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BrandenburghalleDIGITAL 2021: Regionale Wertschöpfung

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Unter dem Stichwort „Regionale Wertschöpfung“ lernen Sie Bauer Peters aus dem Werneuchener Ortsteil Löhme kennen, der gerade auch in den neuen Medien auf Draht ist. Thomas Syring aus Zauchwitz hat Ölkürbis aus dem Süden erfolgreich in den Norden verpflanzt und ist mit seinem Betrieb auch noch Teil der berühmten Beelitzer Spargelstraße ist. Ein Netzwerkprojekt will für mehr Brandenburger Bio-Kartoffeln und Bio-Gemüse in den Regalen sorgen. Echtes Brandenburger Mehl kommt aus Müllrose.

Unter dem Stichwort „Regionale Wertschöpfung“ lernen Sie Bauer Peters aus dem Werneuchener Ortsteil Löhme kennen, der gerade auch in den neuen Medien auf Draht ist. Thomas Syring aus Zauchwitz hat Ölkürbis aus dem Süden erfolgreich in den Norden verpflanzt und ist mit seinem Betrieb auch noch Teil der berühmten Beelitzer Spargelstraße ist. Ein Netzwerkprojekt will für mehr Brandenburger Bio-Kartoffeln und Bio-Gemüse in den Regalen sorgen. Echtes Brandenburger Mehl kommt aus Müllrose.


Einführung Minister Axel Vogel
Regionale Wertschöpfung Einführung Minister
Ansehen

Familie Reuner ist nicht nur eine perfekte Fläminger Gastgeberfamilie, sondern auch vorbildlich bei der Verwendung der Produkte aus dem eigenem Garten, eigener Kleintierhaltung und dem eigenen Jagdrevier. Bei der Regionalwert AG kann man sich einbringen, um sich für Bio-Produkte aus der Hauptstadtregion zu engagieren. In Eberswalder geht es um die Wurst – und die ist natürlich auch regional.

Familie Reuner ist nicht nur eine perfekte Fläminger Gastgeberfamilie, sondern auch vorbildlich bei der Verwendung der Produkte aus dem eigenem Garten, eigener Kleintierhaltung und dem eigenen Jagdrevier. Bei der Regionalwert AG kann man sich einbringen, um sich für Bio-Produkte aus der Hauptstadtregion zu engagieren. In Eberswalder geht es um die Wurst – und die ist natürlich auch regional.

Videobeiträge

Videobeiträge


Märkische Streusandbüchse wird zum Garten
Thomas Syring - Zauchwitz
Ansehen
  • Syringhof setzt auf Spargel und andere Spitzenprodukte

    In Zauchwitz, ein Dorf, das Teil der Spargelstadt Beelitz ist, sind die Syrings zuhause. Ihnen gehört der Syringhof, ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb, der auch etliche gärtnerische Kulturen im Anbau hat.

    Die Syrings gehören zu denen, auf die sich das Beelitzer „Spargelwirtschaftswunder“ gründet. Nach dem Niedergang des Spargelanbaus zu DDR-Zeiten entstand auf dem schwierig zu bewirtschaftenden, eiszeitlichen Sander rund um Beelitz – eben echte „märkische Streusandbüchse“ - nach 1990 das größte ostdeutsche Anbaugebiet. Die Spargelernte im Freiland wird im Land Brandenburg alljährlich als großes Ereignis begangen. Bei gutem Wetter wird der Syringhof zum Erlebnishof mit Gastronomie und Hofladen und damit zum beliebten Ausflugsziel im Berliner Speckgürtel. Wer es nicht bis nach Zauchwitz schafft, kann die Hofprodukte online bestellen.

    Als Thomas Syring, Agrarwissenschaftsstudent und Sohn des Landwirts Karl-Ludwig Syring, 2004 von seinem Praktikum aus der Steiermark zurückkehrte, hatte er sich vorgenommen, dem 900 Hektar großen elterlichen Betrieb seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Und dazu gehörte eben Kürbisöl, das in Brandenburg bis dahin noch niemand im Angebot hatte. Thomas Syring wurde zum ersten märkischen Landwirt, der hier in Bio-Qualität Steierischen Ölkürbis kultiviert und erfolgreich eine Nische besetzt. Inzwischen ist der Syringhof deutschlandweit zu einem der größten Kürbisölproduzenten geworden.

    Neben dem Ölkürbis setzt der Hof weiter auf Kulturen, die traditionell mit Brandenburg verbunden werden, auf Kartoffeln, Getreide und nicht zuletzt auf das schon erwähnte „weiße Gold“, den Beelitzer Spargel, eine EU-weit mit dem g.g.A.-Siegel geschützte regionale Spezialität. Nur wer das Edelgemüse auf dem Beelitzer Sander anbaut, darf seine Stangen als Beelitzer Spargel vermarkten. Das Siegel soll zum einen sicherstellen, dass sich nur Spargelbetriebe aus dem geografisch abgegrenzten Anbaugebiet mit dem guten Image des Beelitzer Spargels schmücken können. Es ist zum anderen auch ein Qualitätsversprechen, das der Beelitzer Spargelverein e.V. den vielen Liebhabern geben will, die ganz besonders auf die weißen Stangen aus dieser Anbauregion schwören.

    www.syringhof.de

    www.beelitzer-spargelverein.de

    In Zauchwitz, ein Dorf, das Teil der Spargelstadt Beelitz ist, sind die Syrings zuhause. Ihnen gehört der Syringhof, ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb, der auch etliche gärtnerische Kulturen im Anbau hat.

    Die Syrings gehören zu denen, auf die sich das Beelitzer „Spargelwirtschaftswunder“ gründet. Nach dem Niedergang des Spargelanbaus zu DDR-Zeiten entstand auf dem schwierig zu bewirtschaftenden, eiszeitlichen Sander rund um Beelitz – eben echte „märkische Streusandbüchse“ - nach 1990 das größte ostdeutsche Anbaugebiet. Die Spargelernte im Freiland wird im Land Brandenburg alljährlich als großes Ereignis begangen. Bei gutem Wetter wird der Syringhof zum Erlebnishof mit Gastronomie und Hofladen und damit zum beliebten Ausflugsziel im Berliner Speckgürtel. Wer es nicht bis nach Zauchwitz schafft, kann die Hofprodukte online bestellen.

