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EU-Schulprogramm/Schulmilch

Mädchen trinkt ein Glas Milch
Mädchen trinkt ein Glas Milch
© MLUK

Das EU-Schulprogramm

Mit dem Schulprogramm wird die Verteilung von Milch/Milcherzeugnissen sowie Obst und Gemüse an Kinder in Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen durch die Europäische Union finanziell unterstützt. Damit möchte die EU einen Beitrag zur abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung von Schul- und Kitakindern und zur Ausbildung gesunder Ernährungsgewohnheiten leisten. Mit der Vorgabe, die Verteilung von Lebensmitteln im Rahmen des Schulprogramms mit begleitenden pädagogischen Maßnahmen zu verbinden, soll erreicht werden, dass das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln stärker gefördert sowie Kenntnisse über die heimische landwirtschaftliche Erzeugung vermittelt werden.

Schulmilch in Brandenburg

Das Land Brandenburg nimmt gegenwärtig nur an der Komponente Milch und Milcherzeugnisse teil. Seit dem Schuljahr 2019/2020 wird nur noch reine Trinkmilch gefördert.

Am Schulprogramm mit der Komponente Schulmilch können alle Schüler/innen beziehungsweise Kinder teilnehmen, die weiterführende Schulen, Grundschulen, Kindertagesstätten oder Vorschulen besuchen. Die Teilnahme am Programm ist für die Schulen und Kindertageseinrichtungen freiwillig.

In Brandenburg soll mit den durch die EU zur Verfügung gestellten Mitteln eine regelmäßige Milchversorgung für möglichst viele Kinder erreicht werden. Die Beihilfe pro Portion (250 Milliliter) und Tag wird gemäß den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln für jedes Schuljahr neu berechnet. Dabei muss die Beihilfe direkt beim Kind beziehungsweise dem/der Schüler/in ankommen. Deshalb werden für alle Mengen- und Abgabevarianten für reine Trinkmilch sogenannte Höchstpreise kalkuliert, die durch die Lieferanten oder Einkäufer nicht überschritten werden dürfen.

Die Teilnahme am Schulprogramm muss begleitende pädagogische Maßnahmen beinhalten, mit denen den Kindern in den teilnehmenden Einrichtungen Themen wie gesunde Ernährung, landwirtschaftliche Produktion, Vermeidung von Lebensmittelabfällen, Nachhaltigkeit etc. vermittelt werden. Diese Maßnahmen können Teil des Unterrichts sein oder unterrichtsbegleitend durchgeführt werden. Das Land Brandenburg unterstützt aus Landesmitteln die Durchführung solcher begleitenden Maßnahmen.

Um die Akzeptanz und die Wirkung des EU-Schulprogramms zu messen, ist durch die Mitgliedsstaaten eine Evaluation durchzuführen. Mit der Teilnahme am Schulprogramm in Brandenburg geht eine Einrichtung die Verpflichtung ein, an der Evaluation teilzunehmen. Allerdings wird nicht in jedem Schuljahr jede Schule evaluiert, sondern jeweils nur eine Stichprobe.

Organisation in der Schule

In der Schule ist zu klären, wer den Verkauf und die Bestellung von Schulmilch übernimmt, ob die Schulmilche klassenweise verteilt oder an einem Schulkiosk verkauft wird. Verkaufs- und Lagerräume (Kühlgelegenheit) müssen eingerichtet beziehungsweise bereitgestellt werden.

Weitere Fragen zur Schulmilch unter anderem zu folgenden Fragen

  • was wird gefördert?
  • wer wird gefördert?
  • welche Voraussetzungen sind erforderlich?
  • wie und in welcher Höhe wird gefördert?
  • wo und wie erfolgt die Antragstellung?

sind auf der Internetseite "Schulmilch" des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) für die Bundesländer Brandenburg und Berlin zu finden. Dort findet sich auch eine Übersicht zu pädagogischen Begleitmaterialien und -angeboten.

Das EU-Schulprogramm

Mit dem Schulprogramm wird die Verteilung von Milch/Milcherzeugnissen sowie Obst und Gemüse an Kinder in Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen durch die Europäische Union finanziell unterstützt. Damit möchte die EU einen Beitrag zur abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung von Schul- und Kitakindern und zur Ausbildung gesunder Ernährungsgewohnheiten leisten. Mit der Vorgabe, die Verteilung von Lebensmitteln im Rahmen des Schulprogramms mit begleitenden pädagogischen Maßnahmen zu verbinden, soll erreicht werden, dass das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln stärker gefördert sowie Kenntnisse über die heimische landwirtschaftliche Erzeugung vermittelt werden.

Schulmilch in Brandenburg

Das Land Brandenburg nimmt gegenwärtig nur an der Komponente Milch und Milcherzeugnisse teil. Seit dem Schuljahr 2019/2020 wird nur noch reine Trinkmilch gefördert.

Am Schulprogramm mit der Komponente Schulmilch können alle Schüler/innen beziehungsweise Kinder teilnehmen, die weiterführende Schulen, Grundschulen, Kindertagesstätten oder Vorschulen besuchen. Die Teilnahme am Programm ist für die Schulen und Kindertageseinrichtungen freiwillig.

In Brandenburg soll mit den durch die EU zur Verfügung gestellten Mitteln eine regelmäßige Milchversorgung für möglichst viele Kinder erreicht werden. Die Beihilfe pro Portion (250 Milliliter) und Tag wird gemäß den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln für jedes Schuljahr neu berechnet. Dabei muss die Beihilfe direkt beim Kind beziehungsweise dem/der Schüler/in ankommen. Deshalb werden für alle Mengen- und Abgabevarianten für reine Trinkmilch sogenannte Höchstpreise kalkuliert, die durch die Lieferanten oder Einkäufer nicht überschritten werden dürfen.

Die Teilnahme am Schulprogramm muss begleitende pädagogische Maßnahmen beinhalten, mit denen den Kindern in den teilnehmenden Einrichtungen Themen wie gesunde Ernährung, landwirtschaftliche Produktion, Vermeidung von Lebensmittelabfällen, Nachhaltigkeit etc. vermittelt werden. Diese Maßnahmen können Teil des Unterrichts sein oder unterrichtsbegleitend durchgeführt werden. Das Land Brandenburg unterstützt aus Landesmitteln die Durchführung solcher begleitenden Maßnahmen.

Um die Akzeptanz und die Wirkung des EU-Schulprogramms zu messen, ist durch die Mitgliedsstaaten eine Evaluation durchzuführen. Mit der Teilnahme am Schulprogramm in Brandenburg geht eine Einrichtung die Verpflichtung ein, an der Evaluation teilzunehmen. Allerdings wird nicht in jedem Schuljahr jede Schule evaluiert, sondern jeweils nur eine Stichprobe.

Organisation in der Schule

In der Schule ist zu klären, wer den Verkauf und die Bestellung von Schulmilch übernimmt, ob die Schulmilche klassenweise verteilt oder an einem Schulkiosk verkauft wird. Verkaufs- und Lagerräume (Kühlgelegenheit) müssen eingerichtet beziehungsweise bereitgestellt werden.

Weitere Fragen zur Schulmilch unter anderem zu folgenden Fragen

  • was wird gefördert?
  • wer wird gefördert?
  • welche Voraussetzungen sind erforderlich?
  • wie und in welcher Höhe wird gefördert?
  • wo und wie erfolgt die Antragstellung?

sind auf der Internetseite "Schulmilch" des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) für die Bundesländer Brandenburg und Berlin zu finden. Dort findet sich auch eine Übersicht zu pädagogischen Begleitmaterialien und -angeboten.