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Förderung Ausgleich Kosten und Einkommensverluste für Landwirte in Natura-2000-Gebieten

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Richtlinie zum Ausgleich von Kosten und Einkommensverlusten für Landwirte in Natura-2000-Gebieten

Diese Richtlinie ist am 1. Januar 2015 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

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Richtlinie zum Ausgleich von Kosten und Einkommensverlusten für Landwirte in Natura-2000-Gebieten

Diese Richtlinie ist am 1. Januar 2015 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

Kurzinformation

  • Ziel der Förderung

    Erhaltung bzw. Förderung der Lebensräume und Arten in den für Brandenburg ausgewiesenen besonderen Schutzgebieten gemäß Richtlinie des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (79/409 EWG (EG-Vogelschutzgebiete)) sowie gemäß Richtlinie 92/43 EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH - Gebiete))

    Erhaltung bzw. Förderung der Lebensräume und Arten in den für Brandenburg ausgewiesenen besonderen Schutzgebieten gemäß Richtlinie des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (79/409 EWG (EG-Vogelschutzgebiete)) sowie gemäß Richtlinie 92/43 EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH - Gebiete))

  • Was wird gefördert?

    Förderung Ausgleich Kosten und Einkommensverluste für Landwirte in Natura-2000-Gebieten | Landwirtschaft & Fischerei

    Extensive Grünlandnutzung

    • a) kein Einsatz von chemisch-synthetischen Stickstoffdüngemitteln und Pflanzenschutzmitteln
    • b) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Mineraldünger
    • c) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Gülle
    • d) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Dünger aller Art

    Späte und eingeschränkte Grünlandnutzung

    Die Nutzung erfolgt:

    • a) nicht vor dem 16. Juni
    • b) nicht vor dem 1. Juli
    • c) erste Mahd bis zum 15. Juni und eine weitere Nutzung erst wieder nach dem 31. August
    • d) nicht vor dem 16. August

    Hohe Wasserhaltung

    • a) oberflächennahe/-gleiche Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. April
    • b) oberflächennahe/-gleiche Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. Mai
    • c) oberflächennahe/-gleiche Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. Juni

    Extensive Produktionsverfahren im Ackerbau

    • a) Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel
    • b) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Gülle
    • c) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Herbiziden und Insektiziden

    Förderung Ausgleich Kosten und Einkommensverluste für Landwirte in Natura-2000-Gebieten | Landwirtschaft & Fischerei

    Extensive Grünlandnutzung

    • a) kein Einsatz von chemisch-synthetischen Stickstoffdüngemitteln und Pflanzenschutzmitteln
    • b) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Mineraldünger
    • c) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Gülle
    • d) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Dünger aller Art

    Späte und eingeschränkte Grünlandnutzung

    Die Nutzung erfolgt:

    • a) nicht vor dem 16. Juni
    • b) nicht vor dem 1. Juli
    • c) erste Mahd bis zum 15. Juni und eine weitere Nutzung erst wieder nach dem 31. August
    • d) nicht vor dem 16. August

    Hohe Wasserhaltung

    • a) oberflächennahe/-gleiche Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. April
    • b) oberflächennahe/-gleiche Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. Mai
    • c) oberflächennahe/-gleiche Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. Juni

    Extensive Produktionsverfahren im Ackerbau

    • a) Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel
    • b) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Gülle
    • c) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Herbiziden und Insektiziden

  • Wer wird gefördert?

    Landwirtschaftliche Unternehmen unbeschadet der gewählten Rechtsform, die den Betrieb selbst bewirtschaften und deren zu fördernde Flächen im Land Brandenburg oder Berlin liegen.

    Landwirtschaftliche Unternehmen unbeschadet der gewählten Rechtsform, die den Betrieb selbst bewirtschaften und deren zu fördernde Flächen im Land Brandenburg oder Berlin liegen.

  • Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

    Einhaltung der allgemeinen und speziellen Zuwendungsvoraussetzungen. Eine Nutzungseinschränkung muss auf Grundlage eines Gesetzes, einer Rechtsverordnung oder anderer Voraussetzungen gemäß § 32 Absatz 2 - 3 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) festgelegt sein.