    Als Thomas Syring, Agrarwissenschaftsstudent und Sohn des Landwirts Karl-Ludwig Syring, 2004 von seinem Praktikum aus der Steiermark zurückkehrte, hatte er sich vorgenommen, dem 900 Hektar großen elterlichen Betrieb seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Und dazu gehörte eben Kürbisöl, das in Brandenburg bis dahin noch niemand im Angebot hatte. Thomas Syring wurde zum ersten märkischen Landwirt, der hier in Bio-Qualität Steierischen Ölkürbis kultiviert und erfolgreich eine Nische besetzt. Inzwischen ist der Syringhof deutschlandweit zu einem der größten Kürbisölproduzenten geworden.

    Neben dem Ölkürbis setzt der Hof weiter auf Kulturen, die traditionell mit Brandenburg verbunden werden, auf Kartoffeln, Getreide und nicht zuletzt auf das schon erwähnte „weiße Gold“, den Beelitzer Spargel, eine EU-weit mit dem g.g.A.-Siegel geschützte regionale Spezialität. Nur wer das Edelgemüse auf dem Beelitzer Sander anbaut, darf seine Stangen als Beelitzer Spargel vermarkten. Das Siegel soll zum einen sicherstellen, dass sich nur Spargelbetriebe aus dem geografisch abgegrenzten Anbaugebiet mit dem guten Image des Beelitzer Spargels schmücken können. Es ist zum anderen auch ein Qualitätsversprechen, das der Beelitzer Spargelverein e.V. den vielen Liebhabern geben will, die ganz besonders auf die weißen Stangen aus dieser Anbauregion schwören.

    www.syringhof.de

    www.beelitzer-spargelverein.de


Selbstgemacht und frisch auf den Tisch
Daniel Reuner - Flair Hotel Zossen
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  • Familie Reuner lädt in den Fläming

    Fährt man von der südlichen Berliner Stadtgrenze eine knappe halbe Stunde auf der B 96 nach Süden, ist man in Zossen. Gleich hinter dem Ortseingang befindet sich das Flair Hotel Reuner. Deren Inhaber sind die Reuners, die nun schon seit zwei Generationen nicht nur Gastlichkeit im ländlichen Ambiente bieten, sondern auch vieles von dem, was auf den Herd und in den Topf kommt, selbst herstellen.

    Daniel Reuner, der auch Vizepräsident der DEHOGA Brandenburg ist, hat das Flair Hotel Reuner in Zossen mit seiner Frau Silke von seinen Eltern übernommen. Seine Mutter ist aber immer noch für das Backen zuständig.

    Vater Peter Reuner trägt als Jäger zur Versorgung mit Wildfleisch bei. Der Senior, Jahrgang 1961, war erst Kfz-Mechaniker, fand dann einen Job als Fahrer beim Funkwerk Dabendorf. Nebenbei machte er mit Ehefrau Christina ein Café dort auf, wo heute das stattliche Hotel steht. Aus dem Café wurde in viel Eigenarbeit 1994 ein kleines Hotel mit Gaststätte. Peter Reuner und seine Frau erlernten im Schnellkurs bei der IHK das Koch- und Gastronomiehandwerk.

    Daniel Reuner, Jahrgang 1981, hatte eine Kochlehre zuerst im eigenen Betrieb begonnen und ging danach fünf Jahre auf Wanderschaft. Sein Weg führte ihn zum Scharmützelsee, an die Ostsee und bis in die Schweiz, um in großen Häusern Erfahrungen zu sammeln. 2008 übernahm er das elterliche Hotel mit dem Restaurant.

    Bruder Christian betreibt den Gasthof Reuner und den „Alten Konsum“ im Museumsdorf Glashütte.

    Direkt hinter dem Zossener Hotel liegen ein großer Garten sowie die eigene Gärtnerei. Es gibt eine Kaninchenzucht und eine Hühnerhaltung. Allein deshalb bietet die Speisekarte viele regionale und hauseigene Produkte, zum Beispiel auch das hausgebackene Natursauerteigbrot oder die geräucherten Würste. Die kommen aus dem 30 Autominuten entfernten Museumsdorf Glashütte von Christian Reuner.

    www.hotel-reuner.de

    www.gasthof-reuner.de

    https://museumsdorf-glashuette.de/

    Fährt man von der südlichen Berliner Stadtgrenze eine knappe halbe Stunde auf der B 96 nach Süden, ist man in Zossen. Gleich hinter dem Ortseingang befindet sich das Flair Hotel Reuner. Deren Inhaber sind die Reuners, die nun schon seit zwei Generationen nicht nur Gastlichkeit im ländlichen Ambiente bieten, sondern auch vieles von dem, was auf den Herd und in den Topf kommt, selbst herstellen.

    Daniel Reuner, der auch Vizepräsident der DEHOGA Brandenburg ist, hat das Flair Hotel Reuner in Zossen mit seiner Frau Silke von seinen Eltern übernommen. Seine Mutter ist aber immer noch für das Backen zuständig.

    Vater Peter Reuner trägt als Jäger zur Versorgung mit Wildfleisch bei. Der Senior, Jahrgang 1961, war erst Kfz-Mechaniker, fand dann einen Job als Fahrer beim Funkwerk Dabendorf. Nebenbei machte er mit Ehefrau Christina ein Café dort auf, wo heute das stattliche Hotel steht. Aus dem Café wurde in viel Eigenarbeit 1994 ein kleines Hotel mit Gaststätte. Peter Reuner und seine Frau erlernten im Schnellkurs bei der IHK das Koch- und Gastronomiehandwerk.

