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Gefahren der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Wildschwein
© Offergeld/MLUK
Wildschwein
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Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung in Deutschland

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) als eine hochansteckende Viruserkrankung bedroht neben den Wildschweinen auch die Hausschweinbestände. Angesichts der aktuellen Tierseuchenlage mit mehreren bestätigten Fällen der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg ist es wichtig, alle angeordneten Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung in Deutschland einzuhalten. Dies betrifft nicht nur landwirtschaftliche Nutztierhalter und Jäger, sondern alle Bürger können durch das eigene Verhalten dazu beitragen, die Ausbreitung der Seuche einzudämmen.

Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung in Deutschland

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) als eine hochansteckende Viruserkrankung bedroht neben den Wildschweinen auch die Hausschweinbestände. Angesichts der aktuellen Tierseuchenlage mit mehreren bestätigten Fällen der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg ist es wichtig, alle angeordneten Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung in Deutschland einzuhalten. Dies betrifft nicht nur landwirtschaftliche Nutztierhalter und Jäger, sondern alle Bürger können durch das eigene Verhalten dazu beitragen, die Ausbreitung der Seuche einzudämmen.


Gebietsabhängige Aktivitäten

  • Betrieb von Saufängen in den Landkreisen und kreisfreien Städten, die von der ASP betroffen sind

    Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest wird das Verbot gemäß Paragraph 19 Absatz 1 Nummer 7 des Bundesjagdgesetzes, Saufänge nur mit vorangegangener Beantragung und Genehmigung betreiben zu dürfen, durch eine Allgemeinverfügung aufgehoben. Im Rahmen der Fallenjagd wird außerdem das Verbot nach Paragraph 19 Absatz 1 Nummer 2b des Bundesjagdgesetzes, wonach Schwarzwild nicht mit einem Kaliber unter 6,5 mm erlegt werden darf, aufgehoben.

    Statt eines Antrages muss der Betreiber von Saufängen nur noch ein Anzeigeformular ausfüllen und bei der obersten Jagdbehörde einreichen. Die Auflagen in der Allgemeinverfügung hinsichtlich des Saufangbetriebes und der zulässigen Munition sind zwingend zu beachten und einzuhalten.

    Der räumliche Geltungsbereich der Allgemeinverfügung erstreckt sich über die Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Märkisch-Oderland, Barnim und Uckermark sowie die kreisfreien Städte Frankfurt/Oder und Cottbus.

    Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest wird das Verbot gemäß Paragraph 19 Absatz 1 Nummer 7 des Bundesjagdgesetzes, Saufänge nur mit vorangegangener Beantragung und Genehmigung betreiben zu dürfen, durch eine Allgemeinverfügung aufgehoben. Im Rahmen der Fallenjagd wird außerdem das Verbot nach Paragraph 19 Absatz 1 Nummer 2b des Bundesjagdgesetzes, wonach Schwarzwild nicht mit einem Kaliber unter 6,5 mm erlegt werden darf, aufgehoben.

    Statt eines Antrages muss der Betreiber von Saufängen nur noch ein Anzeigeformular ausfüllen und bei der obersten Jagdbehörde einreichen. Die Auflagen in der Allgemeinverfügung hinsichtlich des Saufangbetriebes und der zulässigen Munition sind zwingend zu beachten und einzuhalten.

    Der räumliche Geltungsbereich der Allgemeinverfügung erstreckt sich über die Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Märkisch-Oderland, Barnim und Uckermark sowie die kreisfreien Städte Frankfurt/Oder und Cottbus.

  • Erlegen/Beproben in Kerngebieten und weißen Zonen

    • Darf in den Kerngebieten und weißen Zonen gejagt werden?

    Ja, es darf unter der Voraussetzung des fertiggestellten inneren und äußeren Zaunes um die weißen Zonen gejagt werden. Neben der tierseuchenrechtlichen Entnahme des Schwarzwildes ist in diesen Gebieten die Jagd unter Beachtung der geltenden Jagd- und Schonzeiten freigegeben.

    • Findet eine Fallwildsuche statt?

    Ja, es wird intensiv nach Fallwild gesucht. Diese Suche ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden. Er hat dabei Hilfe zu leisten.

    • Kommen bei der Fallwildsuche Hunde und andere Jäger*innen mit Schusswaffen zum Einsatz?

    Ja, es kommen Kadaversuchhunde mit ihren Hundeführern zum Einsatz. Die Hundeführerinnen und Hundeführer können auch Jagdwaffen tragen. Diese Maßnahme ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden.

    • Besteht eine Anzeigepflicht für gefundene Wildschweine?

    Ja, jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist unter Angabe des Fundortes dem Veterinäramt anzuzeigen. Geschulte Bergetrupps holen den Wildschweinkadaver ab und desinfizieren den Fundort.

    • Darf in den Kerngebieten und weißen Zonen gejagt werden?

    Ja, es darf unter der Voraussetzung des fertiggestellten inneren und äußeren Zaunes um die weißen Zonen gejagt werden. Neben der tierseuchenrechtlichen Entnahme des Schwarzwildes ist in diesen Gebieten die Jagd unter Beachtung der geltenden Jagd- und Schonzeiten freigegeben.

    • Findet eine Fallwildsuche statt?

    Ja, es wird intensiv nach Fallwild gesucht. Diese Suche ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden. Er hat dabei Hilfe zu leisten.

    • Kommen bei der Fallwildsuche Hunde und andere Jäger*innen mit Schusswaffen zum Einsatz?

    Ja, es kommen Kadaversuchhunde mit ihren Hundeführern zum Einsatz. Die Hundeführerinnen und Hundeführer können auch Jagdwaffen tragen. Diese Maßnahme ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden.

    • Besteht eine Anzeigepflicht für gefundene Wildschweine?

    Ja, jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist unter Angabe des Fundortes dem Veterinäramt anzuzeigen. Geschulte Bergetrupps holen den Wildschweinkadaver ab und desinfizieren den Fundort.

  • Erlegen/Beproben in den übrigen gefährdeten Gebieten

    • Darf in den übrigen gefährdeten Gebieten gejagt werden?

    Ja, es darf unter der Voraussetzung des fertiggestellten inneren und äußeren Zaunes um die weißen Zonen und unter Beachtung der geltenden Jagd- und Schonzeiten gejagt werden.

    • Findet eine Fallwildsuche statt?

