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Agrarförderantrag 2021

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Bis zum 17. Mai 2021 haben Landwirte und Landwirtinnen die Möglichkeit einen Antrag auf Agrarförderung für das Antragsjahr 2021 einzureichen. Die Antragstellung erfolgt wie bereits in den Jahren zuvor online über den WebClient unter folgendem Link:

Flächen, die in einem anderen Bundesland als in den Ländern Brandenburg und Berlin liegen, sind nicht über das brandenburgische Antragssystem zu beantragen, sondern über das Antragsystem des jeweiligen Bundeslandes. Die Kontakt- und Adressdaten hierzu finden Sie unter dem nachfolgend aufgeführten Link:

Vergessen Sie nicht, die Fläche, die in einem anderen Bundesland liegt und die sie beantragen möchten, in dem Antragssystem korrekt einzuzeichnen, mit Zahlungsansprüchen zu aktivieren und gegebenenfalls mit einer ÖVF-Bindung zu versehen, sofern Sie letzteres beabsichtigen.

Sofern die Aktivierung von Zahlungsansprüchen oder das Setzen der ÖVF-Bindung für eine Fläche im Antragsystem des jeweiligen Bundeslandes, in welchem die Fläche liegt, nicht erfolgt, so gilt dies als Antragsfehler und kann unter Umständen zu einer Kürzung und Sanktionierung der Fördersumme führen.

Bis zum 17. Mai 2021 haben Landwirte und Landwirtinnen die Möglichkeit einen Antrag auf Agrarförderung für das Antragsjahr 2021 einzureichen. Die Antragstellung erfolgt wie bereits in den Jahren zuvor online über den WebClient unter folgendem Link:

Flächen, die in einem anderen Bundesland als in den Ländern Brandenburg und Berlin liegen, sind nicht über das brandenburgische Antragssystem zu beantragen, sondern über das Antragsystem des jeweiligen Bundeslandes. Die Kontakt- und Adressdaten hierzu finden Sie unter dem nachfolgend aufgeführten Link:

Vergessen Sie nicht, die Fläche, die in einem anderen Bundesland liegt und die sie beantragen möchten, in dem Antragssystem korrekt einzuzeichnen, mit Zahlungsansprüchen zu aktivieren und gegebenenfalls mit einer ÖVF-Bindung zu versehen, sofern Sie letzteres beabsichtigen.

Sofern die Aktivierung von Zahlungsansprüchen oder das Setzen der ÖVF-Bindung für eine Fläche im Antragsystem des jeweiligen Bundeslandes, in welchem die Fläche liegt, nicht erfolgt, so gilt dies als Antragsfehler und kann unter Umständen zu einer Kürzung und Sanktionierung der Fördersumme führen.


  • Wichtige Termine zum Agrarförderantrag 2021
    • 17.05.2021: Eingang des vollständigen Antrages bei den zuständigen Landwirtschaftsbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte. Entscheidend ist der Posteingang des Datenbegleitscheins!
    • 31.05.2021: Letzter Tag, bis zu den Änderungen des Agrarförderantrages (AfA) ohne Prämienkürzungen möglich sind (Zum Beispiel Nachmeldung von Parzellen, Nutzungsänderung).
    • 11.06.2021: Letzter Tag für die Anerkennung von eingehenden AfA
    • 23.06.2021: Schlusstermin preCheck (Überlappungsprüfung)
    • 01.10.2021: Einreichung Modifikation
    • 17.05.2021: Eingang des vollständigen Antrages bei den zuständigen Landwirtschaftsbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte. Entscheidend ist der Posteingang des Datenbegleitscheins!
    • 31.05.2021: Letzter Tag, bis zu den Änderungen des Agrarförderantrages (AfA) ohne Prämienkürzungen möglich sind (Zum Beispiel Nachmeldung von Parzellen, Nutzungsänderung).
    • 11.06.2021: Letzter Tag für die Anerkennung von eingehenden AfA
    • 23.06.2021: Schlusstermin preCheck (Überlappungsprüfung)
    • 01.10.2021: Einreichung Modifikation
  • Wichtige Informationen für Neueinsteiger und Junglandwirte

