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11.06.2021

Landesgartenschau 2026: Drei Bewerber gehen in die nächste Runde

Potsdam – Die Bewerber in der nächsten Runde für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2026 stehen fest. Bis zum Bewerbungsschluss nach dem öffentlichen Aufruf am 24. März waren drei Bewerbungen eingegangen. Eine Jury aus Landesregierung, Kommunen und Verbänden hat nun gemeinsam entschieden, dass alle drei Bewerber in der nächsten Runde ein Konzept erarbeiten und vorlegen können.

Mit den Interessenbekundungen der Städte Spremberg/Grodk und Wittenberge sowie des interkommunalen Verbundes “Märkische Landschaftsgärten“, liegen drei sehr verschiedene und interessante Ansätze aus dem Norden, der Mitte und dem Süden des Landes vor.

Eine interministerielle Arbeitsgruppe hat zusammen mit dem Städte- und Gemeindebund, dem Verein zur Förderung von Landesgartenschauen und der Brandenburgischen Architektenkammer empfohlen, mit allen drei Interessenten in die zweite Runde zu gehen, in der die Bewerbungskonzepte zu erstellen sind.

Landwirtschaftsminister Axel Vogel: „Landesgartenschauen fördern das Image, die Identität und den Bekanntheitsgrad einer Kommune, sie stärken die eigene städtische und ländliche Entwicklung sowie den Bürger- und Gemeinschaftssinn – und das sowohl im Vorfeld, bei der Durchführung und im Nachgang einer LAGA. Deshalb freue ich mich, dass die Landesregierung im März eine Fortführung der LAGA für 2026 beschlossen hat.“

Mit den nun zu erstellenden Bewerbungskonzepten gilt es aufzuzeigen, wie es gelingen kann, mit einer LAGA zum Impulsgeber für regionale Entwicklungsprozesse zu werden und vorhandene Potentiale zu entwickeln.

Die Bewerbungskonzepte sind bis zum 11. März 2022 einzureichen. Die Entscheidung dazu, wo die achte LAGA 2026 stattfinden wird, trifft die Landesregierung nach Auswertung der Bewerbungen.