    Daniel Reuner, Jahrgang 1981, hatte eine Kochlehre zuerst im eigenen Betrieb begonnen und ging danach fünf Jahre auf Wanderschaft. Sein Weg führte ihn zum Scharmützelsee, an die Ostsee und bis in die Schweiz, um in großen Häusern Erfahrungen zu sammeln. 2008 übernahm er das elterliche Hotel mit dem Restaurant.

    Bruder Christian betreibt den Gasthof Reuner und den „Alten Konsum“ im Museumsdorf Glashütte.

    Direkt hinter dem Zossener Hotel liegen ein großer Garten sowie die eigene Gärtnerei. Es gibt eine Kaninchenzucht und eine Hühnerhaltung. Allein deshalb bietet die Speisekarte viele regionale und hauseigene Produkte, zum Beispiel auch das hausgebackene Natursauerteigbrot oder die geräucherten Würste. Die kommen aus dem 30 Autominuten entfernten Museumsdorf Glashütte von Christian Reuner.

    www.hotel-reuner.de

    www.gasthof-reuner.de

    https://museumsdorf-glashuette.de/


Griff an der Fleischtheke zu den Sternen
Sebastian Kühn Eberswalder Wurst
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  • Eberswalder Familienunternehmen setzt auf hundert Prozent regional

    Seit 1977 ist Eberswalde die Heimat der Eberswalder Würstchen. Das Traditionsprodukt gehört auch heute noch immer zum Sortiment der EWG Eberswalder Wurst GmbH, dem größten Unternehmen der fleischverarbeitenden Industrie in Brandenburg. Mit „100% REGIONAL“ setzen die Eberswalder weiter auf Brandenburg. Hinter der Marke steht eine

    In Eberswalde ist im Land Brandenburg der größte Produzent für Fleisch- und Wurstwaren zuhause. Ab 1977 gab es hier im Ortsteil Britz einen Schlacht- und Zerlegebetrieb, dessen bekanntesten Produkte die Eberswalder Würstchen sind. Nach der Wende ging der Betrieb aus dem Treuhandvermögen glücklos in verschiedene Hände, bis Dr. Eckhard Krone das Ruder übernahm. Der ist eigentlich ein gestandener Stahlwerker. In Velten geboren, wurde er 2000 zu Hilfe gerufen, als die Eberswalder Wurst GmbH vor dem Aus stand.

    Unter seiner Führung bekam der Standort wieder eine dauerhafte Perspektive. Inzwischen leiten sein Sohn Mario Krone, sein Schwiegersohn Sebastian Kühn und Patricia Benz das Unternehmen. Sebastian Kühn, Unternehmenssprecher des Familienbetriebs, setzt weiter auf Bodenständigkeit und Regionalität. Vor rund drei Jahren haben die Eberswalder mit REWE-Märkten in der Hauptstadtregion Berlin und Potsdam die Marke „100 % REGIONAL“ aus der Taufe gehoben. Das ist eine Produktlinie aus Schweinefleisch. „100% REGIONAL“ steht für die direkte regionale Zusammenarbeit von Landwirten, der Eberswalder Gruppe und dem Lebensmitteleinzelhandel als Modell auf dem Weg zu nachhaltigen, regionalen Liefer- und Wertschöpfungsketten.

    Verbraucherinnen und Verbrauchern wird beim Schweinefleisch an der Fleischtheke eine Fünf-Sterne-Garantie gegeben, von denen eine die garantierte, regionale Herkunft ist. Weitere Sterne stehen für beste Qualität und eine artgerechte Aufzucht und Haltung. Dabei geht es um die artgerechte Ferkelaufzucht beim Muttertier, den Verzicht auf Kastration, das Kupieren der Schwänze bis zur Verwendung regionaler Futtermittel. Weiterhin sorgen kurze Transportwege für mehr Tierwohl und für die deutliche Reduzierung von CO2-Emissionen.

    Die Eberswalder Gruppe verantwortet die Partnerschaften mit den Landwirten, die Verarbeitung der Schweinehälften und Belieferung in den Handel unter den hohen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit. Sie trägt auch die wirtschaftliche Gesamtverantwortung. Nachhaltige Ernährungswirtschaft bedeutet für das Unternehmen ein faires wirtschaftliches Miteinander. Durch den kalkulierten Festpreis für die Schweinehalter und die offene Kalkulation in der Schlachtung, Zerlegung, Verpackung und dem Service im Verkauf ist sichergestellt, dass der höhere Verkaufspreis, den der Kunde an der Fleischtheke zahlt, auch den Bauern zugutekommt.

    Einer der Projektpartner ist in Brandenburgs Nordwesten zu finden: In Neudorf/Groß Pankow geht die Prignitzer Landschwein GmbH und Co. KG neue Wege und das hat die Eberswalder überzeugt. Schließlich ist Remmert auch einer der Demonstrationsbetriebe für mehr Tierschutz im Brandenburger Tierschutzplan. Diese Betriebe ermöglichen es, interessierten Verbrauchern zu zeigen, wie Landwirtschaft in unserem Bundesland funktioniert. Dabei sollen ein Wissenstransfer sowie ein Informationsaustausch stattfinden, der mögliche Vorurteile abschafft und ein Verständnis für die Produktion von Lebensmitteln hervorruft.

    Das Haltungskonzept des Agrarbetriebs stellt das Muttertier mit seinen Ferkeln in den Mittelpunkt. Die jahrelangen Erfahrungen des Landwirts Ralf Remmert zahlen sich aus. Er liefert zuverlässig beste Qualität dank tiergerechter Haltung - weit über den gesetzlich geforderten Standards.

    www.eberswalder.de

    Demonstrationsbetriebe für mehr Tierschutz (MLUK)

    Seit 1977 ist Eberswalde die Heimat der Eberswalder Würstchen. Das Traditionsprodukt gehört auch heute noch immer zum Sortiment der EWG Eberswalder Wurst GmbH, dem größten Unternehmen der fleischverarbeitenden Industrie in Brandenburg. Mit „100% REGIONAL“ setzen die Eberswalder weiter auf Brandenburg. Hinter der Marke steht eine

    In Eberswalde ist im Land Brandenburg der größte Produzent für Fleisch- und Wurstwaren zuhause. Ab 1977 gab es hier im Ortsteil Britz einen Schlacht- und Zerlegebetrieb, dessen bekanntesten Produkte die Eberswalder Würstchen sind. Nach der Wende ging der Betrieb aus dem Treuhandvermögen glücklos in verschiedene Hände, bis Dr. Eckhard Krone das Ruder übernahm. Der ist eigentlich ein gestandener Stahlwerker. In Velten geboren, wurde er 2000 zu Hilfe gerufen, als die Eberswalder Wurst GmbH vor dem Aus stand.