    Personen, die im Jahr 2021 zum ersten Mal einen Agrarförderantrag (Sammelantrag) und/oder einen Sammelantrag als Junglandwirt oder Neueinsteiger stellen möchten, müssen sich vor dem Zeitpunkt der Antragstellung, jedoch spätestens bis zum 15.05 des Jahres der Antragstellung, offiziell niedergelassen haben (im Antragsjahr 2021 am 17.05.2021). Der Zeitpunkt der Niederlassung ist durch geeignete Dokumente der Bewilligungsbehörde zu belegen.

    Als geeignetes Dokument gilt vorzugsweise der Pflichtversicherungsnachweis der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). In begründeten Fälle können durch die Bewilligungsbehörde auch andere Nachweise (zum Beispiel Gewerbeanmeldung, Gesellschaftsvertrag) anerkannt werden.

    Beispiel:

    Person A stellt zum 25.04.2021 zum ersten Mal einen Agrarförderantrag. In dem durch die antragstellende Person übermittelten SVLFG-Nachweis ist als Anmeldedatum der 10.05.2020 aufgeführt. Der Antrag ist abzulehnen, da das Datum der Antragstellung vor dem Datum der Niederlassung liegt. 

    Fazit: Die Niederlassung muss vor dem Zeitpunkt der Antragstellung liegen und spätestens bis zum 15.05. des Jahres der Antragstellung erfolgt sein (im Antragsjahr 2021 am 17.05.2021)!

    Personen, die im Jahr 2021 zum ersten Mal einen Agrarförderantrag (Sammelantrag) und/oder einen Sammelantrag als Junglandwirt oder Neueinsteiger stellen möchten, müssen sich vor dem Zeitpunkt der Antragstellung, jedoch spätestens bis zum 15.05 des Jahres der Antragstellung, offiziell niedergelassen haben (im Antragsjahr 2021 am 17.05.2021). Der Zeitpunkt der Niederlassung ist durch geeignete Dokumente der Bewilligungsbehörde zu belegen.

    Als geeignetes Dokument gilt vorzugsweise der Pflichtversicherungsnachweis der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). In begründeten Fälle können durch die Bewilligungsbehörde auch andere Nachweise (zum Beispiel Gewerbeanmeldung, Gesellschaftsvertrag) anerkannt werden.

    Beispiel:

    Person A stellt zum 25.04.2021 zum ersten Mal einen Agrarförderantrag. In dem durch die antragstellende Person übermittelten SVLFG-Nachweis ist als Anmeldedatum der 10.05.2020 aufgeführt. Der Antrag ist abzulehnen, da das Datum der Antragstellung vor dem Datum der Niederlassung liegt. 

    Fazit: Die Niederlassung muss vor dem Zeitpunkt der Antragstellung liegen und spätestens bis zum 15.05. des Jahres der Antragstellung erfolgt sein (im Antragsjahr 2021 am 17.05.2021)!

  • Interessenskonflikte durch Verwandtschaftsverhältnisse zwischen antragstellender Person und Behördenmitarbeiter

    Die EU-Zahlstelle legt größten Wert auf die objektive und unabhängige Behandlung aller Antragstellerinnen und Antragsteller in den Verwaltungsverfahren. Dazu ist es erforderlich, die Verfahren der EU-Agrarförderung vor sachfremden Einflüssen zu bewahren.

