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08.04.2021

Alter und neuer Kultur-Sport-Treff im ländlichen Raum: Agrarumweltministerium hilft, Freilichtbühne Liebenwalde wieder herzurichten

Stadt Liebenwalde – Die direkt am Mühlensee gelegene Freilichtbühne soll zu einem Mittelpunkt des kulturellen und sportlichen Lebens in Liebenwalde werden und Gäste aus ganz Brandenburg anziehen. Mit Unterstützung aus LEADER-Mitteln des Brandenburger Landwirtschaftsministeriums in Höhe von rund 64.000 Euro wird die Bühne mit nachhaltigen Materialien umfassend saniert und für Veranstaltungen ausgebaut.

Nahe dem Sportplatz und dem überregional bekannten Mühlensee war die bisherige Freilichtbühne aus den 1980er Jahren jahrzehntelang eine beliebte Adresse: Dorffeste, Sportturniere und kulturelle Events prägten das gemeinschaftliche Leben. Zwischenzeitlich wurde die marode Bühne aber kaum noch genutzt. Nun will das attraktive Städtchen am Finowkanal und Radfernweg Berlin-Kopenhagen seine Bühne für kulturelle Veranstaltungen wieder herrichten. Künftig kann diese auch als Tribüne für das Rahmenprogramm der landesweit bekannten Handball- und Fußballturniere genutzt werden. Die

Stadtumzüge sollen an der Bühne enden und die Museumsfeste hier für Einheimische und für Gäste der Stadt und der Region gestaltet werden.

Geplant sind Abbrucharbeiten der maroden Betonelemente und der Wiederaufbau mit großer Bühne und einem Mehrzweckraum für den Backstage-Bereich, die Anpassung der Elektrik an heutige Standards sowie Investitionen in die Beleuchtung der unmittelbaren Umgebung für insgesamt rund 85.000 Euro.

Liebenwalde, im Naturraum der Zehdenick-Spandauer Havelniederung gelegen, grenzt im Nordosten an die Waldlandschaft Schorfheide und zählt mit den Wohnplätzen etwas mehr als 4.300 Einwohner. In der Umgebung befinden sich der Voßkanal, der Lange Trödel, der Oder-Havel-Kanal und die Havel, so dass wasserbegeisterte Sportler ebenfalls Liebenwalde schon lange schätzen. 1244 wird Liebenwalde im Schatten einer Askanier-Burg erstmalig erwähnt und gelangte mit dem Bau des Finowkanals zu einer wirtschaftlichen überregionalen Bedeutung, was allerdings mit dem Bau des Oder-Havel-Kanals sich wieder relativierte.