    Unter seiner Führung bekam der Standort wieder eine dauerhafte Perspektive. Inzwischen leiten sein Sohn Mario Krone, sein Schwiegersohn Sebastian Kühn und Patricia Benz das Unternehmen. Sebastian Kühn, Unternehmenssprecher des Familienbetriebs, setzt weiter auf Bodenständigkeit und Regionalität. Vor rund drei Jahren haben die Eberswalder mit REWE-Märkten in der Hauptstadtregion Berlin und Potsdam die Marke „100 % REGIONAL“ aus der Taufe gehoben. Das ist eine Produktlinie aus Schweinefleisch. „100% REGIONAL“ steht für die direkte regionale Zusammenarbeit von Landwirten, der Eberswalder Gruppe und dem Lebensmitteleinzelhandel als Modell auf dem Weg zu nachhaltigen, regionalen Liefer- und Wertschöpfungsketten.

    Verbraucherinnen und Verbrauchern wird beim Schweinefleisch an der Fleischtheke eine Fünf-Sterne-Garantie gegeben, von denen eine die garantierte, regionale Herkunft ist. Weitere Sterne stehen für beste Qualität und eine artgerechte Aufzucht und Haltung. Dabei geht es um die artgerechte Ferkelaufzucht beim Muttertier, den Verzicht auf Kastration, das Kupieren der Schwänze bis zur Verwendung regionaler Futtermittel. Weiterhin sorgen kurze Transportwege für mehr Tierwohl und für die deutliche Reduzierung von CO2-Emissionen.

    Die Eberswalder Gruppe verantwortet die Partnerschaften mit den Landwirten, die Verarbeitung der Schweinehälften und Belieferung in den Handel unter den hohen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit. Sie trägt auch die wirtschaftliche Gesamtverantwortung. Nachhaltige Ernährungswirtschaft bedeutet für das Unternehmen ein faires wirtschaftliches Miteinander. Durch den kalkulierten Festpreis für die Schweinehalter und die offene Kalkulation in der Schlachtung, Zerlegung, Verpackung und dem Service im Verkauf ist sichergestellt, dass der höhere Verkaufspreis, den der Kunde an der Fleischtheke zahlt, auch den Bauern zugutekommt.

    Einer der Projektpartner ist in Brandenburgs Nordwesten zu finden: In Neudorf/Groß Pankow geht die Prignitzer Landschwein GmbH und Co. KG neue Wege und das hat die Eberswalder überzeugt. Schließlich ist Remmert auch einer der Demonstrationsbetriebe für mehr Tierschutz im Brandenburger Tierschutzplan. Diese Betriebe ermöglichen es, interessierten Verbrauchern zu zeigen, wie Landwirtschaft in unserem Bundesland funktioniert. Dabei sollen ein Wissenstransfer sowie ein Informationsaustausch stattfinden, der mögliche Vorurteile abschafft und ein Verständnis für die Produktion von Lebensmitteln hervorruft.

    Das Haltungskonzept des Agrarbetriebs stellt das Muttertier mit seinen Ferkeln in den Mittelpunkt. Die jahrelangen Erfahrungen des Landwirts Ralf Remmert zahlen sich aus. Er liefert zuverlässig beste Qualität dank tiergerechter Haltung - weit über den gesetzlich geforderten Standards.

    www.eberswalder.de

    Demonstrationsbetriebe für mehr Tierschutz (MLUK)


Schwärmen für den Markt auf Draht
Hans-Christoph Peters Landwirtschaft
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  • Bauer Peters pendelt zwischen Laptop und Weide

    Peters‘ Landwirtschaft ist Direktvermarkter und steht für Regionalität. „Heimat schmecken - Landwirtschaft erleben" ist das Motto von Hans-Christoph Peters. Dem 38-jährigen Landwirtschaftsmeister gehört seit zehn Jahren Peters‘ Landwirtschaft, ein Familienbetrieb im Werneuchener Ortsteil Löhme.

    In seinem Betrieb stehen die Rinder fast immer draußen auf der Weide. Die Schweine haben ein eigenes Gehege unter freiem Himmel. Im Stall genießen sie die mit Heu ausgelegten Bereiche. Seine Hühner leben im Freiland. Deren Zaun immer wieder umgesetzt, damit sich der Boden erholen kann und die Tiere eine stets frische Rasenfläche zur Verfügung haben. Für das Geflügel gibt es eine eigene Schlachtung. Zum Weihnachtsfest kann man bei ihm Barnimer Weide-Gänse bestellen.

    Außerdem hat Hans-Christoph Peters Kartoffelsorten wie die Sorte ,Ditta´, die 1991 in Deutschland zugelassen wurde, in seinem Sortiment.

    Peters ist Teil der Plattform „Marktschwärmer“. 2011 startete in Frankreich die erste „Marktschwärmerei“, eine Art moderner Bauernmarkt mit direktem Zugang zu regionalen Lebensmitteln und dem Ziel verpflichtet, die beteiligten Landwirtinnen und Landwirte fair zu bezahlen. Das Konzept traf den Zahn der Zeit. So wuchs diese Bewegung schnell und europaweit. Sie umfasst aktuell 80.000 Mitglieder, rund 1.000 Erzeuger und 50 Gastgeber – zunehmend auch in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.

