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Beteiligungsprozess zur Erarbeitung des Klimaplans

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Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Engagement und Akzeptanz erfordert. Darum gestaltet das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz für den Klimaplan einen umfassenden Beteiligungsprozess, bei dem Fachleute und Akteure aus Wissenschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, Verbänden und Initiativen mit ihren Vorstellungen zu Wort kommen werden. Ziel ist es, im Vorfeld eine Vielzahl an Perspektiven einzuholen. Der Beteiligungsprozess umfasst folgende Formate:

  • zwei Workshop-Runden zur Einbindung der zentralen Stakeholder (Stakeholder-Workshop I und II)
  • zwei Online Beteiligungen der breiten Öffentlichkeit
  • ein Workshop zur besonderen Beteiligung der jungen Generation
  • zwei Workshops zur besonderen Beteiligung der Kommunen

Bisherige Veranstaltungen

Stakeholder-Workshop II

Nach dem Auftakt der ersten Runde Anfang April hat Mitte Mai (12./13. Mai 2022) die zweite Runde der Stakeholder-Workshops stattgefunden, die der Fortführung des inhaltlichen Austauschs zum Gutachten für die Erarbeitung des Klimaplans Brandenburg zwischen Stakeholdern sowie dem Gutachterteam mit Schwerpunkt auf die Maßnahmenvorschläge diente.

Ziel dieser zweiten Runde der Stakeholder-Workshops war es fachliches Feedback und Impulse zu den Szenarien und den vorgeschlagenen Maßnahmen zum Erreichen der Klimaneutralität von relevanten Stakeholdern der Region zu erhalten. Alle Workshops wurden vom Gutachter-Konsortium moderiert und fachlich vor- und nachbereitet. Im Nachgang zu den Stakeholder-Workshops-II werten die Gutachterinnen und Gutachter das fachliche Feedback und die Impulse zu den Szenarien und den Maßnahmenvorschlägen aus und beziehen sie in die Finalisierung der Maßnahmenvorschläge ein.

Jugend-Workshop

Der Jugend-Workshop fand am 7. Mai 2022 als ganztägige digitale Veranstaltung im Charakter einer fokussierten Werkstattdiskussion statt. Die Teilnehmerinnen der Altersgruppe 15 bis 24 aus Potsdam, Eberswalde und Frankfurt (Oder) erarbeiteten mit enger fachlicher Rückkopplung des IÖW Vorschläge für zwölf Klimaschutzmaßnahmen in sechs von acht Handlungsfeldern des Klimaplans Brandenburg, die aus Sicht der jungen Generation von hoher Dringlichkeit sind. Diese Maßnahmenvorschläge generieren sich aus einer Fülle persönlicher Ideen, Erfahrungen und Beobachtungen, die zunächst in Schlagworten erfasst und anschließend vertieft diskutiert und priorisiert wurden. Sie umfassen die Forderung nach einem zeitlich vorgezogenen Kohleausstieg, nach einer umfassenderen „Ernährungsbildung (gegen Fleischkonsum)“ in Schulen ebenso wie Hinweise zu den Konditionen der konkreten Ausgestaltung und politischen Rahmensetzung bei den anstehenden Aktivitäten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien (idealerweise dezentral), der Wasserstofftechnologien, der Verkehrsinfrastruktur/Mobilitätswende, des (sozialen) Wohnungsbaus und „Leerstandsmanagements“, der Nutztierhaltung sowie – mit dem Ziel, substantiell mehr Senken zu schaffen – hinsichtlich adäquater Doppel- beziehungsweise Koppelnutzungen auf Grün- und Landschaftsschutzflächen, an Gebäuden und bei der Stadt- und Raumplanung.

Kommunen-Workshop I

Ein weiteres wichtiges Element des Beteiligungsprozesses fand am 4. April 2022 statt: der Kommunen-Workshop I. Der kommunalen Ebene kommt bei der Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen eine zentrale Bedeutung zu. Sie explizit und frühzeitig an der Klimaplan-Erarbeitung zu beteiligen ist deshalb unabdingbar. In der ersten Runde der Kommunen-Workshops stellt Prof. Dr. Bernd Hirschl den Teilnehmenden die Ergebnisse des Zwischenberichts vor. Es kam zu einem intensiven Austausch über die kommunalen Herausforderungen im Klimaschutz und zur ersten Sammlung von Maßnahmenvorschlägen und Lösungsansätzen. Teilnehmende waren unter anderem der Landkreistag, der Städte- und Gemeindebund, die Regionalen Planungsgemeinschaften, das Forum ländlicher Raum, die Städtenetzwerke, dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU). Mitte Juni 2022 folgt Kommunen-Workshop II, an dem die konkreten Maßnahmenempfehlungen der Gutachter intensiv diskutiert werden.