    Ja, es findet eine systematische Fallwildsuche statt. Diese Suche ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden Er hat dabei Hilfe zu leisten.

    • Kommen bei der Fallwildsuche Hunde und andere Jäger*innen mit Schusswaffen zum Einsatz?

    Ja, es kommen Kadaversuchhunde mit ihren Hundeführern zum Einsatz. Die Hundeführerinnen und Hundeführer können auch Jagdwaffen tragen. Diese Maßnahme ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden.

    • Besteht eine Anzeigepflicht für gefundene Wildschweine?

    Ja, jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist unter Angabe des Fundortes dem Veterinäramt anzuzeigen und der Kadaver ist zu beproben.

    • Darf in den übrigen gefährdeten Gebieten gejagt werden?

    Ja, es darf unter der Voraussetzung des fertiggestellten inneren und äußeren Zaunes um die weißen Zonen und unter Beachtung der geltenden Jagd- und Schonzeiten gejagt werden.

    • Findet eine Fallwildsuche statt?

    Ja, es findet eine systematische Fallwildsuche statt. Diese Suche ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden Er hat dabei Hilfe zu leisten.

    • Kommen bei der Fallwildsuche Hunde und andere Jäger*innen mit Schusswaffen zum Einsatz?

    Ja, es kommen Kadaversuchhunde mit ihren Hundeführern zum Einsatz. Die Hundeführerinnen und Hundeführer können auch Jagdwaffen tragen. Diese Maßnahme ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden.

    • Besteht eine Anzeigepflicht für gefundene Wildschweine?

    Ja, jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist unter Angabe des Fundortes dem Veterinäramt anzuzeigen und der Kadaver ist zu beproben.

  • Erlegen/Beproben für Pufferzone

    • Darf innerhalb der Pufferzone auf Wild gejagt werden?

    Ja, die Einzeljagd und Erntejagden auf Wild sind statthaft. Bewegungsjagden sind bis auf weiteres verboten. Einzelheiten regeln die Tierseuchenallgemeinverfügungen der jeweiligen Landkreise.

    • Welche Regelungen gelten für erlegte Wildschweine aus der Pufferzone?

    Jedes erlegte Wildschwein muss in eine von der zuständigen Veterinärbehörde bestimmte Wildsammelstelle abgegeben werden. Dort erfolgt unter amtlicher Aufsicht eine Probenahme. Eine Freigabe des erlegten Wildschweines ist erst nach Vorliegen eines negativen Untersuchungsergebnisses möglich.

    • Was ist bei der Erlegung und Versorgung von Wildschweinen zu beachten?

    Der Aufbruch von erlegten Wildschweinen ist nach näherer Anweisung der zuständigen Behörde unschädlich zu beseitigen. Sobald Gesellschaftsjagden wieder erlaubt sind, ist der Tierseuchenallgemeinverfügung des jeweiligen Landkreises zu entnehmen, ob das Aufbrechen erlegter Wildschweine und die Sammlung des Aufbruchs an einem zentralen Ort zu erfolgen hat.

    Jagdhunde und Gegenstände, auch Fahrzeuge, die mit erlegten Wildschweinen in Berührung gekommen sind, müssen entsprechend gereinigt und desinfiziert werden.

    • Darf innerhalb der Pufferzone auf Wild gejagt werden?

    Ja, die Einzeljagd und Erntejagden auf Wild sind statthaft. Bewegungsjagden sind bis auf weiteres verboten. Einzelheiten regeln die Tierseuchenallgemeinverfügungen der jeweiligen Landkreise.

    • Welche Regelungen gelten für erlegte Wildschweine aus der Pufferzone?

    Jedes erlegte Wildschwein muss in eine von der zuständigen Veterinärbehörde bestimmte Wildsammelstelle abgegeben werden. Dort erfolgt unter amtlicher Aufsicht eine Probenahme. Eine Freigabe des erlegten Wildschweines ist erst nach Vorliegen eines negativen Untersuchungsergebnisses möglich.

    • Was ist bei der Erlegung und Versorgung von Wildschweinen zu beachten?

    Der Aufbruch von erlegten Wildschweinen ist nach näherer Anweisung der zuständigen Behörde unschädlich zu beseitigen. Sobald Gesellschaftsjagden wieder erlaubt sind, ist der Tierseuchenallgemeinverfügung des jeweiligen Landkreises zu entnehmen, ob das Aufbrechen erlegter Wildschweine und die Sammlung des Aufbruchs an einem zentralen Ort zu erfolgen hat.

    Jagdhunde und Gegenstände, auch Fahrzeuge, die mit erlegten Wildschweinen in Berührung gekommen sind, müssen entsprechend gereinigt und desinfiziert werden.

  • Erlegen/Beproben im ASP-seuchenfreien Gebiet

    • Darf im seuchenfreien Gebiet gejagt werden?

    Ja, es gibt keine Einschränkungen. Allerdings gilt die Anordnung zur verstärkten flächendeckenden Reduzierung des Schwarzwildbestandes in ganz Brandenburg.

    • Was gilt für Fall- und Unfallwild beim Schwarzwild?

    Jedes verendet aufgefundene oder verunfallte Wildschwein ist sofort zur virologischen Untersuchung zu beproben. Der Kadaver verbleibt, wenn möglich am Fundort und wird dort unschädlich vom Jagdausübungsberechtigten beseitigt.

    • Soll auch in diesen Gebieten nach Fallwild gesucht werden?

    Ja, verstärkt durch die Jagdausübungsberechtigten.

    • Darf im seuchenfreien Gebiet gejagt werden?

    Ja, es gibt keine Einschränkungen. Allerdings gilt die Anordnung zur verstärkten flächendeckenden Reduzierung des Schwarzwildbestandes in ganz Brandenburg.

    • Was gilt für Fall- und Unfallwild beim Schwarzwild?

    Jedes verendet aufgefundene oder verunfallte Wildschwein ist sofort zur virologischen Untersuchung zu beproben. Der Kadaver verbleibt, wenn möglich am Fundort und wird dort unschädlich vom Jagdausübungsberechtigten beseitigt.

    • Soll auch in diesen Gebieten nach Fallwild gesucht werden?

    Ja, verstärkt durch die Jagdausübungsberechtigten.

