von Trichinenproben bei den Veterinären/Veterinärämtern erfolgt kontaktlos.

    Die erforderlichen Aktivitäten zur Beprobung von Fallwild oder Unfallwild sind unter Beachtung der Regelungen zum allgemeinen Abstandsgebot ebenfalls weiterhin zulässig und erforderlich.

    Nach der seit dem 8. Mai 2020 geltenden Regelung sind öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen bis einschließlich 5. Juni 2020 untersagt. Davon sind Gesellschaftsjagden betroffen.

    Eine Reise von Jagdpächtern, Eigenjagdbesitzern und Jagderlaubnisscheininhabern mit Hauptwohnsitz außerhalb des Jagdbezirkes gegebenenfalls in anderen Bundesländern zum Zwecke der Jagdausübung stellt keine touristische Reise dar. Die Beherbergung von Personen, die die Jagd in Umsetzung gesetzlicher und vertraglicher Verpflichtungen als Jäger ausüben, erfolgt zu geschäftlichen Zwecken und ist damit nicht vom Verbot des Paragraphen 9 Absatz 1 SARS-CoV-2-EindV erfasst. Es  ist möglich, zum Zweck der Jagdausübung vor Ort eine Ferienwohnung, ein Zimmer etc. anzumieten.

    Stand: 14. Mai 2020

    Die Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg in Brandenburg sagt, dass alle angehalten sind, soziale Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. In diesem Sinne sind alle gebeten, sich bis zum 5. Juni 2020 in ihrem Alltagsverhalten einzuschränken. Mit diesem Schreiben gebe ich eine Empfehlung zum weiteren Verhalten ab.

    Im Hinblick auf die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 8. Mai 2020 ist die Jagd grundsätzlich weiterhin zulässig. Sie erfolgt aktuell unter anderem auch mit dem Ziel, zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest insbesondere in den grenznahen Kreisen beizutragen und Wildschäden abzuwenden.

    Dabei sollte beachtet werden:

    1. Die Jagdausübung erfolgt entsprechend den Regelungen der Paragraphen 1und 2 der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung entweder allein, im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts;
    2. Unterstützung bei Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung und -verwertung ist zulässig, wenn die Mindestabstände zwischen Personen von 1,5 Metern gewahrt bleiben und jede Art von Gruppenbildung unterbleibt;
    3. Abgabe von Trichinenproben bei den Veterinären/Veterinärämtern erfolgt kontaktlos.

    Die erforderlichen Aktivitäten zur Beprobung von Fallwild oder Unfallwild sind unter Beachtung der Regelungen zum allgemeinen Abstandsgebot ebenfalls weiterhin zulässig und erforderlich.

    Nach der seit dem 8. Mai 2020 geltenden Regelung sind öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen bis einschließlich 5. Juni 2020 untersagt. Davon sind Gesellschaftsjagden betroffen.

    Eine Reise von Jagdpächtern, Eigenjagdbesitzern und Jagderlaubnisscheininhabern mit Hauptwohnsitz außerhalb des Jagdbezirkes gegebenenfalls in anderen Bundesländern zum Zwecke der Jagdausübung stellt keine touristische Reise dar. Die Beherbergung von Personen, die die Jagd in Umsetzung gesetzlicher und vertraglicher Verpflichtungen als Jäger ausüben, erfolgt zu geschäftlichen Zwecken und ist damit nicht vom Verbot des Paragraphen 9 Absatz 1 SARS-CoV-2-EindV erfasst. Es  ist möglich, zum Zweck der Jagdausübung vor Ort eine Ferienwohnung, ein Zimmer etc. anzumieten.

    Kontakt

    Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
    Abteilung:
    Referat 35
    Ansprechpartner:
    Ina Sahlmann
    E-Mail:
    oberste.jagdbehoerde@­mluk.brandenburg.de
    Telefon:
    +49 331 866-7656

  • Hinweise zu Jagdhunden

    Stand: 14. Mai 2020

    Das tägliche „Gassigehen“ mit dem eigenen Jagdhund oder den eigenen Jagdhunden ist unter Einhaltung der Abstandregeln und den allgemeinen Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum weiterhin gestattet. Diese Maßgaben finden auch bei der Ausbildung von Jagdhunden Anwendung. Der Abstand zu anderen Menschen muss mindestens 1,5 Meter betragen. Insoweit ist unter den aktuellen Umständen besondere Sorgfalt bei der Führung und Überwachung des Jagdhundes geboten.