    Als Kunde meldet man sich auf der entsprechenden Plattform an, sucht sich seine „Marktschwärmerei“. Anschließend wählt man seine Produkte aus, bezahlt online, bekommt einen Bestellschein und holt sich damit die Ware an einer Ausgabestelle ab. Der Landwirt liefert genau das, was bestellt ist, zurück auf den Hof geht es mit leerem Wagen.

    Seit über fünf Jahren vermarktet Peters‘ Landwirtschaft seine Hofprodukte in mittlerweile 18 „Schwärmereien“ in Berlin und Brandenburg.

    Über einige der weit verbreiteten Social-Media-Plattformen zeigt er den landwirtschaftlichen Alltag – sozusagen live von der Weide, dem Gemüsefeld oder auch bei der Vorbereitung und Vermarktung seiner Hofprodukte. Das macht er oft mit ein wenig Augenzwinkern und inzwischen auch sehr professionell.

    Auch sonst sucht Peters den Kontakt mit seinen Kunden. Alljährlich am zweiten Juni-Wochenende öffnet Hans-Christoph Peters seinen Hof für die Brandenburger Landpartie, einer landesweiten Aktion, mit der der Brandenburger Verband pro agro zu Besuchen in Agrarbetriebe, Gärtnereien, Landgasthöfe, Reiterhöfe oder Fischereien einlädt. Zwar musste die Brandenburger Landpartie 2020 coronabedingt ausfallen. In alle den anderen Jahren hat sie sich seit 1994 zur größten „Bürgerbewegung“ im Land mit Zehntausenden Teilnehmern gemausert. Die Besucherinnen und Besucher erleben Landwirtschaft zum Anfassen und sie haben die Chance, direkt mit denen zu reden, die dafür sorgen, dass Milch und Honig fließen und Brot auf den Tisch kommt. Das macht gerade den Reiz einer jeden Brandenburger Landpartie aus. In diesem Jahr findet die Brandenburger Landpartie am 12. und 13. Juni statt.

    Vom 3. bis 5. September wird der diesjährige Brandenburg-Tag in Bernau, nur zehn Kilometer von Peters‘ Landwirtschaft entfernt, gefeiert.

    www.facebook.com/PetersLandwirtschaft/

    https://marktschwaermer.de/de-DE/producers/13570

    https://www.hofladen-bauernladen.info/adressen/werneuchen-peters-landwirtschaft__52232.php

    https://www.brandenburger-landpartie.de/

    Peters‘ Landwirtschaft ist Direktvermarkter und steht für Regionalität. „Heimat schmecken - Landwirtschaft erleben" ist das Motto von Hans-Christoph Peters. Dem 38-jährigen Landwirtschaftsmeister gehört seit zehn Jahren Peters‘ Landwirtschaft, ein Familienbetrieb im Werneuchener Ortsteil Löhme.

    In seinem Betrieb stehen die Rinder fast immer draußen auf der Weide. Die Schweine haben ein eigenes Gehege unter freiem Himmel. Im Stall genießen sie die mit Heu ausgelegten Bereiche. Seine Hühner leben im Freiland. Deren Zaun immer wieder umgesetzt, damit sich der Boden erholen kann und die Tiere eine stets frische Rasenfläche zur Verfügung haben. Für das Geflügel gibt es eine eigene Schlachtung. Zum Weihnachtsfest kann man bei ihm Barnimer Weide-Gänse bestellen.

    Außerdem hat Hans-Christoph Peters Kartoffelsorten wie die Sorte ,Ditta´, die 1991 in Deutschland zugelassen wurde, in seinem Sortiment.

    Peters ist Teil der Plattform „Marktschwärmer“. 2011 startete in Frankreich die erste „Marktschwärmerei“, eine Art moderner Bauernmarkt mit direktem Zugang zu regionalen Lebensmitteln und dem Ziel verpflichtet, die beteiligten Landwirtinnen und Landwirte fair zu bezahlen. Das Konzept traf den Zahn der Zeit. So wuchs diese Bewegung schnell und europaweit. Sie umfasst aktuell 80.000 Mitglieder, rund 1.000 Erzeuger und 50 Gastgeber – zunehmend auch in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.

    Als Kunde meldet man sich auf der entsprechenden Plattform an, sucht sich seine „Marktschwärmerei“. Anschließend wählt man seine Produkte aus, bezahlt online, bekommt einen Bestellschein und holt sich damit die Ware an einer Ausgabestelle ab. Der Landwirt liefert genau das, was bestellt ist, zurück auf den Hof geht es mit leerem Wagen.

    Seit über fünf Jahren vermarktet Peters‘ Landwirtschaft seine Hofprodukte in mittlerweile 18 „Schwärmereien“ in Berlin und Brandenburg.

    Über einige der weit verbreiteten Social-Media-Plattformen zeigt er den landwirtschaftlichen Alltag – sozusagen live von der Weide, dem Gemüsefeld oder auch bei der Vorbereitung und Vermarktung seiner Hofprodukte. Das macht er oft mit ein wenig Augenzwinkern und inzwischen auch sehr professionell.

    Auch sonst sucht Peters den Kontakt mit seinen Kunden. Alljährlich am zweiten Juni-Wochenende öffnet Hans-Christoph Peters seinen Hof für die Brandenburger Landpartie, einer landesweiten Aktion, mit der der Brandenburger Verband pro agro zu Besuchen in Agrarbetriebe, Gärtnereien, Landgasthöfe, Reiterhöfe oder Fischereien einlädt. Zwar musste die Brandenburger Landpartie 2020 coronabedingt ausfallen. In alle den anderen Jahren hat sie sich seit 1994 zur größten „Bürgerbewegung“ im Land mit Zehntausenden Teilnehmern gemausert. Die Besucherinnen und Besucher erleben Landwirtschaft zum Anfassen und sie haben die Chance, direkt mit denen zu reden, die dafür sorgen, dass Milch und Honig fließen und Brot auf den Tisch kommt. Das macht gerade den Reiz einer jeden Brandenburger Landpartie aus. In diesem Jahr findet die Brandenburger Landpartie am 12. und 13. Juni statt.

