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Förderung der Haltung von Schweinen in Gruppen und auf Stroh

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Richtlinie des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz zur Förderung der Haltung von Schweinen in Gruppen und auf Stroh

Diese Richtlinie ist am 1. Juli 2020 in Kraft getreten.

Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist bis zum Zeitpunkt des Auslaufens der Agrar-De-minimis Verordnung zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten, mithin bis zum 30. Juni 2021 befristet. Sollte die zeitliche Anwendung der Agrar-De-minimis Verordnung ohne die Beihilferegelung betreffende relevante inhaltliche Veränderungen verlängert werden, verlängert sich die Laufzeit dieser Förderrichtlinie entsprechend bis zum 31. Dezember 2022. Sollte die Agrar-De-minimis Verordnung nicht verlängert und durch eine neue Agrar-De-minimis Verordnung ersetzt werden, oder sollten relevante inhaltliche Veränderungen der derzeitigen Agrar-De-minimis Verordnung vorgenommen werden, wird eine den dann geltenden Freistellungsbestimmungen entsprechende Nachfolge-Förderrichtlinie bis 31. Dezember 2022 in Kraft gesetzt werden.

Richtlinie des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz zur Förderung der Haltung von Schweinen in Gruppen und auf Stroh

Diese Richtlinie ist am 1. Juli 2020 in Kraft getreten.

Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist bis zum Zeitpunkt des Auslaufens der Agrar-De-minimis Verordnung zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten, mithin bis zum 30. Juni 2021 befristet. Sollte die zeitliche Anwendung der Agrar-De-minimis Verordnung ohne die Beihilferegelung betreffende relevante inhaltliche Veränderungen verlängert werden, verlängert sich die Laufzeit dieser Förderrichtlinie entsprechend bis zum 31. Dezember 2022. Sollte die Agrar-De-minimis Verordnung nicht verlängert und durch eine neue Agrar-De-minimis Verordnung ersetzt werden, oder sollten relevante inhaltliche Veränderungen der derzeitigen Agrar-De-minimis Verordnung vorgenommen werden, wird eine den dann geltenden Freistellungsbestimmungen entsprechende Nachfolge-Förderrichtlinie bis 31. Dezember 2022 in Kraft gesetzt werden.

Kurzinformation

  • Ziel der Förderung

    Ziel der Maßnahme ist die Einführung oder Beibehaltung besonders tiergerechter Haltungsverfahren für Schweine.

    Ziel der Maßnahme ist die Einführung oder Beibehaltung besonders tiergerechter Haltungsverfahren für Schweine.

  • Was wird gefördert?

    Gefördert wird die Haltung von Schweinen in Gruppenbuchten mit planbefestigten oder mit teilperforierten Flächen und Aufstallung auf Stroh.

    Jedem Schwein ist eine uneingeschränkt nutzbare Stallfläche zur Verfügung zu stellen, die um mindestens 20 Prozent größer ist, als nach der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) vorgeschrieben. Je Abferkelbucht sind mindestens 6 Quadratmeter vorzusehen.

    Die spaltenfreie Liegefläche ist so zu bemessen, dass alle Tiere gleichzeitig liegen können.

    Die Liegeflächen sind regelmäßig mit geeignetem trockenem Stroh zu versehen, so dass diese ausreichend gepolstert sind. In den ersten Tagen nach dem Abferkeln sind Ausnahmen hiervon möglich.

    Gefördert wird die Haltung von Schweinen in Gruppenbuchten mit planbefestigten oder mit teilperforierten Flächen und Aufstallung auf Stroh.

    Jedem Schwein ist eine uneingeschränkt nutzbare Stallfläche zur Verfügung zu stellen, die um mindestens 20 Prozent größer ist, als nach der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) vorgeschrieben. Je Abferkelbucht sind mindestens 6 Quadratmeter vorzusehen.

    Die spaltenfreie Liegefläche ist so zu bemessen, dass alle Tiere gleichzeitig liegen können.

    Die Liegeflächen sind regelmäßig mit geeignetem trockenem Stroh zu versehen, so dass diese ausreichend gepolstert sind. In den ersten Tagen nach dem Abferkeln sind Ausnahmen hiervon möglich.

  • Wer wird gefördert?