Stakeholder-Workshop I

Der zweitägige Workshop fand vom 3. bis 4. März 2022 statt und bildete den Auftakt der ersten Dialogphase des Beteiligungsprozesses. Die Stakeholder-Workshops spielen im Klimaplan-Erarbeitungsprozess eine wichtige Rolle, denn sie dienen einem intensiven fachlichen Austausch in den zentralen Handlungsfeldern des Klimaplans mit den Expertinnen und Experten. In der ersten Runde der Stakeholder-Workshops stellte das IÖW den Zwischenbericht zum wissenschaftlichen Gutachten des Klimaplans vor und berichtete in diesem Zusammenhang über Status Quo, Trends und Szenarien. Die Stakeholder erarbeiteten erste Vorschläge für Klimaschutzmaßnahmen. Diese und weitere Diskussionsergebnisse werden in den weiteren Gutachterprozess integriert. Die von den Gutachtern zu erarbeitenden Maßnahmenempfehlungen werden Mitte Mai 2022 beim Stakeholder-Workshop II vorgestellt und mit den Stakeholdern ausführlich diskutiert. Einen Live-Mitschnitt zur Präsentation des Zwischenberichts von Prof. Dr. Bernd Hirschl finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

JuFoNa-Workshop

Am 27. November 2021 führte das Jugendforum Nachhaltigkeit (JuFoNa) einen ganztägigen Jugend-Workshop durch, auf dem Prof. Dr. Bernd Hirschl (IÖW) vorstellte, wie sich die Treibhausgasemissionen Brandenburgs entwickeln. Der Workshop wurde durch das JuFoNa selbst organisiert und diente dazu, die junge Generation über die Klimaziele Brandenburgs zu informieren und die Teilnehmenden auf die Stakeholder-Workshops vorzubereiten (Teilnahme von 1-2 Delegierten). Die Jugendlichen erarbeiteten ein Abschlusspapier zum Workshop, welches konkrete Forderungen für mehr Klimaschutz in Brandenburg enthält.

Öffentliche Auftaktveranstaltung

Am 25. Juni 2021 startete der Klimaplan Brandenburg offiziell mit einer virtuellen Auftaktveranstaltung. Mehr als 200 Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren eingeladen. Die Veranstaltung enthielt interaktive Elemente wie Umfragen und die Möglichkeit, Fragen an die Referentinnen und Referenten zu stellen. Die Live-Mitschnitte der Veranstaltung finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Es stehen auch die Beiträge der Referentinnen und Referenten (unter Downloads) zur Verfügung.


Weitere Beteiligungsformate zum Klimaplan starten im zweiten Quartal 2022. Hier werden Sie zeitnah über alle Beteiligungsmöglichkeiten informiert.

Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Engagement und Akzeptanz erfordert. Darum gestaltet das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz für den Klimaplan einen umfassenden Beteiligungsprozess, bei dem Fachleute und Akteure aus Wissenschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, Verbänden und Initiativen mit ihren Vorstellungen zu Wort kommen werden. Ziel ist es, im Vorfeld eine Vielzahl an Perspektiven einzuholen. Der Beteiligungsprozess umfasst folgende Formate:

  • zwei Workshop-Runden zur Einbindung der zentralen Stakeholder (Stakeholder-Workshop I und II)
  • zwei Online Beteiligungen der breiten Öffentlichkeit
  • ein Workshop zur besonderen Beteiligung der jungen Generation
  • zwei Workshops zur besonderen Beteiligung der Kommunen

Bisherige Veranstaltungen

Stakeholder-Workshop II

Nach dem Auftakt der ersten Runde Anfang April hat Mitte Mai (12./13. Mai 2022) die zweite Runde der Stakeholder-Workshops stattgefunden, die der Fortführung des inhaltlichen Austauschs zum Gutachten für die Erarbeitung des Klimaplans Brandenburg zwischen Stakeholdern sowie dem Gutachterteam mit Schwerpunkt auf die Maßnahmenvorschläge diente.

Ziel dieser zweiten Runde der Stakeholder-Workshops war es fachliches Feedback und Impulse zu den Szenarien und den vorgeschlagenen Maßnahmen zum Erreichen der Klimaneutralität von relevanten Stakeholdern der Region zu erhalten. Alle Workshops wurden vom Gutachter-Konsortium moderiert und fachlich vor- und nachbereitet. Im Nachgang zu den Stakeholder-Workshops-II werten die Gutachterinnen und Gutachter das fachliche Feedback und die Impulse zu den Szenarien und den Maßnahmenvorschlägen aus und beziehen sie in die Finalisierung der Maßnahmenvorschläge ein.

