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Milch macht Schulkinder fit

Mädchen trinkt ein Glas Milch
Mädchen trinkt ein Glas Milch
© MLUL

Ein idealer Fitmacher

Von Schulkindern wird im Schulalltag von der ersten bis zur letzten Unterrichtsstunde ein hohes Maß an Konzentration und Leistungsfähigkeit gefordert. Dazu benötigen sie regelmäßig Nachschub an Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit. Diese verbrauchten Reserven können mit unter anderen zum Teil mit reiner Trinkmilch beziehungsweise Laktose freier Trinkmilch ersetzt werden. Milch ist ein idealer Fitmacher, die neben Energie eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe liefern, die gerade während der Wachstumsphase unverzichtbar sind. Sie helfen gleichzeitig den hohen Flüssigkeitsbedarf von Kindern und Jugendlichen zu decken.

Milch ist ein wichtiger Calciumlieferant. Verzehrstudien zeigen, dass gerade die Gruppe der Schulkinder zwischen 7 bis 19 Jahren nur circa 57 bis 70 Prozent der Empfehlungen für die tägliche Calciumzufuhr erreichen. Die tägliche Portion Schulmilch liefert in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag zur Calciumversorgung. Außerdem liefert Milch eine Vielzahl weiterer wertvoller Nährstoffe, zum Beispiel hochwertiges Eiweiß, leicht verdauliche Fette und Milchzucker sowie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Das Land Brandenburg hat sich entschieden, ab dem Schuljahr 2019/2020 auf Milchmixgetränke (zum Beispiel Kakaomilchgetränke) zu verzichten. Auch Käse, Joghurt und Quark haben sich bezüglich der Nachfrage nicht bewährt und werden somit nicht mehr angeboten.

EU-Schulmilchprogramm

Um den Anreiz zur Teilnahme am Schulmilchprogramm und am Obst- und Gemüse-Programm zu erhöhen, hat die Europäische Kommission 2016 die Verordnung 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 maßgeblich modifiziert und das Schulprogramm, bestehend aus des Komponenten Obst, Gemüse, Bananen und Milch sowie Milcherzeugnisse eingeführt. Das Land Brandenburg nimmt gegenwärtig nur an der Komponente Milch und Milcherzeugnisse teil. Dabei muss die Vorrangstellung der reinen Trinkmilch (auch laktosefrei) gewährleistet sein.

Am Schulprogramm mit der Komponente Schulmilch können alle Schüler/innen beziehungsweise Kinder teilnehmen, die weiterführende Schulen, Grundschulen, Kindertagesstätten oder Vorschulen besuchen. Die Beihilfe pro Portion und Tag in Höhe von 250 ml pro Kind/Schüler/in wird gemäß den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln für jedes Schuljahr neu berechnet. Dabei muss die Beihilfe direkt beim Kind/Schüler/in ankommen. Deshalb werden für alle Mengen- und Abgabevarianten für reine Trinkmilch sogenannte Höchstpreise kalkuliert, die durch die Lieferanten oder Einkäufer nicht überschritten werden dürfen. Weiterhin müssen für die Kinder/Schüler/innen der Bildungseinrichtungen flankierende Maßnahmen (Themen über gesunde Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt und so weiter) durchgeführt werden, die aus Landesmitteln finanziert werden.

Organisation in der Schule

In der Schule ist zu klären, wer den Verkauf und die Bestellung von Schulmilch übernimmt, ob die Schule klassenweise verteilt oder an einem Schulkiosk verkauft wird. Verkaufs- und Lagerräume (Kühlgelegenheit) müssen eingerichtet bzw. bereitgestellt werden. Zeitgemäße "Trinkmilch-Bars", die sich an der modernen Erlebnis-Gastronomie orientieren oder Milchautomaten können dabei helfen, den Schulmilchverkauf attraktiver zu gestalten und damit die Nachfrage zu beleben.

Weitere Fragen zur Schulmilch unter anderen

  • was wird gefördert?
  • wer wird gefördert?
  • welche Voraussetzungen sind erforderlich?
  • wie und in welcher Höhe wird gefördert?
  • wo und wie erfolgt die Antragstellung?

sind auf der Internetseite "Schulmilch" des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) für die Bundesländer Brandenburg und Berlin verbindlich einzusehen.