    Einhaltung der allgemeinen und speziellen Zuwendungsvoraussetzungen. Eine Nutzungseinschränkung muss auf Grundlage eines Gesetzes, einer Rechtsverordnung oder anderer Voraussetzungen gemäß § 32 Absatz 2 - 3 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) festgelegt sein.

  • Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

    Extensive Grünlandnutzung

    • a) kein Einsatz von chemisch-synthetischen Stickstoffdüngemitteln und Pflanzenschutzmitteln: 140 Euro/Hektar
    • b) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Mineraldüngern: 41 Euro/Hektar
    • c) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Gülle: 30 Euro/Hektar
    • d) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Düngern aller Art: 52 Euro/Hektar

    Späte und eingeschränkte Nutzung

    • a) nicht vor dem 16. Juni: 45 Euro/Hektar
    • b) nicht vor dem 1. Juli: 85 Euro/Hektar
    • c) Nutzung vor dem 15. Juni und nach dem 31. August: 96 Euro/Hektar
    • d) nicht vor dem 16. August: 200 Euro/Hektar

    Hohe Wasserhaltung

    • a) oberflächennahe Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. April: 52 Euro/Hektar
    • b) oberflächennahe Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. Mai: 132 Euro/Hektar
    • c) oberflächennahe Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. Juni: 200 Euro/Hektar

    Nutzungseinschränkung Ackerland

    • a) Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel: 77 Euro/Hektar
    • b) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Gülle: 30 Euro/Hektar (Nur Unternehmen mit Gülleanfall im eigenen Betrieb)
    • c.) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Herbiziden und Insektiziden: 91 Euro/Hektar

    Extensive Grünlandnutzung

    • a) kein Einsatz von chemisch-synthetischen Stickstoffdüngemitteln und Pflanzenschutzmitteln: 140 Euro/Hektar
    • b) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Mineraldüngern: 41 Euro/Hektar
    • c) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Gülle: 30 Euro/Hektar
    • d) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Düngern aller Art: 52 Euro/Hektar

    Späte und eingeschränkte Nutzung

    • a) nicht vor dem 16. Juni: 45 Euro/Hektar
    • b) nicht vor dem 1. Juli: 85 Euro/Hektar
    • c) Nutzung vor dem 15. Juni und nach dem 31. August: 96 Euro/Hektar
    • d) nicht vor dem 16. August: 200 Euro/Hektar

    Hohe Wasserhaltung

    • a) oberflächennahe Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. April: 52 Euro/Hektar
    • b) oberflächennahe Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. Mai: 132 Euro/Hektar
    • c) oberflächennahe Grundwasserstände mit Blänkenbildung bis zum 30. Juni: 200 Euro/Hektar

    Nutzungseinschränkung Ackerland

    • a) Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel: 77 Euro/Hektar
    • b) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Gülle: 30 Euro/Hektar (Nur Unternehmen mit Gülleanfall im eigenen Betrieb)
    • c.) zusätzlich zu a) kein Einsatz von Herbiziden und Insektiziden: 91 Euro/Hektar

  • Wo und wie erfolgt die Antragstellung?

    Der form- und termingebundene Zahlungsantrag auf Ausgleichszulage ist im Rahmen des Antrages auf Agrarförderung bis 15. Mai beim zuständigen Amt für Landwirtschaft des Landkreises / der kreisfreien Stadt einzureichen.

    Der form- und termingebundene Zahlungsantrag auf Ausgleichszulage ist im Rahmen des Antrages auf Agrarförderung bis 15. Mai beim zuständigen Amt für Landwirtschaft des Landkreises / der kreisfreien Stadt einzureichen.

Landwirtschaft
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Landwirtschaft

Kontakt

Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
Abteilung:
Referat 33
Ansprechpartner:
Irene Kirchner
E-Mail:
irene.kirchner@­mluk.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7620
Abteilung 4 - Naturschutz
Abteilung:
Referat 43 - Nationale Naturlandschaften, Naturschutzförderung
Ansprechpartner:
Detlef Herbst
E-Mail:
detlef.herbst@­mluk.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7556