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Fragen und Antworten aus dem Bereich Jagd

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Stand der Informationen: 21. Januar 2021

Stand der Informationen: 21. Januar 2021

  • Ist die Jagdausübung von der 15 Kilometer-Regel betroffen?

    Nein, die 15 Kilometer-Regelung zum Aufenthalt im öffentlichen Raum findet gemäß Paragraph 2 Absatz 2 der Vierten Eindämmungsverordnung (4. SARS-CoV-2-EindV) keine Anwendung bei der Jagdausübung.

    Nein, die 15 Kilometer-Regelung zum Aufenthalt im öffentlichen Raum findet gemäß Paragraph 2 Absatz 2 der Vierten Eindämmungsverordnung (4. SARS-CoV-2-EindV) keine Anwendung bei der Jagdausübung.

  • Ist die Jagdausübung unter den verschärften Eindämmungs-Maßnahmen weiterhin möglich?
    • Die Jagdausübung ist weiterhin möglich. Unterstützung bei Nachsuche, Wildbergung, -versorgung und –verwertung ist zulässig, wenn die Mindestabstände von 1,5 Meter gewahrt bleiben oder eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird, sollte der Mindestabstand nicht eingehalten werden können, sowie jede Art von Gruppenbildung unterbleibt.
    • Die Abgabe der Trichinenproben bei den Veterinärämtern erfolgt kontaktlos.

     

     

    • Die Jagdausübung ist weiterhin möglich. Unterstützung bei Nachsuche, Wildbergung, -versorgung und –verwertung ist zulässig, wenn die Mindestabstände von 1,5 Meter gewahrt bleiben oder eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird, sollte der Mindestabstand nicht eingehalten werden können, sowie jede Art von Gruppenbildung unterbleibt.
    • Die Abgabe der Trichinenproben bei den Veterinärämtern erfolgt kontaktlos.

     

     

  • Gelten die Ausgangsbeschränkungen im öffentlichen Raum auch für die Jäger?

    Nein, die Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen wird nicht eingeschränkt. Auch alle Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest notwendig sind, sind zulässig.

    Nein, die Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen wird nicht eingeschränkt. Auch alle Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest notwendig sind, sind zulässig.

  • Sind trotz der verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Gesellschaftsjagden bzw. Drückjagden noch zulässig?
    • Ja, Gesellschaftsjagden sind zulässig, soweit diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Tierseuchenbekämpfung und -prävention erforderlich sind.
    • Höchstzahlen gesamt Teilnehmende beachten, derzeit maximal 100 Personen.

    Beachten Sie auch unser Merkblatt zu Gesellschaftsjagden im Download-Bereich.

    • Ja, Gesellschaftsjagden sind zulässig, soweit diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Tierseuchenbekämpfung und -prävention erforderlich sind.
    • Höchstzahlen gesamt Teilnehmende beachten, derzeit maximal 100 Personen.

    Beachten Sie auch unser Merkblatt zu Gesellschaftsjagden im Download-Bereich.

  • Was muss ich bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden/Drückjagden beachten?
    • Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten.
    • Die Kontakte auf das notwendige Maß beschränken.
    • Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn kein Abstand von 1,5 Meter möglich ist.
    • Erstellung und Umsetzung von Hygienekonzepten.
    • Erhebung der Kontaktdaten der Jagdteilnehmer.
    • Vor der Jagd ist zu prüfen, ob alle Regelungen der aktuell gültigen Corona-Verordnung bei der Planung und Durchführung der Jagd berücksichtigt wurden.

    Beachten Sie auch unser Merkblatt zu Gesellschaftsjagden im Download-Bereich.

    • Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten.
    • Die Kontakte auf das notwendige Maß beschränken.
    • Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn kein Abstand von 1,5 Meter möglich ist.
    • Erstellung und Umsetzung von Hygienekonzepten.
    • Erhebung der Kontaktdaten der Jagdteilnehmer.
    • Vor der Jagd ist zu prüfen, ob alle Regelungen der aktuell gültigen Corona-Verordnung bei der Planung und Durchführung der Jagd berücksichtigt wurden.

    Beachten Sie auch unser Merkblatt zu Gesellschaftsjagden im Download-Bereich.

  • Was kann ich als Jagdleitung bei der Durchführung der Gesellschaftsjagd veranlassen, um das Infektionsrisiko zu minimieren?
    • Verzicht auf das Schüsseltreiben; auf Eigenverpflegung setzen.
    • Bargeldlose Entrichtung der Kostenbeiträge im Vorfeld der Jagd.
    • Sicherheitsunterweisung und Freigabe sollten im Vorfeld zur Jagd schriftlich an die Teilnehmer herausgegeben werden. Das vollumfängliche Verständnis wird schriftlich bestätigt und zusammen mit den Kontaktdaten vor der Jagd abgegeben.
    • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts der Teilnehmenden.
    • Die Begrüßung erfolgt im Freien, gegebenenfalls auch in Gruppen, zum  Beispiel Jäger und Hundeführer getrennt. Können Abstandsregelungen nicht eingehalten werden, sind Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.
    • Verzicht auf Bildung von neuen Fahrgemeinschaften beim Hinausfahren ins Jagdrevier.
    • Verzicht auf Strecke legen, Jagdhornblasen und Bruchübergabe.

    Beachten Sie auch unser Merkblatt zu Gesellschaftsjagden im Download-Bereich.