    Bei der Besorgnis der Befangenheit kommt es nicht darauf an, ob die beziehungsweise der Betroffene bei der Ausübung ihrer beziehungsweise seiner Tätigkeit tatsächlich parteiisch ist oder sich von sonstigen sachfremden Erwägungen leiten lässt, sondern sie kann bereits dann angenommen werden, wenn ein geeigneter Grund aus Sicht Außenstehender vorliegt, der das Misstrauen in eine objektive Amtsausübung rechtfertigt. Alle Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter mit Schreibrechten in profil c/s (Landkreise, LELF) sind daher in besonderem Maße verpflichtet, Interessenskollisionen nach Paragraph 20 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) zu verhindern. Auf die Grundsätze nach Paragraph 22 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf) wird verwiesen.

    Nach Paragraph 20 VwVfG darf unter anderem nicht tätig werden,

    • wer selbst Beteiligter (Antragstellerin oder Antragsteller) ist,
    • wer Angehöriger eines Beteiligten (Antragstellerin oder Antragsteller) ist,
    • wer einen Beteiligten kraft Gesetzes oder Vollmacht allgemein oder in diesem Verwaltungsverfahren vertritt;
    • wer bei einem Beteiligten gegen Entgelt beschäftigt ist oder bei ihm als Mitglied des Vorstands, des Aufsichtsrates oder eines gleichartigen Organs tätig ist; dies gilt nicht für den, dessen Anstellungskörperschaft Beteiligte ist;
    • wer außerhalb seiner amtlichen Eigenschaft in der Angelegenheit ein Gutachten abgegeben hat oder sonst tätig geworden ist.

    Dem Beteiligten steht gleich, wer durch die Tätigkeit oder durch die Entscheidung einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil erlangen kann.

    Wer „Angehöriger“ im Sinne des Paragraph 20 VwVfG ist, wird ebendort definiert. Der Ausschluss vom Verfahren gilt im Übrigen auch für ehemalige Eheleute und Lebenspartner sowie für ehemalige Arbeitgeber der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter. Bei einer vorherigen Tätigkeit für eine antragstellende Person bei der eigenen Bewilligungsbehörde, darf keine Anstellung innerhalb der letzten 2 Jahre vorgelegen haben.

    Liegt ein Befangenheitsgrund vor, besteht nach Paragraph 21 VwVfG die Pflicht, dies der Leitung der Behörde oder Einrichtung beziehungsweise den jeweils Beauftragten zu unterrichten.

    Um die mit profil c/s befassten Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter sowie die Bewilligungsbehörden zu schützen, ersuchen wir die betroffenen antragstellenden Personen dringend darum, den Antrag auf Agrarförderung in einer anderen Bewilligungsbehörde zu stellen, als in der, in welcher ihre angehörige Person arbeitet. Es muss in der neuen Bewilligungsbehörde keine neue BNR-ZD vergeben werden.

    Da wir die antragstellende Person wegen Paragraph 2 InVeKoSV rechtlich nicht zwingen können, ihren Antrag in einer anderen Bewilligungsbehörde zu stellen, appellieren wir - auch im Interesse der eigenen Sicherheit - an die Vernunft der antragstellenden Person und der betroffenen Sachbearbeiterin beziehungsweise des Sachbearbeiters.

    Sofern sich eine antragstellende Person nicht an das zuvor gesagte hält, muss die betroffene sachbearbeitende Person von Bearbeitung des betreffenden Antrags mit sonstigen geeigneten Methoden ausgeschlossen werden.

    Die EU-Zahlstelle legt größten Wert auf die objektive und unabhängige Behandlung aller Antragstellerinnen und Antragsteller in den Verwaltungsverfahren. Dazu ist es erforderlich, die Verfahren der EU-Agrarförderung vor sachfremden Einflüssen zu bewahren.

    Bei der Besorgnis der Befangenheit kommt es nicht darauf an, ob die beziehungsweise der Betroffene bei der Ausübung ihrer beziehungsweise seiner Tätigkeit tatsächlich parteiisch ist oder sich von sonstigen sachfremden Erwägungen leiten lässt, sondern sie kann bereits dann angenommen werden, wenn ein geeigneter Grund aus Sicht Außenstehender vorliegt, der das Misstrauen in eine objektive Amtsausübung rechtfertigt. Alle Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter mit Schreibrechten in profil c/s (Landkreise, LELF) sind daher in besonderem Maße verpflichtet, Interessenskollisionen nach Paragraph 20 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) zu verhindern. Auf die Grundsätze nach Paragraph 22 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf) wird verwiesen.