  • Abgabeprämie für Schwarzwild aus den Pufferzonen

    Ab dem 9. November wird für erlegtes, nicht vermarktungsfähiges Schwarzwild aus den übrigen gefährdeten Gebieten und den Pufferzonen der ASP-Gebiete eine Abgabeprämie gezahlt.

    Die Abgabeprämie beträgt für Schwarzwild:

    • bis 30 Kilogramm Gewicht 30,00 Euro
    • ab 30 Kilogramm Gewicht 50,00 Euro

    Die Abrechnung erfolgt zum Jagdjahresende über die Landkreise und kreisfreien Städte der betroffenen ASP Gebiete.

    Ab dem 9. November wird für erlegtes, nicht vermarktungsfähiges Schwarzwild aus den übrigen gefährdeten Gebieten und den Pufferzonen der ASP-Gebiete eine Abgabeprämie gezahlt.

    Die Abgabeprämie beträgt für Schwarzwild:

    • bis 30 Kilogramm Gewicht 30,00 Euro
    • ab 30 Kilogramm Gewicht 50,00 Euro

    Die Abrechnung erfolgt zum Jagdjahresende über die Landkreise und kreisfreien Städte der betroffenen ASP Gebiete.

  • Abgabestellen Schwarzwild Übersicht Landkreise

    Landkreis beziehungsweise kreisfreie Stadt
    Standorte der Abgabestellen
    für Schwarzwild (Adresse)
    Öffnungszeiten
    Uckermark
    Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG)
    Herr Höfert (Tel. 03331 24017)
    Angermünder Weg
    16278 Pinnow
    Mo.-Fr. 08:00 - 16:00
    Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG) / ALBA Uckermark GmbH
    Herr Briesemeister (Tel. 03332 538427)
    Kuhheide 15
    16303 Schwedt/Oder
    Mo.-Fr. 09:00 - 17:00
    Zweckverband Ostuckermärkische
    Wasserversorgung und Abwasserbehandlung
    (ZOWA)
    Herr Fischer (Tel. 03332 266543)
    Oberer Schreyweg 6a
    16307 Gartz/Oder
    Mo., Mi., Fr. 13:00 -15:00
    Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG)
    Herr Matznick (Tel. 03331 32379)
    Oderberger Straße 31
    16278 Angermünde
    Mo.–Fr. 06:00 - 18:00 Uhr (01.04. bis 31.10)
    06:00 - 17:00 Uhr (01.11. bis 31.03)
    Barnim
    Hohensaatener Str. 30
    Tel. 03334 2141607
    16248 Lunow-Stolzenhagen
    Nach Vereinbarung
    Wildsammelstelle Neuendorf
    Neuendorf 5
    Tel. 03334 2141607
    16248 Oderberg
    Nach Vereinbarung
    Märkisch-Oderland
    Wirtschaftshof Müncheberg
    Marienfeld 1f
    15374 Müncheberg
    Tel. 0162 2047933
    Mo.–Sa. 07:00 - 12:00 Uhr
    Platkow (ehem. Truppenübungsplatz)
    Waldstraße
    15306 Gusow-Platkow
    Mo. – Sa. 07:00 – 12:00 Uhr
    Komturei Lietzen
    Am Kalischsee 2
    15306 Lietzen
    Mo. – Sa. 07:00 – 12:00 Uhr
    Alttebbin
    Wriezener Straße
    15320 Neutrebbin
    Mo. – Sa. 07:00 – 12:00 Uhr
    Alt Tucheband
    Hackenower Weg
    15328 Alt Tucheband
    Abgabe täglich nur nach telefonischer Vereinbarung 03346 850-6969

    Weitere Informationen unter:

    Frankfurt (Oder)
    Stadtförsterei Frankfurt (Oder)
    Eduardspring 1
    15234 Frankfurt (Oder)
    Tel. 033605 5147
    Mo. und Do. 09:00 - 12:00 Uhr
    Oder-Spree
    Wildsammelstelle Beerenbusch
    Forsthaus Beerenbusch 1
    15518 Berkenbrück
    Tel. 0151 19455874
    Nach telefonischer Vereinbarung bzw. Anmeldung
    Wildsammelstelle Müllrose
    Landeswaldoberförsterei Müllrose
    Kirchsteig 3
    15299 Müllrose
    Tel. 033606 789822
    Mo., Mi., und Fr. 08:00 - 10:00 Uhr
    Wildsammelstelle Schwenow
    Landeswaldoberförsterei Hammer
    Schwenower Dorfstraße 5
    15859 Storkow OT Schwenow
    Tel. 0172 3143550
    Mo. und Do. 08:00 - 10:00 Uhr
    Wildsammelstelle Forstverwaltung Madlitz
    Wilmersdorfer Straße 2e
    15518 Briesen (Mark) OT Alt Madlitz
    Tel. 0160 7010999
    Mo., Mi., und Fr.
    07:30 - 09:30 Uhr sowie
    Mo. - Fr. bis 16:00 Uhr
    nach telefonischer Vereinbarung
    Dahme-Spreewald
    Wildsammelstelle „Schützenpunkt“
    Herr Michael Noack
    Krugauer Weg 1a
    15913 Märkische Heide / OT Groß Leuthen
    Telefon: 035471 807170
    GPS: 52.034857, 14.036999
    Mo., Di., Do., Fr.: 09:00 bis 12 und 14:00 bis 18:00 Uhr; Mi.: 09:00 bis 12:00; Sa.+So.
    nach
    telefonischer Vereinbarung
    Annahme: Aufbrüche, nicht vermarktungsfähige Stücke
    Wildsammelstelle "Caminchen"
    Herr Christian Göhler (Revierleiter Schönwalde)
    Vertreter Herr Michael Bihn
    Caminchener Dorfstraße 1
    15913 Neu Zauche / OT Caminchen
    Telefon: 0162 2776214
    (Herr Bihn: 035475 804473)
    GPS: 51.951064, 14.064585
    Mo. bis Fr.: 08:00 bis 09:00 Uhr, nur nach telefonischer Vereinbarung
    Wildsammelstelle Straupitz
    Herr Bert Albrecht
    An der neuen Försterei 1
    15913 Straupitz
    GPS: 51.912563, 14.133982
    24 Stunden

    Annahme: Aufbrüche
    Wildsammelstelle Lieberose
    Landesbetrieb Forst Brandenburg
    Oberförsterei Lieberose
    Schloßhof 1
    15868 Lieberose
    Telefon: 033671 327730
    GPS: 51.98827, 14.30209
    Mo. bis Fr.: 07:00 bis 09:00 Uhr