    Vom 3. bis 5. September wird der diesjährige Brandenburg-Tag in Bernau, nur zehn Kilometer von Peters‘ Landwirtschaft entfernt, gefeiert.

    www.facebook.com/PetersLandwirtschaft/

    https://marktschwaermer.de/de-DE/producers/13570

    https://www.hofladen-bauernladen.info/adressen/werneuchen-peters-landwirtschaft__52232.php

    https://www.brandenburger-landpartie.de/

Klappern gehört in Müllrose zum Handwerk
Thomas Ludwig - Mühlenwerke Müllrose
Ansehen
  • Bäcker Wahl wählt Brandenburger Mehle

    Das ostbrandenburgische Ackerbauernstädtchen Müllrose gehört zu den ältesten Mühlenstandorten im Land. Schon für das Jahr 1260 ist eine Mühle auf dem heutigen Standort nachgewiesen. Über die Jahrhunderte wurden hier immer neue Gebäude errichtet, immer wieder wurde modernisiert und die Mahltechnik weiterentwickelt. Die Namen und die Eigentümer wechselten …

    Das Unternehmen ist heute als Oderland Mühlenwerke Müllrose GmbH & Co. KG am Markt. Nachdem viele andere Mühlen geschlossen wurden, ist die Oderland-Mühle die größte private Getreidemühle in Brandenburg. Seit 2017 hat das Unternehmen mit der Marke „Das Brandenburger Mehl“ eine Lücke im regionalen Lebensmittelangebot geschlossen. Zuvor gab es immer wieder Anfragen, wie das der umtriebigen Familienbäckerei und Konditorei Wahl in Bestensee, die schon lange ein authentisches Brandenburger Brot in ihr Sortiment aufnehmen wollte, dessen Zutaten zu 100 Prozent aus dem Land stammen.

    Die Müllroser stellten sich der Herausforderung aus Erntemengen, Logistik und Preis und produzieren „Das Brandenburger Mehl“, das diesen Namen auch zu 100 Prozent verdient. Durch die Einführung werden zum einen die Möglichkeiten regionaler Wertschöpfung in Brandenburg ausgebaut und zum anderen aber auch der Standort Müllrose weiter gestärkt.

    Jährlich werden etwa 70.000 Tonnen Weizen und Roggen gemahlen. Das Getreide wird durchweg aus kontrolliertem Anbau bezogen. Mit seinem Regionalkonzept knüpft das Unternehmen an eine jahrhundertealte Mahl-Tradition am Standort Müllrose an. Denn in früheren Zeiten war es selbstverständlich, dass eine Mühle Getreide von den Bauern aus der Region bezog und zu Mehl für die Bäcker der Region verarbeitete. Täglich wird mit LKW aus dem eigenen Fuhrpark das gemahlene Mehl in Säcken oder lose an die heimischen Bäckerkunden wie die Bäckerei Wahl in Bestensee geliefert.

    Die Mühlenwerke wollen nachhaltig regionale Wirtschaftskreisläufe stärken - und die sorgen nicht nur für Arbeit und Einkommen in einer Gegend, die von und mit der Landwirtschaft lebt. Kurze Wege vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt sind auch gut für die Umwelt und für die Produktqualität.

    www.oderland-muehlenwerke.de

    Das ostbrandenburgische Ackerbauernstädtchen Müllrose gehört zu den ältesten Mühlenstandorten im Land. Schon für das Jahr 1260 ist eine Mühle auf dem heutigen Standort nachgewiesen. Über die Jahrhunderte wurden hier immer neue Gebäude errichtet, immer wieder wurde modernisiert und die Mahltechnik weiterentwickelt. Die Namen und die Eigentümer wechselten …

    Das Unternehmen ist heute als Oderland Mühlenwerke Müllrose GmbH & Co. KG am Markt. Nachdem viele andere Mühlen geschlossen wurden, ist die Oderland-Mühle die größte private Getreidemühle in Brandenburg. Seit 2017 hat das Unternehmen mit der Marke „Das Brandenburger Mehl“ eine Lücke im regionalen Lebensmittelangebot geschlossen. Zuvor gab es immer wieder Anfragen, wie das der umtriebigen Familienbäckerei und Konditorei Wahl in Bestensee, die schon lange ein authentisches Brandenburger Brot in ihr Sortiment aufnehmen wollte, dessen Zutaten zu 100 Prozent aus dem Land stammen.

    Die Müllroser stellten sich der Herausforderung aus Erntemengen, Logistik und Preis und produzieren „Das Brandenburger Mehl“, das diesen Namen auch zu 100 Prozent verdient. Durch die Einführung werden zum einen die Möglichkeiten regionaler Wertschöpfung in Brandenburg ausgebaut und zum anderen aber auch der Standort Müllrose weiter gestärkt.

    Jährlich werden etwa 70.000 Tonnen Weizen und Roggen gemahlen. Das Getreide wird durchweg aus kontrolliertem Anbau bezogen. Mit seinem Regionalkonzept knüpft das Unternehmen an eine jahrhundertealte Mahl-Tradition am Standort Müllrose an. Denn in früheren Zeiten war es selbstverständlich, dass eine Mühle Getreide von den Bauern aus der Region bezog und zu Mehl für die Bäcker der Region verarbeitete. Täglich wird mit LKW aus dem eigenen Fuhrpark das gemahlene Mehl in Säcken oder lose an die heimischen Bäckerkunden wie die Bäckerei Wahl in Bestensee geliefert.

