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Förderung der Sommerweidehaltung von Rindern

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Richtlinie zur Förderung der Sommerweidehaltung von Rindern

Diese Richtlinie ist am 16. Juni 2022 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2022.

Richtlinie zur Förderung der Sommerweidehaltung von Rindern

Diese Richtlinie ist am 16. Juni 2022 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2022.

Kurzhinweise

  • Ziel der Förderung

    Ziel der Maßnahme ist die Einführung oder Beibehaltung besonders tiergerechter Haltungsverfahren zur Anpassung der Produktionsverfahren an die weiter steigenden Anforderungen der Gesellschaft im Hinblick auf eine nachhaltige Agrarproduktion, der Sicherung der natürlichen Produktionsgrundlagen sowie des Tierschutzes in der Nutztierhaltung.

    Ziel der Maßnahme ist die Einführung oder Beibehaltung besonders tiergerechter Haltungsverfahren zur Anpassung der Produktionsverfahren an die weiter steigenden Anforderungen der Gesellschaft im Hinblick auf eine nachhaltige Agrarproduktion, der Sicherung der natürlichen Produktionsgrundlagen sowie des Tierschutzes in der Nutztierhaltung.

  • Was wird gefordert?

    Gefördert wird die Sommerweidehaltung für folgende Tierkategorien:

    • Milchrinder (Weibliche Rinder von mehr als 2 Jahren sowie weibliche Rinder von 6 Monaten bis 2 Jahren)
    • Mastrinder (Rinder von 6 Monaten bis 2 Jahre, Rinder von mehr als 2 Jahren)

    Mutterkühe sind von der Förderung ausgeschlossen.

    Gefördert wird die Sommerweidehaltung für folgende Tierkategorien:

    • Milchrinder (Weibliche Rinder von mehr als 2 Jahren sowie weibliche Rinder von 6 Monaten bis 2 Jahren)
    • Mastrinder (Rinder von 6 Monaten bis 2 Jahre, Rinder von mehr als 2 Jahren)

    Mutterkühe sind von der Förderung ausgeschlossen.

  • Wer wird gefordert?

    Zuwendungsempfänger sind natürliche oder juristische Personen oder eine Vereinigung natürlicher oder juristischer Personen, unabhängig davon, welchen rechtlichen Status diese Vereinigung und ihre Mitglieder aufgrund nationalen Rechts haben, die eine landwirtschaftliche Tätigkeit auf Flächen, deren Nutzung überwiegend landwirtschaftlichen Zwecken dient, ausüben und den Betrieb selbst bewirtschaften.

    Zuwendungsempfänger sind natürliche oder juristische Personen oder eine Vereinigung natürlicher oder juristischer Personen, unabhängig davon, welchen rechtlichen Status diese Vereinigung und ihre Mitglieder aufgrund nationalen Rechts haben, die eine landwirtschaftliche Tätigkeit auf Flächen, deren Nutzung überwiegend landwirtschaftlichen Zwecken dient, ausüben und den Betrieb selbst bewirtschaften.

  • Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

    • Die Betriebsstätte und die Tiere des endbegünstigten Unternehmens, für welche eine Zuwendung im Rahmen dieser Richtlinie gewährt wird, müssen sich im Land Brandenburg befinden.
    • Der Zuwendungsempfänger verschafft den Tieren im Zeitraum zwischen dem 1. Mai und dem 30. November – soweit Krankheit oder zu erwartende Schäden des Tieres dem nicht entgegenstehen – in fünf aufeinander folgenden Monaten täglich Weidegang mit freiem Zugang zu einer Tränkevorrichtung.
    • Milchrinder dürfen zum Melken in den Stall geholt werden.
    • Bis zum Vorliegen der Notifizierung sind Vorhaben im Rahmen der Agrar-De-minimis-VO, die unter den Artikel 1 Absatz 1 Agrar-De-minimis-VO fallen, von einer Förderung ausgeschlossen.
    • Die Betriebsstätte und die Tiere des endbegünstigten Unternehmens, für welche eine Zuwendung im Rahmen dieser Richtlinie gewährt wird, müssen sich im Land Brandenburg befinden.
    • Der Zuwendungsempfänger verschafft den Tieren im Zeitraum zwischen dem 1. Mai und dem 30. November – soweit Krankheit oder zu erwartende Schäden des Tieres dem nicht entgegenstehen – in fünf aufeinander folgenden Monaten täglich Weidegang mit freiem Zugang zu einer Tränkevorrichtung.
    • Milchrinder dürfen zum Melken in den Stall geholt werden.
    • Bis zum Vorliegen der Notifizierung sind Vorhaben im Rahmen der Agrar-De-minimis-VO, die unter den Artikel 1 Absatz 1 Agrar-De-minimis-VO fallen, von einer Förderung ausgeschlossen.
  • Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

    Zuwendungsart: Projektförderung

    Finanzierungsart: Festbetragsfinanzierung

    Form der Zuwendung: Zuschuss

    Die Höhe der Zuwendung beträgt jährlich

    • 60 Euro je berücksichtigungsfähige Großvieheinheit,
    • 50 Euro je berücksichtigungsfähige Großvieheinheit, im Falle der gleichzeitigen Förderung des ökologischen Landbaus.