    Annahme: Aufbrüche, nicht vermarktungsfähige Stücke, Kadaver
    Wildsammelstelle Mochow
    Herr Gerd Hebler
    Mochower Dorfstraße 6
    15913 Schwielochsee OT Mochow
    Telefon: 035478 509 oder 0172 9702607
    GPS: 51.977933, 14.192227
    nach telefonischer Vereinbarung

    Annahme: Aufbrüche
    Spree-Neiße
    Alte Schule Bärenklau
    Grabkoer Straße 7
    03172 Schenkendöbern OT Bärenklau
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Alte Mühle Groß Gastrose
    Mühlenhof 24
    03172 Schenkendöbern OT Groß Gastrose
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Holzhof Tauer - Landesbetrieb Forst Brandenburg
    Forstbaumschule 2
    03197 Jänschwalde OT Drewitz
    Rufbereitschaft (Kontakte auf der Homepage LK SPN und vor Ort verfügbar)
    AGNS - Deponie Forst
    Betriebshof Eigenbetrieb Landkreis Spree-Neiße
    Zur Deponie 1
    03149 Forst
    Mo. Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Sa. 08:00 - 13:00 Uhr
    Forsthaus Jerischke
    Jerischke Nr. 35
    03159 Neiße-Malxetal OT Jerischke
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Alte Oberförsterei Kathlow
    Forsthaus 1
    03185 Neuhausen/Spree OT Kathlow
    Rufbereitschaft (Kontakte auf der Homepage LK SPN und vor Ort verfügbar)
    Interkulturelle Stätte Sembten
    (Kerngebiet)
    Lindenstraße 4
    03172 Schenkendöbern OT Sembten
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 Uhr – 09:00 Uhr
    Privatgrundstück
    Spremberger Straße 23
    03130 Spremberg
    Mo., Mi. und Fr. 17:00 Uhr – 19:00 Uhr
    Cottbus
    ALBA-Deponie Saspow
    Lakomaer Chaussee 6
    03044 Cottbus
    Rufbereitschaft

    Landkreis beziehungsweise kreisfreie Stadt
    Standorte der Abgabestellen
    für Schwarzwild (Adresse)
    Öffnungszeiten
    Uckermark
    Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG)
    Herr Höfert (Tel. 03331 24017)
    Angermünder Weg
    16278 Pinnow
    Mo.-Fr. 08:00 - 16:00
    Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG) / ALBA Uckermark GmbH
    Herr Briesemeister (Tel. 03332 538427)
    Kuhheide 15
    16303 Schwedt/Oder
    Mo.-Fr. 09:00 - 17:00
    Zweckverband Ostuckermärkische
    Wasserversorgung und Abwasserbehandlung
    (ZOWA)
    Herr Fischer (Tel. 03332 266543)
    Oberer Schreyweg 6a
    16307 Gartz/Oder
    Mo., Mi., Fr. 13:00 -15:00
    Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG)
    Herr Matznick (Tel. 03331 32379)
    Oderberger Straße 31
    16278 Angermünde
    Mo.–Fr. 06:00 - 18:00 Uhr (01.04. bis 31.10)
    06:00 - 17:00 Uhr (01.11. bis 31.03)
    Barnim
    Hohensaatener Str. 30
    Tel. 03334 2141607
    16248 Lunow-Stolzenhagen
    Nach Vereinbarung
    Wildsammelstelle Neuendorf
    Neuendorf 5
    Tel. 03334 2141607
    16248 Oderberg
    Nach Vereinbarung
    Märkisch-Oderland
    Wirtschaftshof Müncheberg
    Marienfeld 1f
    15374 Müncheberg
    Tel. 0162 2047933
    Mo.–Sa. 07:00 - 12:00 Uhr
    Platkow (ehem. Truppenübungsplatz)
    Waldstraße
    15306 Gusow-Platkow
    Mo. – Sa. 07:00 – 12:00 Uhr
    Komturei Lietzen
    Am Kalischsee 2
    15306 Lietzen
    Mo. – Sa. 07:00 – 12:00 Uhr
    Alttebbin
    Wriezener Straße
    15320 Neutrebbin
    Mo. – Sa. 07:00 – 12:00 Uhr
    Alt Tucheband
    Hackenower Weg
    15328 Alt Tucheband
    Abgabe täglich nur nach telefonischer Vereinbarung 03346 850-6969

    Weitere Informationen unter:

    Frankfurt (Oder)
    Stadtförsterei Frankfurt (Oder)
    Eduardspring 1
    15234 Frankfurt (Oder)
    Tel. 033605 5147
    Mo. und Do. 09:00 - 12:00 Uhr
    Oder-Spree
    Wildsammelstelle Beerenbusch
    Forsthaus Beerenbusch 1
    15518 Berkenbrück
    Tel. 0151 19455874
    Nach telefonischer Vereinbarung bzw. Anmeldung
    Wildsammelstelle Müllrose
    Landeswaldoberförsterei Müllrose
    Kirchsteig 3
    15299 Müllrose
    Tel. 033606 789822
    Mo., Mi., und Fr. 08:00 - 10:00 Uhr
    Wildsammelstelle Schwenow
    Landeswaldoberförsterei Hammer
    Schwenower Dorfstraße 5
    15859 Storkow OT Schwenow
    Tel. 0172 3143550
    Mo. und Do. 08:00 - 10:00 Uhr
    Wildsammelstelle Forstverwaltung Madlitz
    Wilmersdorfer Straße 2e
    15518 Briesen (Mark) OT Alt Madlitz
    Tel. 0160 7010999
    Mo., Mi., und Fr.
    07:30 - 09:30 Uhr sowie
    Mo. - Fr. bis 16:00 Uhr
    nach telefonischer Vereinbarung
    Dahme-Spreewald
    Wildsammelstelle „Schützenpunkt“
    Herr Michael Noack
    Krugauer Weg 1a
    15913 Märkische Heide / OT Groß Leuthen
    Telefon: 035471 807170
    GPS: 52.034857, 14.036999
    Mo., Di., Do., Fr.: 09:00 bis 12 und 14:00 bis 18:00 Uhr; Mi.: 09:00 bis 12:00; Sa.+So.
    nach
    telefonischer Vereinbarung
    Annahme: Aufbrüche, nicht vermarktungsfähige Stücke
    Wildsammelstelle "Caminchen"
    Herr Christian Göhler (Revierleiter Schönwalde)
    Vertreter Herr Michael Bihn
    Caminchener Dorfstraße 1
    15913 Neu Zauche / OT Caminchen
    Telefon: 0162 2776214
    (Herr Bihn: 035475 804473)
    GPS: 51.951064, 14.064585
    Mo. bis Fr.: 08:00 bis 09:00 Uhr, nur nach telefonischer Vereinbarung
    Wildsammelstelle Straupitz
    Herr Bert Albrecht
    An der neuen Försterei 1
    15913 Straupitz
    GPS: 51.912563, 14.133982
    24 Stunden