    Zuwendungsempfänger sind natürliche oder juristische Personen, die eine landwirtschaftliche Tätigkeit auf Flächen, deren Nutzung überwiegend landwirtschaftlichen Zwecken dient, ausüben und den Betrieb selbst bewirtschaften.

    Zuwendungsempfänger sind natürliche oder juristische Personen, die eine landwirtschaftliche Tätigkeit auf Flächen, deren Nutzung überwiegend landwirtschaftlichen Zwecken dient, ausüben und den Betrieb selbst bewirtschaften.

  • Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

    Die Betriebsstätte des antragstellenden Unternehmens, für welche eine Förderung im Rahmen dieser Richtlinie beantragt wird, muss im Land Brandenburg liegen. Die tageslichtdurchlässige Fläche entspricht mindestens 3 Prozent der Stallgrundfläche.

    Die Betriebsstätte des antragstellenden Unternehmens, für welche eine Förderung im Rahmen dieser Richtlinie beantragt wird, muss im Land Brandenburg liegen. Die tageslichtdurchlässige Fläche entspricht mindestens 3 Prozent der Stallgrundfläche.

  • Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

    Die Förderung wird in Form eines Zuschusses gewährt.

    Die Zuwendung beträgt für Tiere in nach dem Agrarinvestitionsprogramm (AFP), Anlage 1 (bauliche Anforderungen an eine besonders tiergerechte Haltung) geförderten Ställen für die Dauer der Zweckbindungsfrist jährlich je GVE (durchschnittlicher Jahresviehbestand):

    • 90 Euro für Mastschweine
    • 120 Euro für Zuchtschweine

    Die Zuwendung beträgt für Tiere in anderen Ställen jährlich je GVE (durchschnittlicher Jahresviehbestand):

    • 135 Euro für Mastschweine
    • 185 Euro für Zuchtschweine.

    Bis zum Vorliegen einer Zustimmung zur Notifizierung durch die Europäischen Union finden die nachfolgende Agrar-De-minimis Verordnung Anwendung.

    Die Förderung wird in Form eines Zuschusses gewährt.

    Die Zuwendung beträgt für Tiere in nach dem Agrarinvestitionsprogramm (AFP), Anlage 1 (bauliche Anforderungen an eine besonders tiergerechte Haltung) geförderten Ställen für die Dauer der Zweckbindungsfrist jährlich je GVE (durchschnittlicher Jahresviehbestand):

    • 90 Euro für Mastschweine
    • 120 Euro für Zuchtschweine

    Die Zuwendung beträgt für Tiere in anderen Ställen jährlich je GVE (durchschnittlicher Jahresviehbestand):

    • 135 Euro für Mastschweine
    • 185 Euro für Zuchtschweine.

    Bis zum Vorliegen einer Zustimmung zur Notifizierung durch die Europäischen Union finden die nachfolgende Agrar-De-minimis Verordnung Anwendung.

  • Wo und wie erfolgt die Antragstellung?

    Der Antragsteller reicht die Antragsunterlagen bei der Bewilligungsbehörde, dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Referat 21 ein.

    Kontaktdaten:
    Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung
    Referat 21
    Rathausstr. 6
    15517 Fürstenwalde/Spree
    Frau Thekla Schwarz
    03361 554 – 395

    Der Verpflichtungszeitraum beginnt am 1. Januar des Jahres, das auf das Jahr der Antragstellung folgt und darf die Dauer von einem Jahr nicht unterschreiten.

    Für das Jahr 2020 beginnt der Verpflichtungszeitraum am Tag der Erteilung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns nach Antragstellung und endet am 31.Dezember 2021.

    Der Antragsteller reicht die Antragsunterlagen bei der Bewilligungsbehörde, dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Referat 21 ein.

    Kontaktdaten:
    Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung
    Referat 21
    Rathausstr. 6
    15517 Fürstenwalde/Spree
    Frau Thekla Schwarz
    03361 554 – 395

    Der Verpflichtungszeitraum beginnt am 1. Januar des Jahres, das auf das Jahr der Antragstellung folgt und darf die Dauer von einem Jahr nicht unterschreiten.

    Für das Jahr 2020 beginnt der Verpflichtungszeitraum am Tag der Erteilung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns nach Antragstellung und endet am 31.Dezember 2021.