    Die Mühlenwerke wollen nachhaltig regionale Wirtschaftskreisläufe stärken - und die sorgen nicht nur für Arbeit und Einkommen in einer Gegend, die von und mit der Landwirtschaft lebt. Kurze Wege vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt sind auch gut für die Umwelt und für die Produktqualität.

    www.oderland-muehlenwerke.de


Mit Regionalwert AG für die Werte der Region
Jan Heinermann - Wünsch Dir Mahl GmbH
Ansehen
  • Erfolgreiches Rezept für mehr Bio aus Brandenburg und Berlin

    Die Regionalwert AG Berlin-Brandenburg investiert mithilfe von Bürgeraktien in regionale Betriebe entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette – also in Bauernhöfe, Lebensmittelhandwerk, Handel und Gastronomie. Mit dem Ergebnis: Arbeitsplätze, Betriebe und gute Lebensmittel bleiben in der Region und mehr Fläche in Brandenburg wird ökologisch bewirtschaftet. In nur zwei Jahren wurden fast eine Million Euro in acht Betriebe und Unternehmen investiert, vom Bauernhof über Obst- und Gemüseverarbeitung bis hin zum Dorfladen.

    Die Kampagne „Aus der Region - aus gutem Grund“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Unternehmens Wünsch Dir Mahl, der Regionalwert AG Berlin-Brandenburg, dem Vegan-Koch Timo Franke und vier Erzeugerbetrieben. Die beliebten Kürbis- und Kartoffelsuppen werden bei Wünsch Dir Mahl im ostbrandenburgischen Müncheberg hergestellt und vermarktet. Darin stecken regionale Zutaten vom Bauernhof Erz, dem Beerfelder Hof, dem Ökodorf Brodowin und dem Speisegut aus Gatow – allesamt bio-zertifiziert.

    Wünsch Dir Mahl und die Regionalwert AG haben gemeinsame Wurzeln auf dem Müncheberger Bio-Hof Apfeltraum. Moritz Timm, Geschäftsführer von WDM, begann dort vor elf Jahren, Reste aus der Gemüsegärtnerei zu Suppen zu verkochen. Mittlerweile ist daraus ein erfolgreiches Unternehmen mit 17 Mitarbeitern und einem jährlichen Umsatz von über 2,1 Millionen Euro entstanden.

    WDM möchte sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln und neue Produkte entwickeln, die einen noch höheren Anteil an regionalen Bio-Rohstoffen enthalten.

    www.regionalwert-berlin.de

    www.wdm.bio

    Die Regionalwert AG Berlin-Brandenburg investiert mithilfe von Bürgeraktien in regionale Betriebe entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette – also in Bauernhöfe, Lebensmittelhandwerk, Handel und Gastronomie. Mit dem Ergebnis: Arbeitsplätze, Betriebe und gute Lebensmittel bleiben in der Region und mehr Fläche in Brandenburg wird ökologisch bewirtschaftet. In nur zwei Jahren wurden fast eine Million Euro in acht Betriebe und Unternehmen investiert, vom Bauernhof über Obst- und Gemüseverarbeitung bis hin zum Dorfladen.

    Die Kampagne „Aus der Region - aus gutem Grund“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Unternehmens Wünsch Dir Mahl, der Regionalwert AG Berlin-Brandenburg, dem Vegan-Koch Timo Franke und vier Erzeugerbetrieben. Die beliebten Kürbis- und Kartoffelsuppen werden bei Wünsch Dir Mahl im ostbrandenburgischen Müncheberg hergestellt und vermarktet. Darin stecken regionale Zutaten vom Bauernhof Erz, dem Beerfelder Hof, dem Ökodorf Brodowin und dem Speisegut aus Gatow – allesamt bio-zertifiziert.

    Wünsch Dir Mahl und die Regionalwert AG haben gemeinsame Wurzeln auf dem Müncheberger Bio-Hof Apfeltraum. Moritz Timm, Geschäftsführer von WDM, begann dort vor elf Jahren, Reste aus der Gemüsegärtnerei zu Suppen zu verkochen. Mittlerweile ist daraus ein erfolgreiches Unternehmen mit 17 Mitarbeitern und einem jährlichen Umsatz von über 2,1 Millionen Euro entstanden.

    WDM möchte sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln und neue Produkte entwickeln, die einen noch höheren Anteil an regionalen Bio-Rohstoffen enthalten.

    www.regionalwert-berlin.de

    www.wdm.bio


Starkes Team für eine stark wachsende Nachfrage
Hannes-Peter Dietrich Ökohof Kuhhorst
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  • Europa fördert Bündnis für mehr Bio-Kartoffeln und Bio-Gemüse

    Mit den Netzwerken der Europäischen Innovationspartnerschaft für die Landwirtschaft (EIP-Agri) hat die Europäische Union im Rahmen des Agrarfonds ELER den Regionen ein Förderinstrument an die Hand gegeben, um in der Agrarforschung einen besseren Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu organisieren. Landwirte, Wissenschaftler, Berater und Verbände arbeiten im Rahmen Operationeller Gruppen (OG) bei der Umsetzung innovativer Vorhaben zusammen.

    Ziel des Projekts „Regionales Bio-Gemüse aus Brandenburg“ ist der Auf- und Ausbau einer wettbewerbsfähigen, nachhaltig rentablen und skalierbaren Bio-Gemüseproduktion in Brandenburg. Die große Nachfrage nach Bio-Gemüse, nicht nur im Handel, sondern gerade bei Großabnehmern wie Restaurants und der Gemeinschaftsverpflegung war der Anlass, mit Hilfe des EIP-Programms die Kräfte zu bündeln.

    Noch immer gehören Kartoffeln ganz besonders zur Mark. Doch hat dies wohl eher mit der Historie als mit dem realen Angebot und den aktuellen Ernährungstrends zu tun. Dennoch gibt es in Brandenburg mancherorts Kartoffelfeste, gastronomische Kartoffelwochen und sogar eine Kartoffeltour.

    Gerade im Bio-Bereich ist das regionale Angebot besonders gering. Aber immerhin: Seit dem Projektstart Anfang 2018 konnte die Fläche für Bio-Kartoffeln in Brandenburg mehr als verdoppelt werden und Ziel ist, noch weitere Landwirte mit ins Boot zu nehmen, die Bio-Kartoffeln anbauen.