Jugend-Workshop

Der Jugend-Workshop fand am 7. Mai 2022 als ganztägige digitale Veranstaltung im Charakter einer fokussierten Werkstattdiskussion statt. Die Teilnehmerinnen der Altersgruppe 15 bis 24 aus Potsdam, Eberswalde und Frankfurt (Oder) erarbeiteten mit enger fachlicher Rückkopplung des IÖW Vorschläge für zwölf Klimaschutzmaßnahmen in sechs von acht Handlungsfeldern des Klimaplans Brandenburg, die aus Sicht der jungen Generation von hoher Dringlichkeit sind. Diese Maßnahmenvorschläge generieren sich aus einer Fülle persönlicher Ideen, Erfahrungen und Beobachtungen, die zunächst in Schlagworten erfasst und anschließend vertieft diskutiert und priorisiert wurden. Sie umfassen die Forderung nach einem zeitlich vorgezogenen Kohleausstieg, nach einer umfassenderen „Ernährungsbildung (gegen Fleischkonsum)“ in Schulen ebenso wie Hinweise zu den Konditionen der konkreten Ausgestaltung und politischen Rahmensetzung bei den anstehenden Aktivitäten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien (idealerweise dezentral), der Wasserstofftechnologien, der Verkehrsinfrastruktur/Mobilitätswende, des (sozialen) Wohnungsbaus und „Leerstandsmanagements“, der Nutztierhaltung sowie – mit dem Ziel, substantiell mehr Senken zu schaffen – hinsichtlich adäquater Doppel- beziehungsweise Koppelnutzungen auf Grün- und Landschaftsschutzflächen, an Gebäuden und bei der Stadt- und Raumplanung.

Kommunen-Workshop I

Ein weiteres wichtiges Element des Beteiligungsprozesses fand am 4. April 2022 statt: der Kommunen-Workshop I. Der kommunalen Ebene kommt bei der Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen eine zentrale Bedeutung zu. Sie explizit und frühzeitig an der Klimaplan-Erarbeitung zu beteiligen ist deshalb unabdingbar. In der ersten Runde der Kommunen-Workshops stellt Prof. Dr. Bernd Hirschl den Teilnehmenden die Ergebnisse des Zwischenberichts vor. Es kam zu einem intensiven Austausch über die kommunalen Herausforderungen im Klimaschutz und zur ersten Sammlung von Maßnahmenvorschlägen und Lösungsansätzen. Teilnehmende waren unter anderem der Landkreistag, der Städte- und Gemeindebund, die Regionalen Planungsgemeinschaften, das Forum ländlicher Raum, die Städtenetzwerke, dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU). Mitte Juni 2022 folgt Kommunen-Workshop II, an dem die konkreten Maßnahmenempfehlungen der Gutachter intensiv diskutiert werden.

Stakeholder-Workshop I

Der zweitägige Workshop fand vom 3. bis 4. März 2022 statt und bildete den Auftakt der ersten Dialogphase des Beteiligungsprozesses. Die Stakeholder-Workshops spielen im Klimaplan-Erarbeitungsprozess eine wichtige Rolle, denn sie dienen einem intensiven fachlichen Austausch in den zentralen Handlungsfeldern des Klimaplans mit den Expertinnen und Experten. In der ersten Runde der Stakeholder-Workshops stellte das IÖW den Zwischenbericht zum wissenschaftlichen Gutachten des Klimaplans vor und berichtete in diesem Zusammenhang über Status Quo, Trends und Szenarien. Die Stakeholder erarbeiteten erste Vorschläge für Klimaschutzmaßnahmen. Diese und weitere Diskussionsergebnisse werden in den weiteren Gutachterprozess integriert. Die von den Gutachtern zu erarbeitenden Maßnahmenempfehlungen werden Mitte Mai 2022 beim Stakeholder-Workshop II vorgestellt und mit den Stakeholdern ausführlich diskutiert. Einen Live-Mitschnitt zur Präsentation des Zwischenberichts von Prof. Dr. Bernd Hirschl finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

JuFoNa-Workshop

Am 27. November 2021 führte das Jugendforum Nachhaltigkeit (JuFoNa) einen ganztägigen Jugend-Workshop durch, auf dem Prof. Dr. Bernd Hirschl (IÖW) vorstellte, wie sich die Treibhausgasemissionen Brandenburgs entwickeln. Der Workshop wurde durch das JuFoNa selbst organisiert und diente dazu, die junge Generation über die Klimaziele Brandenburgs zu informieren und die Teilnehmenden auf die Stakeholder-Workshops vorzubereiten (Teilnahme von 1-2 Delegierten). Die Jugendlichen erarbeiteten ein Abschlusspapier zum Workshop, welches konkrete Forderungen für mehr Klimaschutz in Brandenburg enthält.

Öffentliche Auftaktveranstaltung

Am 25. Juni 2021 startete der Klimaplan Brandenburg offiziell mit einer virtuellen Auftaktveranstaltung. Mehr als 200 Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren eingeladen. Die Veranstaltung enthielt interaktive Elemente wie Umfragen und die Möglichkeit, Fragen an die Referentinnen und Referenten zu stellen. Die Live-Mitschnitte der Veranstaltung finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Es stehen auch die Beiträge der Referentinnen und Referenten (unter Downloads) zur Verfügung.


Weitere Beteiligungsformate zum Klimaplan starten im zweiten Quartal 2022. Hier werden Sie zeitnah über alle Beteiligungsmöglichkeiten informiert.

Live-Mitschnitte

Live-Mitschnitte

Öffentliche Auftaktveranstaltung vom 26. Juni 2021
Linkbanner Vorschaubild Auftakt Klimaplan
© MLUK
Ansehen
Mitschnitt der Präsentation zum Zwischenbericht
Screenshot Bernd Hirschl
© MLUK
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