    Bisher gibt es in der wissenschaftlichen Literatur keine Belege für eine Übertragung von SARS-CoV-2 zwischen Mensch und Haustier. Beim Umgang mit Haustieren gelten ganz grundsätzliche Hygieneempfehlungen, um unabhängig von SARS-CoV-2 das Risiko einer Erregerübertragung zwischen Mensch und Haustier zu minimieren.

    Weiterführende Informationen zum Umgang mit Haus- und Nutztieren finden sich auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts.

    Stand: 14. Mai 2020

    Das tägliche „Gassigehen“ mit dem eigenen Jagdhund oder den eigenen Jagdhunden ist unter Einhaltung der Abstandregeln und den allgemeinen Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum weiterhin gestattet. Diese Maßgaben finden auch bei der Ausbildung von Jagdhunden Anwendung. Der Abstand zu anderen Menschen muss mindestens 1,5 Meter betragen. Insoweit ist unter den aktuellen Umständen besondere Sorgfalt bei der Führung und Überwachung des Jagdhundes geboten.

    Bisher gibt es in der wissenschaftlichen Literatur keine Belege für eine Übertragung von SARS-CoV-2 zwischen Mensch und Haustier. Beim Umgang mit Haustieren gelten ganz grundsätzliche Hygieneempfehlungen, um unabhängig von SARS-CoV-2 das Risiko einer Erregerübertragung zwischen Mensch und Haustier zu minimieren.

    Weiterführende Informationen zum Umgang mit Haus- und Nutztieren finden sich auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts.

    Kontakt

    Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
    Abteilung:
    Referat 35
    Ansprechpartner:
    Ina Sahlmann
    E-Mail:
    oberste.jagdbehoerde@­mluk.brandenburg.de
    Telefon:
    +49 331 866-7656

Thema Fischerei und Angeln

  • Kann ich weiter angeln gehen?

    Stand: 31. März 2020

    Das individuelle Angeln bleibt weiterhin zulässig und verstößt grundsätzlich nicht gegen die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes. Einschränkende Regelungen durch Landkreise beziehungsweise kreisfreie Städte sind möglich.

    Die Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum sind dabei unbedingt einzuhalten. Das heißt: Angeln ist allein oder gemeinsam mit einer nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts erlaubt. Gemeinschaftsfischen ist nicht zugelassen.

    Sollte bereits ein weiterer Angler vor Ort sein, bieten die Gewässer im Land in der Regel die Möglichkeit, den Mindestabstand von 1,5 Metern selbstständig um ein Vielfaches zu erweitern. Gewässer in Innenstädten, in Parks und parkähnlichen Anlagen, die auch von anderen Erholungssuchenden genutzt werden, bieten in diesen Zeiten nicht die optimalen Möglichkeiten, menschlichen Kontakten untereinander aus dem Weg zu gehen. Dort sollte auf das Angeln verzichtet werden.

    Stand: 31. März 2020

    Das individuelle Angeln bleibt weiterhin zulässig und verstößt grundsätzlich nicht gegen die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes. Einschränkende Regelungen durch Landkreise beziehungsweise kreisfreie Städte sind möglich.

    Die Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum sind dabei unbedingt einzuhalten. Das heißt: Angeln ist allein oder gemeinsam mit einer nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts erlaubt. Gemeinschaftsfischen ist nicht zugelassen.

    Sollte bereits ein weiterer Angler vor Ort sein, bieten die Gewässer im Land in der Regel die Möglichkeit, den Mindestabstand von 1,5 Metern selbstständig um ein Vielfaches zu erweitern. Gewässer in Innenstädten, in Parks und parkähnlichen Anlagen, die auch von anderen Erholungssuchenden genutzt werden, bieten in diesen Zeiten nicht die optimalen Möglichkeiten, menschlichen Kontakten untereinander aus dem Weg zu gehen. Dort sollte auf das Angeln verzichtet werden.

    Kontakt

    Organisation:
    Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg
    Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
    Abteilung:
    Referat 34
    Ansprechpartner:
    Heiko Harder
    E-Mail:
    heiko.harder@­mluk.brandenburg.de
    Telefon:
    +49 331 866-7654

Aktuelles
 
Öffentlichkeitsarbeit, Internationale Kooperation
Ansprechpartner:
Name:
Dr. Jens-Uwe Schade
E-Mail:
jens-uwe.schade@­mluk.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7016