    Annahme: Aufbrüche
    Wildsammelstelle Lieberose
    Landesbetrieb Forst Brandenburg
    Oberförsterei Lieberose
    Schloßhof 1
    15868 Lieberose
    Telefon: 033671 327730
    GPS: 51.98827, 14.30209
    Mo. bis Fr.: 07:00 bis 09:00 Uhr

    Annahme: Aufbrüche, nicht vermarktungsfähige Stücke, Kadaver
    Wildsammelstelle Mochow
    Herr Gerd Hebler
    Mochower Dorfstraße 6
    15913 Schwielochsee OT Mochow
    Telefon: 035478 509 oder 0172 9702607
    GPS: 51.977933, 14.192227
    nach telefonischer Vereinbarung

    Annahme: Aufbrüche
    Spree-Neiße
    Alte Schule Bärenklau
    Grabkoer Straße 7
    03172 Schenkendöbern OT Bärenklau
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Alte Mühle Groß Gastrose
    Mühlenhof 24
    03172 Schenkendöbern OT Groß Gastrose
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Holzhof Tauer - Landesbetrieb Forst Brandenburg
    Forstbaumschule 2
    03197 Jänschwalde OT Drewitz
    Rufbereitschaft (Kontakte auf der Homepage LK SPN und vor Ort verfügbar)
    AGNS - Deponie Forst
    Betriebshof Eigenbetrieb Landkreis Spree-Neiße
    Zur Deponie 1
    03149 Forst
    Mo. Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Sa. 08:00 - 13:00 Uhr
    Forsthaus Jerischke
    Jerischke Nr. 35
    03159 Neiße-Malxetal OT Jerischke
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Alte Oberförsterei Kathlow
    Forsthaus 1
    03185 Neuhausen/Spree OT Kathlow
    Rufbereitschaft (Kontakte auf der Homepage LK SPN und vor Ort verfügbar)
    Interkulturelle Stätte Sembten
    (Kerngebiet)
    Lindenstraße 4
    03172 Schenkendöbern OT Sembten
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 Uhr – 09:00 Uhr
    Privatgrundstück
    Spremberger Straße 23
    03130 Spremberg
    Mo., Mi. und Fr. 17:00 Uhr – 19:00 Uhr
    Cottbus
    ALBA-Deponie Saspow
    Lakomaer Chaussee 6
    03044 Cottbus
    Rufbereitschaft

  • Vermarktung Wildschweinfleisch aus gefährdeten Gebiet einschließlich Kernzone

    • Darf Wildschweinfleisch aus dem gefährdeten Gebiet einschließlich Kernzone vermarktet werden?

    Nein, da grundsätzlich die Jagd zurzeit verboten ist. Das Verbringen von Wildschweinfleisch aus dem gefährdeten Gebiet in andere Gebiete des Inlands oder in die Europäische Union ist verboten.

    • Darf Wildschweinfleisch aus dem gefährdeten Gebiet einschließlich Kernzone vermarktet werden?

    Nein, da grundsätzlich die Jagd zurzeit verboten ist. Das Verbringen von Wildschweinfleisch aus dem gefährdeten Gebiet in andere Gebiete des Inlands oder in die Europäische Union ist verboten.

  • Vermarktung Wildschweinfleisch aus Pufferzone

    • Dürfen in der Pufferzone erlegte Wildschweine vermarktet werden?

    Fleisch von in der Pufferzone erlegten Wildschweinen, darf in andere Gebiete nicht verbracht werden. Eine Ausnahme ist das Verbringen aus der Pufferzone in das restliche Inland nach virologisch negativer Untersuchung (=ASP-Negativattest). Die erlegten Wildschweine sind unter amtlicher Aufsicht zu verwahren, bis das Negativattest vorliegt.

    • Dürfen in der Pufferzone erlegte Wildschweine vermarktet werden?

    Fleisch von in der Pufferzone erlegten Wildschweinen, darf in andere Gebiete nicht verbracht werden. Eine Ausnahme ist das Verbringen aus der Pufferzone in das restliche Inland nach virologisch negativer Untersuchung (=ASP-Negativattest). Die erlegten Wildschweine sind unter amtlicher Aufsicht zu verwahren, bis das Negativattest vorliegt.

  • Vermarktung Wildschweinfleisch aus seuchenfreien Gebieten Brandenburgs

    • Bestehen Restriktionen für die Vermarktung von Wildschweinfleisch aus den seuchenfreien Landesteilen in Brandenburg?

    Nein, es bestehen keine gesetzlichen Beschränkungen. Das Fleisch darf frei gehandelt werden.

    • Bestehen Restriktionen für die Vermarktung von Wildschweinfleisch aus den seuchenfreien Landesteilen in Brandenburg?

    Nein, es bestehen keine gesetzlichen Beschränkungen. Das Fleisch darf frei gehandelt werden.