    Nach Paragraph 20 VwVfG darf unter anderem nicht tätig werden,

    • wer selbst Beteiligter (Antragstellerin oder Antragsteller) ist,
    • wer Angehöriger eines Beteiligten (Antragstellerin oder Antragsteller) ist,
    • wer einen Beteiligten kraft Gesetzes oder Vollmacht allgemein oder in diesem Verwaltungsverfahren vertritt;
    • wer bei einem Beteiligten gegen Entgelt beschäftigt ist oder bei ihm als Mitglied des Vorstands, des Aufsichtsrates oder eines gleichartigen Organs tätig ist; dies gilt nicht für den, dessen Anstellungskörperschaft Beteiligte ist;
    • wer außerhalb seiner amtlichen Eigenschaft in der Angelegenheit ein Gutachten abgegeben hat oder sonst tätig geworden ist.

    Dem Beteiligten steht gleich, wer durch die Tätigkeit oder durch die Entscheidung einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil erlangen kann.

    Wer „Angehöriger“ im Sinne des Paragraph 20 VwVfG ist, wird ebendort definiert. Der Ausschluss vom Verfahren gilt im Übrigen auch für ehemalige Eheleute und Lebenspartner sowie für ehemalige Arbeitgeber der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter. Bei einer vorherigen Tätigkeit für eine antragstellende Person bei der eigenen Bewilligungsbehörde, darf keine Anstellung innerhalb der letzten 2 Jahre vorgelegen haben.

    Liegt ein Befangenheitsgrund vor, besteht nach Paragraph 21 VwVfG die Pflicht, dies der Leitung der Behörde oder Einrichtung beziehungsweise den jeweils Beauftragten zu unterrichten.

    Um die mit profil c/s befassten Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter sowie die Bewilligungsbehörden zu schützen, ersuchen wir die betroffenen antragstellenden Personen dringend darum, den Antrag auf Agrarförderung in einer anderen Bewilligungsbehörde zu stellen, als in der, in welcher ihre angehörige Person arbeitet. Es muss in der neuen Bewilligungsbehörde keine neue BNR-ZD vergeben werden.

    Da wir die antragstellende Person wegen Paragraph 2 InVeKoSV rechtlich nicht zwingen können, ihren Antrag in einer anderen Bewilligungsbehörde zu stellen, appellieren wir - auch im Interesse der eigenen Sicherheit - an die Vernunft der antragstellenden Person und der betroffenen Sachbearbeiterin beziehungsweise des Sachbearbeiters.

    Sofern sich eine antragstellende Person nicht an das zuvor gesagte hält, muss die betroffene sachbearbeitende Person von Bearbeitung des betreffenden Antrags mit sonstigen geeigneten Methoden ausgeschlossen werden.

  • Dauergrünlandwerdung im Zusammenhang mit Brachflächen

    Laut Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe h der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 können Mitgliedstaaten brachliegende Parzellen, die vor dem 01.01.2018 als Ackerland akzeptiert wurden, auch nach diesem Datum als solche akzeptieren. Ab dem 01.01.2018 werden diese Parzellen im Jahr 2023 oder danach Dauergrünland (DGL), falls die Bedingungen gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe h der Verordnung (EU) Nummer 1307/2013 erfüllt sind.

    Die derzeitige Interpretation bedeutet, dass die Ökologische Vorrangflächen (ÖVF)-Kennzeichnung einer Ackerbrache weiterhin die fünfjährige Dauergrünlandwerdung pausieren lässt (NC 591 mit dem ÖVF-Code 9); bei Ackerbrachen ohne ÖVF-Kennzeichnung geht die Zählung weiter (NC 591 ohne ÖVF-Codierung).