    • Verzicht auf das Schüsseltreiben; auf Eigenverpflegung setzen.
    • Bargeldlose Entrichtung der Kostenbeiträge im Vorfeld der Jagd.
    • Sicherheitsunterweisung und Freigabe sollten im Vorfeld zur Jagd schriftlich an die Teilnehmer herausgegeben werden. Das vollumfängliche Verständnis wird schriftlich bestätigt und zusammen mit den Kontaktdaten vor der Jagd abgegeben.
    • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts der Teilnehmenden.
    • Die Begrüßung erfolgt im Freien, gegebenenfalls auch in Gruppen, zum  Beispiel Jäger und Hundeführer getrennt. Können Abstandsregelungen nicht eingehalten werden, sind Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.
    • Verzicht auf Bildung von neuen Fahrgemeinschaften beim Hinausfahren ins Jagdrevier.
    • Verzicht auf Strecke legen, Jagdhornblasen und Bruchübergabe.

    Beachten Sie auch unser Merkblatt zu Gesellschaftsjagden im Download-Bereich.

  • Fallen Anreise und Übernachtung im Zusammenhang mit einer Jagd unter touristische Aktivitäten?

    Eine Reise von Jagdpächtern, Eigenjagdbesitzern und Jagderlaubnisscheininhabern mit Hauptwohnsitz außerhalb des Jagdbezirkes gegebenenfalls in anderen Bundesländern zum Zwecke der Jagdausübung stellt keine touristische Reise dar.

    Die Beherbergung von Personen, die die Jagd in Umsetzung gesetzlicher und vertraglicher Verpflichtungen als Jäger ausüben, erfolgt zu geschäftlichen Zwecken und ist damit nicht als touristische Reise einzustufen.

    Es ist möglich, zum Zweck der Jagdausübung vor Ort eine Ferienwohnung, ein Zimmer etc. anzumieten.

    Eine Reise von Jagdpächtern, Eigenjagdbesitzern und Jagderlaubnisscheininhabern mit Hauptwohnsitz außerhalb des Jagdbezirkes gegebenenfalls in anderen Bundesländern zum Zwecke der Jagdausübung stellt keine touristische Reise dar.

    Die Beherbergung von Personen, die die Jagd in Umsetzung gesetzlicher und vertraglicher Verpflichtungen als Jäger ausüben, erfolgt zu geschäftlichen Zwecken und ist damit nicht als touristische Reise einzustufen.

    Es ist möglich, zum Zweck der Jagdausübung vor Ort eine Ferienwohnung, ein Zimmer etc. anzumieten.

  • Ist die Durchführung von Hundeprüfungen erlaubt?

    Die Durchführung von Hundeprüfungen für Jagdhunde sind erlaubt, sofern die Abstands- und Hygieneregeln der Eindämmungsverordnung eingehalten werden.

    Die Durchführung von Hundeprüfungen für Jagdhunde sind erlaubt, sofern die Abstands- und Hygieneregeln der Eindämmungsverordnung eingehalten werden.

  • Sind Vorbereitungskurse für Hundeprüfungen zulässig?

    Vorbereitungskurse sind unter Beachtung der der allgemeinen Vorsorgemaßnahmen (Abstands- und Hygieneregeln) möglich.

    Vorbereitungskurse sind unter Beachtung der der allgemeinen Vorsorgemaßnahmen (Abstands- und Hygieneregeln) möglich.

  • Kann ich mit meinem Jagdhund in Feld und Flur Gassi gehen?
    • Das tägliche „Gassigehen“ mit dem eigenen Jagdhund oder den eigenen Jagdhunden ist unter Einhaltung der Abstandregeln und den allgemeinen Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum weiterhin gestattet. Diese Maßgaben finden auch bei der Ausbildung von Jagdhunden Anwendung. Der Abstand zu anderen Menschen muss mindestens 1,5 Meter betragen. Insoweit ist unter den aktuellen Umständen besondere Sorgfalt bei der Führung und Überwachung des Jagdhundes geboten.
    • Bisher gibt es in der wissenschaftlichen Literatur keine Belege für eine Übertragung von SARS-CoV-2 zwischen Mensch und Haustier. Beim Umgang mit Haustieren gelten ganz grundsätzliche Hygieneempfehlungen, um unabhängig von SARS-CoV-2 das Risiko einer Erregerübertragung zwischen Mensch und Haustier zu minimieren.
    • Weiterführende Informationen zum Umgang mit Haus- und Nutztieren finden sich auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts.
    • Das tägliche „Gassigehen“ mit dem eigenen Jagdhund oder den eigenen Jagdhunden ist unter Einhaltung der Abstandregeln und den allgemeinen Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum weiterhin gestattet. Diese Maßgaben finden auch bei der Ausbildung von Jagdhunden Anwendung. Der Abstand zu anderen Menschen muss mindestens 1,5 Meter betragen. Insoweit ist unter den aktuellen Umständen besondere Sorgfalt bei der Führung und Überwachung des Jagdhundes geboten.
    • Bisher gibt es in der wissenschaftlichen Literatur keine Belege für eine Übertragung von SARS-CoV-2 zwischen Mensch und Haustier. Beim Umgang mit Haustieren gelten ganz grundsätzliche Hygieneempfehlungen, um unabhängig von SARS-CoV-2 das Risiko einer Erregerübertragung zwischen Mensch und Haustier zu minimieren.
    • Weiterführende Informationen zum Umgang mit Haus- und Nutztieren finden sich auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts.

Weiterführende Informationen

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