Gebietsabhängige Aufwandsentschädigungen

  • Jagd, Fallwildsuche und Entnahme von Schwarzwild aus den Restriktionszonen

    Aufwandsentschädigungen für Jagd, Fallwildsuche und Entnahme von Schwarzwild aus den Restriktionszonen (als PDF)

    - Stand: 18.06.2021 -

    Gebiet/Zone

    Kerngebiet

    Weiße Zone

    übriges Gefährdetes Gebiet

    Pufferzone

    freies Gebiet

    Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV)

    Meldung und Beprobung eines verendeten Wildschweins

     

    50 Euro

    Auffinden und Meldung eines verendeten Wildschweins

    150 Euro

    150 Euro

    100 Euro

    100 Euro

     

    Entnahme und Ablieferung eines Wildschweins

    100 Euro

    100 Euro

     

    Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK)

    Allgemeine Erlegungsprämie

    (bis 31.03.2021)

     

     

    50 Euro

    (pro Wildschwein über Referenzstrecke)

    50 Euro

    (pro Wildschwein über Referenzstrecke)

    Bachenprämie

    Altersklasse 1 und 2

    (01.04.2021 – 31.03.2022)

    80 Euro

    80 Euro

    80 Euro

    Abgabeprämie

    unter 30 Kilogramm Lebendgewicht: 30 Euro;

    über 30 Kilogramm Lebendgewicht: 50 Euro

    unter 30 Kilogramm Lebendgewicht: 30 Euro;

    über 30 Kilogramm Lebendgewicht: 50 Euro

     

    Aufwandsentschädigungen für Jagd, Fallwildsuche und Entnahme von Schwarzwild aus den Restriktionszonen (als PDF)

    - Stand: 18.06.2021 -

    Gebiet/Zone

    Kerngebiet

    Weiße Zone

    übriges Gefährdetes Gebiet

    Pufferzone

    freies Gebiet

    Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV)

    Meldung und Beprobung eines verendeten Wildschweins

     

    50 Euro

    Auffinden und Meldung eines verendeten Wildschweins

    150 Euro

    150 Euro

    100 Euro

    100 Euro

     

    Entnahme und Ablieferung eines Wildschweins

    100 Euro

    100 Euro

     

    Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK)

    Allgemeine Erlegungsprämie

    (bis 31.03.2021)

     

     

    50 Euro

    (pro Wildschwein über Referenzstrecke)

    50 Euro

    (pro Wildschwein über Referenzstrecke)

    Bachenprämie

    Altersklasse 1 und 2

    (01.04.2021 – 31.03.2022)

    80 Euro

    80 Euro

    80 Euro

    Abgabeprämie

    unter 30 Kilogramm Lebendgewicht: 30 Euro;

    über 30 Kilogramm Lebendgewicht: 50 Euro

    unter 30 Kilogramm Lebendgewicht: 30 Euro;

    über 30 Kilogramm Lebendgewicht: 50 Euro

     


Allgemeines zur Reduzierung von Schwarzwild

  • Bachenprämie (ab 1. April 2021)

    Mit Beginn des Jagdjahres 2021/2022 wurde in Brandenburg, zunächst für ein Jagdjahr befristet, eine landesweite Erlegungsprämie für weibliches Schwarzwild der Altersklassen 1 (Überläuferbachen) und 2 (adulte Bachen) in Höhe von 80,00 Euro eingeführt. Das Ziel dieser Bachenprämie ist eine deutliche Reduzierung der Schwarzwildbestände durch die verstärkte Bejagung der weiblichen Zuwachsträger. Die Bestandsreduzierung ist ein prioritäres Ziel der ASP-Prävention.

    Der finale Termin für die Einreichung der Antragsunterlagen bei den unteren Jagdbehörden ist der 30. April 2022.

    Mit Beginn des Jagdjahres 2021/2022 wurde in Brandenburg, zunächst für ein Jagdjahr befristet, eine landesweite Erlegungsprämie für weibliches Schwarzwild der Altersklassen 1 (Überläuferbachen) und 2 (adulte Bachen) in Höhe von 80,00 Euro eingeführt. Das Ziel dieser Bachenprämie ist eine deutliche Reduzierung der Schwarzwildbestände durch die verstärkte Bejagung der weiblichen Zuwachsträger. Die Bestandsreduzierung ist ein prioritäres Ziel der ASP-Prävention.

    Der finale Termin für die Einreichung der Antragsunterlagen bei den unteren Jagdbehörden ist der 30. April 2022.

  • Erlegungsprämie (bis 31. März 2021)

    Deutliche Reduzierung des Schwarzwildbestandes ist ein prioritäres Ziel im Rahmen der ASP-Prävention.

    Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 wurde die landesweite Erlegungsprämie in Brandenburg eingeführt. Jagdausübungsberechtigte (JAB) konnten eine Erlegungsprämie beantragen, die als Ausgleich für den entstandenen Mehraufwand zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gewährt wurde. Gleichzeitig sollte ein Anreiz geschaffen werden, verstärkt Schwarzwild zu bejagen.

    Die Antragsfrist für die Erlegungsprämie für alles Schwarzwild, welches über dem Streckenergebnis des Referenzjahres 2015/16 erlegt wurde, endete am 30. April 2021. Die Prämie betrug 50,00 Euro je erlegtes Stück Schwarzwild.

    Deutliche Reduzierung des Schwarzwildbestandes ist ein prioritäres Ziel im Rahmen der ASP-Prävention.

    Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 wurde die landesweite Erlegungsprämie in Brandenburg eingeführt. Jagdausübungsberechtigte (JAB) konnten eine Erlegungsprämie beantragen, die als Ausgleich für den entstandenen Mehraufwand zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gewährt wurde. Gleichzeitig sollte ein Anreiz geschaffen werden, verstärkt Schwarzwild zu bejagen.

    Die Antragsfrist für die Erlegungsprämie für alles Schwarzwild, welches über dem Streckenergebnis des Referenzjahres 2015/16 erlegt wurde, endete am 30. April 2021. Die Prämie betrug 50,00 Euro je erlegtes Stück Schwarzwild.

  • Betreiben von Saufängen

    Praxisleitfaden und Genehmigung zum Betrieb

    Landesweit sehr hohe Schwarzwilddichten vor dem Hintergrund der immer näher rückenden Seuchenfront der Afrikanischen Schweinepest machen es dringend erforderlich, die Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten zu reduzieren. Dazu gehört als ein ergänzendes und wirksames Instrument der Fallenfang. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen konnte zweifelsfrei belegt werden, dass der Fallenfang, gerade bei einer so reproduktiven Wildart wie dem Schwarzwild, mit hohem Wirkungsgrad praktiziert werden kann. In dem hier vorliegenden Praxisleitfaden wird die Methodik und Technik anhand zweier mobiler Saufanganlagen vorgestellt.

    Der Schwarzwildfang erfordert eine Genehmigung nach Pargraph 19 Absatz 1 Nummer 7 Bundesjagdgesetz (BJagdG) in Verbindung mit Pargarph 26 Absatz 2 Brandenburgisches Jagdgesetz (BbgJagdG).