    Die Dauergrünlandwerdung wird in jedem Fall unterbrochen, wenn Brachflächen innerhalb von fünf Jahren mindestens einmal in die Fruchtfolge eingebunden oder gepflügt werden. Brachflächen, die abwechselnd mit Blühpflanzen und Gras bewachsen sind, werden als Fruchtfolge betrachtet, da Blühpflanzen keine krautigen Futterpflanzen sind, die üblicherweise auf Grünland vorkommen. Das heißt, dass Brachen mit Einsaat einer einjährigen Blühmischung (NC 590) und zum Anbau von Honigpflanzen genutzte Brachflächen (NC 594 und NC 595) die Dauergrünlandwerdung unterbrechen.

    Laut Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe h der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 können Mitgliedstaaten brachliegende Parzellen, die vor dem 01.01.2018 als Ackerland akzeptiert wurden, auch nach diesem Datum als solche akzeptieren. Ab dem 01.01.2018 werden diese Parzellen im Jahr 2023 oder danach Dauergrünland (DGL), falls die Bedingungen gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe h der Verordnung (EU) Nummer 1307/2013 erfüllt sind.

    Die derzeitige Interpretation bedeutet, dass die Ökologische Vorrangflächen (ÖVF)-Kennzeichnung einer Ackerbrache weiterhin die fünfjährige Dauergrünlandwerdung pausieren lässt (NC 591 mit dem ÖVF-Code 9); bei Ackerbrachen ohne ÖVF-Kennzeichnung geht die Zählung weiter (NC 591 ohne ÖVF-Codierung).

    Die Dauergrünlandwerdung wird in jedem Fall unterbrochen, wenn Brachflächen innerhalb von fünf Jahren mindestens einmal in die Fruchtfolge eingebunden oder gepflügt werden. Brachflächen, die abwechselnd mit Blühpflanzen und Gras bewachsen sind, werden als Fruchtfolge betrachtet, da Blühpflanzen keine krautigen Futterpflanzen sind, die üblicherweise auf Grünland vorkommen. Das heißt, dass Brachen mit Einsaat einer einjährigen Blühmischung (NC 590) und zum Anbau von Honigpflanzen genutzte Brachflächen (NC 594 und NC 595) die Dauergrünlandwerdung unterbrechen.

  • Anerkennung „Offensichtlicher Irrtümer“ – fehlende/falsche Angaben der antragstellenden Person

    Bei der Antragstellung ist darauf zu achten, dass die Angaben vollständig und korrekt sind. Fehler bei der Antragstellung (z.B. fehlende Angaben, ein nicht gesetzter Haken oder fehlerhafte ZA-Aktivierung) können unter Umständen Kürzungen oder gar Sanktionen nach sich ziehen.

    Beispiel Unterlassener Widerruf der Kleinerzeugerregelung

    Eine antragstellende Person mit 3 Hektar (ha) landwirtschaftlicher Nutzfläche hat sich im Jahr 2015 für die Teilnahme an der Kleinerzeugerregelung entschieden. Bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen hat diese bei Beantragung ein Anrecht auf pauschal 1.250,- Euro. Im Jahr 2018 erwarb die Person 15 ha in Verbindung mit Zahlungsansprüchen, sodass zum Zeitpunkt der Antragstellung ein Flächenumfang von 18 ha zur Verfügung steht. Sofern die antragstellende Person in vollem Umfang Agrarförderung erhalten möchte, muss diese aktiv der Teilnahme an der Kleinerzeugerregelung widersprechen. Erfolgt dies nicht, so stehen der antragstellenden Person lediglich 1.250, - Euro zu.

    Es handelt sich hier um einen Antragsfehler und nicht um einen offensichtlichen Irrtum.