Ein idealer Fitmacher

Von Schulkindern wird im Schulalltag von der ersten bis zur letzten Unterrichtsstunde ein hohes Maß an Konzentration und Leistungsfähigkeit gefordert. Dazu benötigen sie regelmäßig Nachschub an Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit. Diese verbrauchten Reserven können mit unter anderen zum Teil mit reiner Trinkmilch beziehungsweise Laktose freier Trinkmilch ersetzt werden. Milch ist ein idealer Fitmacher, die neben Energie eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe liefern, die gerade während der Wachstumsphase unverzichtbar sind. Sie helfen gleichzeitig den hohen Flüssigkeitsbedarf von Kindern und Jugendlichen zu decken.

Milch ist ein wichtiger Calciumlieferant. Verzehrstudien zeigen, dass gerade die Gruppe der Schulkinder zwischen 7 bis 19 Jahren nur circa 57 bis 70 Prozent der Empfehlungen für die tägliche Calciumzufuhr erreichen. Die tägliche Portion Schulmilch liefert in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag zur Calciumversorgung. Außerdem liefert Milch eine Vielzahl weiterer wertvoller Nährstoffe, zum Beispiel hochwertiges Eiweiß, leicht verdauliche Fette und Milchzucker sowie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Das Land Brandenburg hat sich entschieden, ab dem Schuljahr 2019/2020 auf Milchmixgetränke (zum Beispiel Kakaomilchgetränke) zu verzichten. Auch Käse, Joghurt und Quark haben sich bezüglich der Nachfrage nicht bewährt und werden somit nicht mehr angeboten.

EU-Schulmilchprogramm

Um den Anreiz zur Teilnahme am Schulmilchprogramm und am Obst- und Gemüse-Programm zu erhöhen, hat die Europäische Kommission 2016 die Verordnung 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 maßgeblich modifiziert und das Schulprogramm, bestehend aus des Komponenten Obst, Gemüse, Bananen und Milch sowie Milcherzeugnisse eingeführt. Das Land Brandenburg nimmt gegenwärtig nur an der Komponente Milch und Milcherzeugnisse teil. Dabei muss die Vorrangstellung der reinen Trinkmilch (auch laktosefrei) gewährleistet sein.

Am Schulprogramm mit der Komponente Schulmilch können alle Schüler/innen beziehungsweise Kinder teilnehmen, die weiterführende Schulen, Grundschulen, Kindertagesstätten oder Vorschulen besuchen. Die Beihilfe pro Portion und Tag in Höhe von 250 ml pro Kind/Schüler/in wird gemäß den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln für jedes Schuljahr neu berechnet. Dabei muss die Beihilfe direkt beim Kind/Schüler/in ankommen. Deshalb werden für alle Mengen- und Abgabevarianten für reine Trinkmilch sogenannte Höchstpreise kalkuliert, die durch die Lieferanten oder Einkäufer nicht überschritten werden dürfen. Weiterhin müssen für die Kinder/Schüler/innen der Bildungseinrichtungen flankierende Maßnahmen (Themen über gesunde Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt und so weiter) durchgeführt werden, die aus Landesmitteln finanziert werden.

Organisation in der Schule

In der Schule ist zu klären, wer den Verkauf und die Bestellung von Schulmilch übernimmt, ob die Schule klassenweise verteilt oder an einem Schulkiosk verkauft wird. Verkaufs- und Lagerräume (Kühlgelegenheit) müssen eingerichtet bzw. bereitgestellt werden. Zeitgemäße "Trinkmilch-Bars", die sich an der modernen Erlebnis-Gastronomie orientieren oder Milchautomaten können dabei helfen, den Schulmilchverkauf attraktiver zu gestalten und damit die Nachfrage zu beleben.

Weitere Fragen zur Schulmilch unter anderen

  • was wird gefördert?
  • wer wird gefördert?
  • welche Voraussetzungen sind erforderlich?
  • wie und in welcher Höhe wird gefördert?
  • wo und wie erfolgt die Antragstellung?

sind auf der Internetseite "Schulmilch" des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) für die Bundesländer Brandenburg und Berlin verbindlich einzusehen.


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Allgemeine Informationen aus dem Bereich Landwirtschaft

Kontakt

Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
Abteilung:
Referat 34
Ansprechpartner:
Katharina Staffa
E-Mail:
katharina.staffa@­mluk.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7633