Hauptmenü

Gewährung von Zuwendungen für die Förderung von Gemeinden und Gemeindeverbänden zur Bekämpfung von Ambrosia-Pflanzen

„“
„“

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung von Gemeinden und Gemeindeverbänden zur Bekämpfung von Ambrosia-Pflanzen

Diese Richtlinie ist am 10.05.2021 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2021.
 

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung von Gemeinden und Gemeindeverbänden zur Bekämpfung von Ambrosia-Pflanzen

Diese Richtlinie ist am 10.05.2021 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2021.
 

Kurzinformation

  • Ziel der Förderung

    Das Land Brandenburg gewährt auf der Grundlage des landesweit abgestimmten und fortzuschreibenden Maßnahmeplans zur Bekämpfung von Ambrosiapflanzen Zuwendungen zur Förderung von Gemeinden und Gemeindeverbänden. Mit dieser Förderung werden Ziele einer weitest gehenden Dezimierung und der Verhinderung einer weiteren Ausbreitung der Ambrosia-Pflanzen verfolgt. Diese Ziele werden vor allem wegen der gesundheitsschädigenden Wirkung der pollenallergenen Pflanzen verfolgt. Die Gemeinden und Gemeindeverbände werden darin unterstützt, sowohl eigene als auch in Kooperation geplante Projekte umzusetzen.

    Das Land Brandenburg gewährt auf der Grundlage des landesweit abgestimmten und fortzuschreibenden Maßnahmeplans zur Bekämpfung von Ambrosiapflanzen Zuwendungen zur Förderung von Gemeinden und Gemeindeverbänden. Mit dieser Förderung werden Ziele einer weitest gehenden Dezimierung und der Verhinderung einer weiteren Ausbreitung der Ambrosia-Pflanzen verfolgt. Diese Ziele werden vor allem wegen der gesundheitsschädigenden Wirkung der pollenallergenen Pflanzen verfolgt. Die Gemeinden und Gemeindeverbände werden darin unterstützt, sowohl eigene als auch in Kooperation geplante Projekte umzusetzen.

  • Was wird gefördert?

    Gefördert werden

    • Erfassen der Flächen mit Ambrosiabefall, die Bekämpfung der Ambrosia-Pflanzen sowie die Bereitstellung der Daten im Ambrosia Atlas beziehungsweise in vergleichbaren Portalen.
    • Erwerb und Einsatz von spezieller Technik und Geräten für die Mahd sowie die Beseitigung von Ambrosia-Pflanzen mittels physikalischer Methoden auf öffentlich-rechtlichen Flächen.
    • Monitoring der Exposition von Pollen der Ambrosia-Pflanzen, darunter die Anschaffung, Betreuung und Auswertung von Pollenfallen und die fachgerechte Berechnung der Pollendaten und deren Veröffentlichung zur Information für Allergiker.

    Gefördert werden

    • Erfassen der Flächen mit Ambrosiabefall, die Bekämpfung der Ambrosia-Pflanzen sowie die Bereitstellung der Daten im Ambrosia Atlas beziehungsweise in vergleichbaren Portalen.
    • Erwerb und Einsatz von spezieller Technik und Geräten für die Mahd sowie die Beseitigung von Ambrosia-Pflanzen mittels physikalischer Methoden auf öffentlich-rechtlichen Flächen.
    • Monitoring der Exposition von Pollen der Ambrosia-Pflanzen, darunter die Anschaffung, Betreuung und Auswertung von Pollenfallen und die fachgerechte Berechnung der Pollendaten und deren Veröffentlichung zur Information für Allergiker.
  • Wer wird gefördert?

    Zuwendungsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände des Landes Brandenburg.

    Zuwendungsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände des Landes Brandenburg.

  • Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

    Mit dem Förderantrag sind eine Problembeschreibung mit projektbezogener Zielstellung sowie ein Arbeitsplan einzureichen. Voraussetzung für die Bewilligung ist die Zustimmung des Fachreferates im MLUK auf der Basis der Stellungnahme der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe „Ambrosiabekämpfung in Brandenburg“.

    Grundsätzlich sind nach der Landeshaushaltsordnung (VV zu Paragraph 44 LHO) Vorhaben zuwendungsfähig, die noch nicht begonnen wurden. Bei gemeinsamen Vorhaben mehrerer Gemeinden hat der Antragsteller mit dem Förderantrag die Kooperationsvereinbarungen vorzulegen. Dies gilt auch, wenn spezielle Technik beziehungsweise Geräte für andere Nutzer zur Verfügung gestellt werden soll.

    Mit dem Förderantrag sind eine Problembeschreibung mit projektbezogener Zielstellung sowie ein Arbeitsplan einzureichen. Voraussetzung für die Bewilligung ist die Zustimmung des Fachreferates im MLUK auf der Basis der Stellungnahme der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe „Ambrosiabekämpfung in Brandenburg“.

    Grundsätzlich sind nach der Landeshaushaltsordnung (VV zu Paragraph 44 LHO) Vorhaben zuwendungsfähig, die noch nicht begonnen wurden. Bei gemeinsamen Vorhaben mehrerer Gemeinden hat der Antragsteller mit dem Förderantrag die Kooperationsvereinbarungen vorzulegen. Dies gilt auch, wenn spezielle Technik beziehungsweise Geräte für andere Nutzer zur Verfügung gestellt werden soll.

  • Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

    Die Zuwendungen werden als Projektförderung in Form einer Anteilfinanzierung beziehungsweise eines Zuschusses gewährt. Zur Umsetzung der Maßnahmen sind folgende projektbezogenen Kosten förderfähig:

    • Für die Erfassung der Flächen mit Ambrosia-Befall, Bekämpfung von Ambrosia-Pflanzen, Bereitstellung der Daten im Ambrosia Atlas beziehungsweise in vergleichbaren Portalen:
      • Sachkosten,
      • Kosten für die Beauftragung von Dienstleistern, die bei der Erfassung, Bekämpfung, Dokumentation anfallen,
      • Kosten für die Durchführung von regional ausgerichteten Informationsveranstaltungen bzw. Informationsmaßnahmen.
    • Für den Erwerb und Einsatz von spezieller Technik und Geräten für die Mahd sowie die Beseitigung von Ambrosia Pflanzen mittels physikalischer Methoden auf öffentlich-rechtlichen Flächen:
      • Kosten für Anschaffung von Technik und Geräten
      • Leasingkosten
    • Für das Monitoring der Exposition von Pollen der Ambrosia-Pflanzen:
      • Sachkosten
      • investive Kosten (auch Leasingkosten zur Anschaffung von Geräten, Technik)

    Von der Förderung ausgeschlossen sind Personal-, Reparatur- und Wartungskosten. Leistungen innerhalb der Kooperation werden unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

    Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 60 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben, bei Gemeinden und Gemeindeverbänden, die sich nachweislich in der Haushaltssicherung befinden, bis zu 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben.

    Die Mehrwertsteuer ist förderfähig, für den Fall, dass der Zuwendungsempfänger im gesamten Zeitraum der Zweckbindung der Maßnahme nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist. In Bezug auf die Anwendung der vergaberechtlichen Vorschriften gelten die einschlägigen Festlegungen in den ANBest G zu Paragraph 44 LHO des Landes Brandenburg.

    Bei Zuwendungen bis zu 50.000,- Euro sind vor Auftragserteilung jeweils 3 Angebote einzuholen.

    Die Zuwendungen werden als Projektförderung in Form einer Anteilfinanzierung beziehungsweise eines Zuschusses gewährt. Zur Umsetzung der Maßnahmen sind folgende projektbezogenen Kosten förderfähig:

    • Für die Erfassung der Flächen mit Ambrosia-Befall, Bekämpfung von Ambrosia-Pflanzen, Bereitstellung der Daten im Ambrosia Atlas beziehungsweise in vergleichbaren Portalen:
      • Sachkosten,
      • Kosten für die Beauftragung von Dienstleistern, die bei der Erfassung, Bekämpfung, Dokumentation anfallen,
      • Kosten für die Durchführung von regional ausgerichteten Informationsveranstaltungen bzw. Informationsmaßnahmen.
    • Für den Erwerb und Einsatz von spezieller Technik und Geräten für die Mahd sowie die Beseitigung von Ambrosia Pflanzen mittels physikalischer Methoden auf öffentlich-rechtlichen Flächen:
      • Kosten für Anschaffung von Technik und Geräten
      • Leasingkosten
    • Für das Monitoring der Exposition von Pollen der Ambrosia-Pflanzen:
      • Sachkosten
      • investive Kosten (auch Leasingkosten zur Anschaffung von Geräten, Technik)

    Von der Förderung ausgeschlossen sind Personal-, Reparatur- und Wartungskosten. Leistungen innerhalb der Kooperation werden unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

    Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 60 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben, bei Gemeinden und Gemeindeverbänden, die sich nachweislich in der Haushaltssicherung befinden, bis zu 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben.

    Die Mehrwertsteuer ist förderfähig, für den Fall, dass der Zuwendungsempfänger im gesamten Zeitraum der Zweckbindung der Maßnahme nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist. In Bezug auf die Anwendung der vergaberechtlichen Vorschriften gelten die einschlägigen Festlegungen in den ANBest G zu Paragraph 44 LHO des Landes Brandenburg.

    Bei Zuwendungen bis zu 50.000,- Euro sind vor Auftragserteilung jeweils 3 Angebote einzuholen.

  • Wo und wie erfolgt die Antragstellung?

    Anträge sind bis zum 30.06.2021 vollständig und formgebunden auf dem Postweg einzureichen bei der

     

    Bewilligungsbehörde

    Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)


    Standort Wünsdorf

    Steinplatz 1

    15806 Zossen OT Wünsdorf
     

    Matthias Hoffmann

    Matthias.Hoffmann@LELF.Brandenburg.de

    Tel.: 033702 21136-35

    Anträge sind bis zum 30.06.2021 vollständig und formgebunden auf dem Postweg einzureichen bei der

     

    Bewilligungsbehörde

    Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)


    Standort Wünsdorf

    Steinplatz 1

    15806 Zossen OT Wünsdorf
     

    Matthias Hoffmann

    Matthias.Hoffmann@LELF.Brandenburg.de

    Tel.: 033702 21136-35