    Praxisleitfaden und Genehmigung zum Betrieb

    Landesweit sehr hohe Schwarzwilddichten vor dem Hintergrund der immer näher rückenden Seuchenfront der Afrikanischen Schweinepest machen es dringend erforderlich, die Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten zu reduzieren. Dazu gehört als ein ergänzendes und wirksames Instrument der Fallenfang. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen konnte zweifelsfrei belegt werden, dass der Fallenfang, gerade bei einer so reproduktiven Wildart wie dem Schwarzwild, mit hohem Wirkungsgrad praktiziert werden kann. In dem hier vorliegenden Praxisleitfaden wird die Methodik und Technik anhand zweier mobiler Saufanganlagen vorgestellt.

    Der Schwarzwildfang erfordert eine Genehmigung nach Pargraph 19 Absatz 1 Nummer 7 Bundesjagdgesetz (BJagdG) in Verbindung mit Pargarph 26 Absatz 2 Brandenburgisches Jagdgesetz (BbgJagdG).

  • Erntejagden in Zeiten der Afrikanischen Schweinepest

    Gemäß dem Leitfaden zur Bejagungsstrategie im Rahmen der ASP-Bekämpfung in Brandenburg dürfen Erntejagden in den direkt von der ASP betroffenen Gebieten (Kerngebiete und weiße Zonen) grundsätzlich nur durchgeführt werden, wenn diese Gebiete mit einem festen Zaun komplett umschlossen sind und eine entsprechende behördliche Anordnung vorliegt. Erntejagden sollten nur durchgeführt werden, wenn umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und dabei gewährleistet wird, dass möglichst alle in der jeweiligen Agrarfläche befindlichen Wildschweine erlegt werden. Eine geeignete Herangehensweise zur Erreichung dieses Ziels ist die Umzäunung beziehungsweise Parzellierung der jeweiligen Fläche im Vorfeld der Bejagung, zum Beispiel mit Hilfe eines Bauzauns (Höhe=120 cm), wie er auch provisorisch bei der Begrenzung der Kerngebiete und weißen Zonen zum Einsatz kommt. Wird dieser Zaun mit undurchsichtigen Planen ergänzt, stellt er eine wirkungsvolle Barriere für Wildschweine dar und ermöglicht die Lenkung der Tiere in eine bestimmte Richtung. Eine vorherige Drohnenbefliegung gibt Aufschluss über die konkrete Zahl der anwesenden Wildschweine in der jeweiligen Fläche und ermöglicht im Nachgang eine Erfolgskontrolle.

    Von herkömmlich durchgeführten Erntejagden, deren Erfolg oft davon abhängt, an welcher Stelle das Schwarzwild die Kultur verlässt und bei denen nur ein geringer Teil der anwesenden Wildschweine erlegt werden kann, sollte dringend Abstand genommen werden. Denn dies hätte zum einen zur Folge, dass die überlebenden Wildschweine auf der Flucht möglicherweise den Erreger weitertragen. Zum anderen lernen Wildschweine mit jeder Erfahrung dazu und die Bejagung erfahrener Stücke wird zukünftig immer schwieriger. Ist eine entsprechende Vorbereitung und Durchführung nicht möglich, sollte aus genannten Gründen auf die Erntejagd verzichtet und stattdessen versucht werden, das Schwarzwild mittels Fallenfang zu entnehmen.

    Für die Beratung der Kreise und der Jägerinnen und Jäger zur Planung und Durchführung von Erntejagden nach diesen Grundsätzen stehen Dr. Egbert Gleich (egbert.gleich@lfb.brandenburg.de) und Dr. Carl Gremse (carl.gremse@lfb.brandenburg.de) zur Verfügung.

    Außerhalb der Kerngebiete und weißen Zonen können gut organisierte Erntejagden eine geeignete Jagdvariante darstellen, um zur Reduzierung der Schwarzwildbestände beizutragen. Auch wenn die aktuelle ASP-Situation den Erfolgsdruck auf die Brandenburger Jägerinnen und Jäger zusätzlich erhöht, steht immer die Sicherheit an erster Stelle. Eine optimale Vorbereitung ist der beste Weg zur Vermeidung von Unfällen. Aus diesem Grund wird die Einhaltung folgender Sicherheitsvorkehrungen dringend empfohlen:

    • 1. Öffentliche Straßen und Wege im Umkreis der zu bejagenden Fläche sollten mit Warnhinweisen versehen werden. Bitten Sie ggf. die lokalen Behörden um Unterstützung.
    • 2. Die Jagdstrategie und das Sicherheitskonzept müssen jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer einer solchen Jagd sowie auch den Fahrerinnen und Fahrern der Erntemaschinen vorher gründlich erläutert werden. Die Ergänzung dieser Erläuterung durch eine schriftliche Übersicht ist zielführend. Eine Erntejagd ist eine Gesellschaftsjagd – es gelten die auf der Rückseite des Jagdscheins abgedruckten Verhaltensregeln. Eine flächenindividuelle Planung im Vorfeld der Jagd unter Einbeziehung aller Beteiligten spart später Zeit und vermeidet unnötige Hektik.
    • 3. Schussabgaben sollten ausschließlich aus erhöhter Position, idealerweise von Drückjagdböcken (gemäß UVV Jagd) aus, erfolgen. Auf Kugelfang ist zwingend zu achten. Vermeiden Sie auf Erntejagden grundsätzlich weite Schüsse.
    • 4. Schießen Sie niemals in die Erntefläche oder in Richtung der Erntemaschinen.
    • 5. Sorgen Sie für ausreichenden Sicherheitsabstand, sowohl zwischen den Schützen selbst als auch zwischen den Schützen und der Erntemaschine. Legen Sie den erlaubten Schusswinkel für jeden Stand fest.
    • 6. Tragen Sie möglichst auffällige Warnkleidung am Oberkörper und auf dem Kopf.
    • 7. Der begleitende Einsatz einer Kameradrohne ermöglicht die Eingrenzung der Aufenthaltsorte von Schwarzwild und kann entscheidend zu einer erfolgreichen Jagd beitragen.
    • 8. Halten Sie das Material zur Beprobung der erlegten Stücke in ausreichender Menge parat. Auch scheinbar gesunde Wildschweine können bereits mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert sein. Aus diesem Grund ist es ratsam dafür zu sorgen, dass möglichst wenig Jagdteilnehmerinnen und Jagdteilnehmer in direkten Kontakt mit den erlegten Stücken kommen. Zentrales Aufbrechen und die Verfügbarkeit von geschlossenen Transportbehältnissen ist hier dringend angeraten.