    Antragskorrekturen und Antragsfehler

    Sofern die tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse nicht mehr mit den Antragsangaben übereinstimmen, muss dies der zuständigen Landwirtschaftsbehörden umgehend schriftlich angezeigt werden, damit diese Abweichungen im Antrag korrigiert werden können. Hier zählen beispielsweise

    • notwendig gewordene Nutzungsänderungen,
    • die Nachmeldung von Blüh- und/oder Bejagungsschneisen (Bindung „BJS“ an der Fläche) oder
    • Änderungen durch Bau- und Infrastrukturmaßnahmen, welche im Antragsverfahren noch nicht ersichtlich waren.

    Die Möglichkeit der Antragskorrektur besteht nicht mehr, wenn die zuständige Landwirtschaftsbehörde bereits auf Unregelmäßigkeiten im Antrag hingewiesen hat oder eine Vor-Ort-Kontrolle angekündigt worden ist.

    Im Gegensatz zur Antragskorrektur können begangene Fehler im Rahmen des Antragsverfahrens nicht behoben werden. Hierzu zählen beispielsweise

    • die verspätete Einreichung von Anträgen, Antragsbestandteilen oder des Datenbegleitscheins,
    • wenn ein Förderprogramm ganz oder für einzelne Flächen nicht beantragt wurde (z.B. wenn eine Bindung an einer Fläche nicht gesetzt wurde),
    • die falsche Auswahl der ZA-Aktivierung an einer Fläche,
    • Verwechselungen im Rahmen der bundesländerübergreifenden Antragstellung bei der Flächenerfassung, -aktivierung und –einreichung zwischen Betriebssitzland und Belegenheitsland.

    Bei der Antragstellung ist darauf zu achten, dass die Angaben vollständig und korrekt sind. Fehler bei der Antragstellung (z.B. fehlende Angaben, ein nicht gesetzter Haken oder fehlerhafte ZA-Aktivierung) können unter Umständen Kürzungen oder gar Sanktionen nach sich ziehen.

    Beispiel Unterlassener Widerruf der Kleinerzeugerregelung

    Eine antragstellende Person mit 3 Hektar (ha) landwirtschaftlicher Nutzfläche hat sich im Jahr 2015 für die Teilnahme an der Kleinerzeugerregelung entschieden. Bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen hat diese bei Beantragung ein Anrecht auf pauschal 1.250,- Euro. Im Jahr 2018 erwarb die Person 15 ha in Verbindung mit Zahlungsansprüchen, sodass zum Zeitpunkt der Antragstellung ein Flächenumfang von 18 ha zur Verfügung steht. Sofern die antragstellende Person in vollem Umfang Agrarförderung erhalten möchte, muss diese aktiv der Teilnahme an der Kleinerzeugerregelung widersprechen. Erfolgt dies nicht, so stehen der antragstellenden Person lediglich 1.250, - Euro zu.

    Es handelt sich hier um einen Antragsfehler und nicht um einen offensichtlichen Irrtum.

    Antragskorrekturen und Antragsfehler

    Sofern die tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse nicht mehr mit den Antragsangaben übereinstimmen, muss dies der zuständigen Landwirtschaftsbehörden umgehend schriftlich angezeigt werden, damit diese Abweichungen im Antrag korrigiert werden können. Hier zählen beispielsweise

    • notwendig gewordene Nutzungsänderungen,
    • die Nachmeldung von Blüh- und/oder Bejagungsschneisen (Bindung „BJS“ an der Fläche) oder
    • Änderungen durch Bau- und Infrastrukturmaßnahmen, welche im Antragsverfahren noch nicht ersichtlich waren.

    Die Möglichkeit der Antragskorrektur besteht nicht mehr, wenn die zuständige Landwirtschaftsbehörde bereits auf Unregelmäßigkeiten im Antrag hingewiesen hat oder eine Vor-Ort-Kontrolle angekündigt worden ist.