    Eines von den Unternehmen, die sich aktiv am dem Projekt beteiligen, ist der Ökohof Kuhhorst nordwestlich von Berlin zwischen Oranienburg und Fehrbellin. Auf 420 Hektar Acker- und Grünland werden hier Obst und Gemüse, Kartoffeln und Getreide angebaut. Außerdem gehören 200 Rinder, 100 Schweine, 400 Enten und 400 Gänse und Legehennen zum Betrieb. Der Ökohof ist Arbeitsplatz für mehr als 80 Menschen mit Handicap, die hier in den verschiedenen Produktionsbereichen tätig sind. Die Erzeugnisse – allen voran diverse Bio-Kartoffelsorten – werden über den Berliner Naturkosthandel und in Direktvermarktung über den eigenen Hofladen vertrieben.

    Am Rand des Spreewalds produziert der Biohof Schöneiche die berühmten Spreewälder Gurken in hochwertiger Bio-Qualität. Seit seiner Gründung 2004 baut der Betrieb Einlegegurken, Dill, Sellerie sowie Getreide an. Geschäftsführer Heinz-Peter Frehn ist seit 2019 bei den Bio-Kartoffeln dabei und hat dafür kräftig investiert. Aber auch sonst wächst der Betrieb immer weiter. Inzwischen werden dort auf über 300 Hektar Gemüse, Obst und Ackerbaukulturen nach den Richtlinien des Naturland-Verbands produziert.

    www.diekuhhorster.de

    www.biohof-schoeneiche.de

    www.eip-agri.brandenburg.de

    www.biogemuese-brandenburg.de

    Mit den Netzwerken der Europäischen Innovationspartnerschaft für die Landwirtschaft (EIP-Agri) hat die Europäische Union im Rahmen des Agrarfonds ELER den Regionen ein Förderinstrument an die Hand gegeben, um in der Agrarforschung einen besseren Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu organisieren. Landwirte, Wissenschaftler, Berater und Verbände arbeiten im Rahmen Operationeller Gruppen (OG) bei der Umsetzung innovativer Vorhaben zusammen.

    Ziel des Projekts „Regionales Bio-Gemüse aus Brandenburg“ ist der Auf- und Ausbau einer wettbewerbsfähigen, nachhaltig rentablen und skalierbaren Bio-Gemüseproduktion in Brandenburg. Die große Nachfrage nach Bio-Gemüse, nicht nur im Handel, sondern gerade bei Großabnehmern wie Restaurants und der Gemeinschaftsverpflegung war der Anlass, mit Hilfe des EIP-Programms die Kräfte zu bündeln.

    Noch immer gehören Kartoffeln ganz besonders zur Mark. Doch hat dies wohl eher mit der Historie als mit dem realen Angebot und den aktuellen Ernährungstrends zu tun. Dennoch gibt es in Brandenburg mancherorts Kartoffelfeste, gastronomische Kartoffelwochen und sogar eine Kartoffeltour.

    Gerade im Bio-Bereich ist das regionale Angebot besonders gering. Aber immerhin: Seit dem Projektstart Anfang 2018 konnte die Fläche für Bio-Kartoffeln in Brandenburg mehr als verdoppelt werden und Ziel ist, noch weitere Landwirte mit ins Boot zu nehmen, die Bio-Kartoffeln anbauen.

    Eines von den Unternehmen, die sich aktiv am dem Projekt beteiligen, ist der Ökohof Kuhhorst nordwestlich von Berlin zwischen Oranienburg und Fehrbellin. Auf 420 Hektar Acker- und Grünland werden hier Obst und Gemüse, Kartoffeln und Getreide angebaut. Außerdem gehören 200 Rinder, 100 Schweine, 400 Enten und 400 Gänse und Legehennen zum Betrieb. Der Ökohof ist Arbeitsplatz für mehr als 80 Menschen mit Handicap, die hier in den verschiedenen Produktionsbereichen tätig sind. Die Erzeugnisse – allen voran diverse Bio-Kartoffelsorten – werden über den Berliner Naturkosthandel und in Direktvermarktung über den eigenen Hofladen vertrieben.

    Am Rand des Spreewalds produziert der Biohof Schöneiche die berühmten Spreewälder Gurken in hochwertiger Bio-Qualität. Seit seiner Gründung 2004 baut der Betrieb Einlegegurken, Dill, Sellerie sowie Getreide an. Geschäftsführer Heinz-Peter Frehn ist seit 2019 bei den Bio-Kartoffeln dabei und hat dafür kräftig investiert. Aber auch sonst wächst der Betrieb immer weiter. Inzwischen werden dort auf über 300 Hektar Gemüse, Obst und Ackerbaukulturen nach den Richtlinien des Naturland-Verbands produziert.

    www.diekuhhorster.de

    www.biohof-schoeneiche.de

    www.eip-agri.brandenburg.de

    www.biogemuese-brandenburg.de


Ausblick Minister Axel Vogel auf Grüne Woche 2022
Regionale Wertschöpfung Ausblick Minister 2022
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In Videobeiträgen werden Akteure und Beispiele vorgestellt, denen es gelungen ist, Marktlücken zu schließen und noch mehr regionale Agrarprodukte in die Regale zu bringen. Die Initiative zum Ökoaktionsplan des Landes Brandenburg gehört dazu. Für den Ökolandbau sieht das Land Brandenburg vor, den Anteil in Brandenburg bis 2024 auf 20 Prozent auszuweiten und somit weitere Märkte zu erschließen und regionale Wertschöpfungsketten zu stärken.

In Videobeiträgen werden Akteure und Beispiele vorgestellt, denen es gelungen ist, Marktlücken zu schließen und noch mehr regionale Agrarprodukte in die Regale zu bringen. Die Initiative zum Ökoaktionsplan des Landes Brandenburg gehört dazu. Für den Ökolandbau sieht das Land Brandenburg vor, den Anteil in Brandenburg bis 2024 auf 20 Prozent auszuweiten und somit weitere Märkte zu erschließen und regionale Wertschöpfungsketten zu stärken.


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