    Gemäß dem Leitfaden zur Bejagungsstrategie im Rahmen der ASP-Bekämpfung in Brandenburg dürfen Erntejagden in den direkt von der ASP betroffenen Gebieten (Kerngebiete und weiße Zonen) grundsätzlich nur durchgeführt werden, wenn diese Gebiete mit einem festen Zaun komplett umschlossen sind und eine entsprechende behördliche Anordnung vorliegt. Erntejagden sollten nur durchgeführt werden, wenn umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und dabei gewährleistet wird, dass möglichst alle in der jeweiligen Agrarfläche befindlichen Wildschweine erlegt werden. Eine geeignete Herangehensweise zur Erreichung dieses Ziels ist die Umzäunung beziehungsweise Parzellierung der jeweiligen Fläche im Vorfeld der Bejagung, zum Beispiel mit Hilfe eines Bauzauns (Höhe=120 cm), wie er auch provisorisch bei der Begrenzung der Kerngebiete und weißen Zonen zum Einsatz kommt. Wird dieser Zaun mit undurchsichtigen Planen ergänzt, stellt er eine wirkungsvolle Barriere für Wildschweine dar und ermöglicht die Lenkung der Tiere in eine bestimmte Richtung. Eine vorherige Drohnenbefliegung gibt Aufschluss über die konkrete Zahl der anwesenden Wildschweine in der jeweiligen Fläche und ermöglicht im Nachgang eine Erfolgskontrolle.

    Von herkömmlich durchgeführten Erntejagden, deren Erfolg oft davon abhängt, an welcher Stelle das Schwarzwild die Kultur verlässt und bei denen nur ein geringer Teil der anwesenden Wildschweine erlegt werden kann, sollte dringend Abstand genommen werden. Denn dies hätte zum einen zur Folge, dass die überlebenden Wildschweine auf der Flucht möglicherweise den Erreger weitertragen. Zum anderen lernen Wildschweine mit jeder Erfahrung dazu und die Bejagung erfahrener Stücke wird zukünftig immer schwieriger. Ist eine entsprechende Vorbereitung und Durchführung nicht möglich, sollte aus genannten Gründen auf die Erntejagd verzichtet und stattdessen versucht werden, das Schwarzwild mittels Fallenfang zu entnehmen.

    Für die Beratung der Kreise und der Jägerinnen und Jäger zur Planung und Durchführung von Erntejagden nach diesen Grundsätzen stehen Dr. Egbert Gleich (egbert.gleich@lfb.brandenburg.de) und Dr. Carl Gremse (carl.gremse@lfb.brandenburg.de) zur Verfügung.

    Außerhalb der Kerngebiete und weißen Zonen können gut organisierte Erntejagden eine geeignete Jagdvariante darstellen, um zur Reduzierung der Schwarzwildbestände beizutragen. Auch wenn die aktuelle ASP-Situation den Erfolgsdruck auf die Brandenburger Jägerinnen und Jäger zusätzlich erhöht, steht immer die Sicherheit an erster Stelle. Eine optimale Vorbereitung ist der beste Weg zur Vermeidung von Unfällen. Aus diesem Grund wird die Einhaltung folgender Sicherheitsvorkehrungen dringend empfohlen:

    • 1. Öffentliche Straßen und Wege im Umkreis der zu bejagenden Fläche sollten mit Warnhinweisen versehen werden. Bitten Sie ggf. die lokalen Behörden um Unterstützung.
    • 2. Die Jagdstrategie und das Sicherheitskonzept müssen jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer einer solchen Jagd sowie auch den Fahrerinnen und Fahrern der Erntemaschinen vorher gründlich erläutert werden. Die Ergänzung dieser Erläuterung durch eine schriftliche Übersicht ist zielführend. Eine Erntejagd ist eine Gesellschaftsjagd – es gelten die auf der Rückseite des Jagdscheins abgedruckten Verhaltensregeln. Eine flächenindividuelle Planung im Vorfeld der Jagd unter Einbeziehung aller Beteiligten spart später Zeit und vermeidet unnötige Hektik.
    • 3. Schussabgaben sollten ausschließlich aus erhöhter Position, idealerweise von Drückjagdböcken (gemäß UVV Jagd) aus, erfolgen. Auf Kugelfang ist zwingend zu achten. Vermeiden Sie auf Erntejagden grundsätzlich weite Schüsse.
    • 4. Schießen Sie niemals in die Erntefläche oder in Richtung der Erntemaschinen.
    • 5. Sorgen Sie für ausreichenden Sicherheitsabstand, sowohl zwischen den Schützen selbst als auch zwischen den Schützen und der Erntemaschine. Legen Sie den erlaubten Schusswinkel für jeden Stand fest.
    • 6. Tragen Sie möglichst auffällige Warnkleidung am Oberkörper und auf dem Kopf.
    • 7. Der begleitende Einsatz einer Kameradrohne ermöglicht die Eingrenzung der Aufenthaltsorte von Schwarzwild und kann entscheidend zu einer erfolgreichen Jagd beitragen.
    • 8. Halten Sie das Material zur Beprobung der erlegten Stücke in ausreichender Menge parat. Auch scheinbar gesunde Wildschweine können bereits mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert sein. Aus diesem Grund ist es ratsam dafür zu sorgen, dass möglichst wenig Jagdteilnehmerinnen und Jagdteilnehmer in direkten Kontakt mit den erlegten Stücken kommen. Zentrales Aufbrechen und die Verfügbarkeit von geschlossenen Transportbehältnissen ist hier dringend angeraten.

Wichtige Hinweise zur Prävention und Verhaltensmaßregeln wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) unter Afrikanische Schweinepest zusammengestellt. Gleichzeitig informiert auch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) über das aktuelle "Tierseuchengeschehen" im Bereich der anzeigepflichtigen Afrikanischen Schweinepest.

Wichtige Hinweise zur Prävention und Verhaltensmaßregeln wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) unter Afrikanische Schweinepest zusammengestellt. Gleichzeitig informiert auch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) über das aktuelle "Tierseuchengeschehen" im Bereich der anzeigepflichtigen Afrikanischen Schweinepest.