    Im Gegensatz zur Antragskorrektur können begangene Fehler im Rahmen des Antragsverfahrens nicht behoben werden. Hierzu zählen beispielsweise

    • die verspätete Einreichung von Anträgen, Antragsbestandteilen oder des Datenbegleitscheins,
    • wenn ein Förderprogramm ganz oder für einzelne Flächen nicht beantragt wurde (z.B. wenn eine Bindung an einer Fläche nicht gesetzt wurde),
    • die falsche Auswahl der ZA-Aktivierung an einer Fläche,
    • Verwechselungen im Rahmen der bundesländerübergreifenden Antragstellung bei der Flächenerfassung, -aktivierung und –einreichung zwischen Betriebssitzland und Belegenheitsland.
  • Flächen mit Mais zur Nutzung als Maislabyrinth

    Maislabyrinthe sind im Antrag so einzuzeichnen, dass der Antrag der Realität widerspiegelt. Es ist nur die Fläche förderfähig, auf welcher sich ein Pflanzenbestand etabliert hat. Die Wege des Labyrinths sind aus der Beantragung herauszunehmen.

    Maislabyrinthe sind im Antrag so einzuzeichnen, dass der Antrag der Realität widerspiegelt. Es ist nur die Fläche förderfähig, auf welcher sich ein Pflanzenbestand etabliert hat. Die Wege des Labyrinths sind aus der Beantragung herauszunehmen.

  • Gute fachliche Praxis

    Immer häufiger werden Schäden an Alleebäumen festgestellt, die durch die örtliche Landbewirtschaftung entstanden sind. Grund dafür ist eine Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen, die unmittelbar an die Alleebäume heranreicht. Die Folgen sind für die Bäume selbst, aber auch für das ökologische Gefüge mitunter gravierend. So können durch Schädigungen an der Rinde oder durch Durchtrennen der Wurzeln in Folge der Bodenbearbeitung Bäume oder ganze Alleen absterben. Eine Solche Bewirtschaftung widerspricht der guten fachlichen Praxis in der Landwirtschaft.

    Aus diesem Grund wird an alle Landwirte appelliert, einen Mindestabstand zwischen Bewirtschaftungsgrenze und Alleebäumen einzuhalten, welcher dem halben Kronendurchmesser entspricht.

    Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass eine Schädigung von Alleebäumen ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

    Immer häufiger werden Schäden an Alleebäumen festgestellt, die durch die örtliche Landbewirtschaftung entstanden sind. Grund dafür ist eine Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen, die unmittelbar an die Alleebäume heranreicht. Die Folgen sind für die Bäume selbst, aber auch für das ökologische Gefüge mitunter gravierend. So können durch Schädigungen an der Rinde oder durch Durchtrennen der Wurzeln in Folge der Bodenbearbeitung Bäume oder ganze Alleen absterben. Eine Solche Bewirtschaftung widerspricht der guten fachlichen Praxis in der Landwirtschaft.

    Aus diesem Grund wird an alle Landwirte appelliert, einen Mindestabstand zwischen Bewirtschaftungsgrenze und Alleebäumen einzuhalten, welcher dem halben Kronendurchmesser entspricht.

    Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass eine Schädigung von Alleebäumen ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

  • Angaben zu Tierbeständen

    Für tierhaltende Betriebe ist es zwingend erforderlich, den Tierbestandsnachweis im Antragssystem WebClient vollständig auszufüllen. Wurde der Tierbestandsnachweis 2021 bereits mit dem KULAP-Antrag 2021 bis 15.01.2021 eingereicht, sind keine weiteren Angaben erforderlich.

     

    Für tierhaltende Betriebe ist es zwingend erforderlich, den Tierbestandsnachweis im Antragssystem WebClient vollständig auszufüllen. Wurde der Tierbestandsnachweis 2021 bereits mit dem KULAP-Antrag 2021 bis 15.01.2021 eingereicht, sind keine weiteren Angaben erforderlich.