    Grundlage für die Berechnung der Zuwendungen sind die im Antrag angegebenen Tierkategorien. Zur Umrechnung der Anzahl der beantragten Tiere in Großvieheinheiten ist folgender Umrechnungsschlüssel anzuwenden:

    Tierkategorie  Großvieheinheit (GVE) 
    Milchrinder  Weibliche Rinder von 6 Monaten bis 2 Jahre 0,6
    Weibliche Rinder von mehr als 2 Jahren  1
    Mastrinder  Rinder von 6 Monaten bis 2 Jahre 0,6
    Rinder von mehr als 2 Jahren* 1

    * ohne Mutterkühe

    Liegt die Zuwendung unter 500 Euro, ist der Antrag abzulehnen.

    Höchstgrenze: Die Zuwendung darf 20.000 Euro pro Jahr und Betrieb nicht übersteigen.

    Bis zum Vorliegen einer Zustimmung zur Notifizierung durch die Europäischen Union findet die Agrar-De-minimis Verordnung Anwendung:

    Die Zahlung einer Zuwendung an ein Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion erfolgt als De-minimis-Beihilfe gemäß Agrar-De-minimis-VO. Danach dürfen die im Rahmen der „De-minimis“-Beihilfen gewährten Zuwendungen 20.000 Euro innerhalb eines Zeitraumes von drei Steuerjahren je Endbegünstigter nicht überschreiten.

    De-minimis-Beihilfen dürfen nicht mit staatlichen Beihilfen für dieselben beihilfefähigen Kosten kumuliert werden, wenn die Kumulierung dazu führen würde, dass die Beihilfeintensität oder der höchste einschlägige Beihilfebetrag überschritten wird.

    Zuwendungsart: Projektförderung

    Finanzierungsart: Festbetragsfinanzierung

    Form der Zuwendung: Zuschuss

    Die Höhe der Zuwendung beträgt jährlich

    • 60 Euro je berücksichtigungsfähige Großvieheinheit,
    • 50 Euro je berücksichtigungsfähige Großvieheinheit, im Falle der gleichzeitigen Förderung des ökologischen Landbaus.

    Grundlage für die Berechnung der Zuwendungen sind die im Antrag angegebenen Tierkategorien. Zur Umrechnung der Anzahl der beantragten Tiere in Großvieheinheiten ist folgender Umrechnungsschlüssel anzuwenden:

    Tierkategorie  Großvieheinheit (GVE) 
    Milchrinder  Weibliche Rinder von 6 Monaten bis 2 Jahre 0,6
    Weibliche Rinder von mehr als 2 Jahren  1
    Mastrinder  Rinder von 6 Monaten bis 2 Jahre 0,6
    Rinder von mehr als 2 Jahren* 1

    * ohne Mutterkühe

    Liegt die Zuwendung unter 500 Euro, ist der Antrag abzulehnen.

    Höchstgrenze: Die Zuwendung darf 20.000 Euro pro Jahr und Betrieb nicht übersteigen.

    Bis zum Vorliegen einer Zustimmung zur Notifizierung durch die Europäischen Union findet die Agrar-De-minimis Verordnung Anwendung:

    Die Zahlung einer Zuwendung an ein Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion erfolgt als De-minimis-Beihilfe gemäß Agrar-De-minimis-VO. Danach dürfen die im Rahmen der „De-minimis“-Beihilfen gewährten Zuwendungen 20.000 Euro innerhalb eines Zeitraumes von drei Steuerjahren je Endbegünstigter nicht überschreiten.

    De-minimis-Beihilfen dürfen nicht mit staatlichen Beihilfen für dieselben beihilfefähigen Kosten kumuliert werden, wenn die Kumulierung dazu führen würde, dass die Beihilfeintensität oder der höchste einschlägige Beihilfebetrag überschritten wird.

  • Wo und wie erfolgt die Antragstellung?

    Der Antragsteller reicht die Antragsunterlagen bei der Bewilligungsbehörde, dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Referat F2 - Bewilligung ein.

    Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung
    Referat F2 - Bewilligung
    Rathausstr. 6
    15517 Fürstenwalde/Spree

    Bei Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

    Frau Michaela Leßmann
    Telefon: 03361 554–318
     
    sowie
     
    Herr Karsten Raderkopp
    Telefon: 03361 554–311
    Fax: 0331 27548-4001

    Der Antragsteller reicht die Antragsunterlagen bei der Bewilligungsbehörde, dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Referat F2 - Bewilligung ein.

    Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung
    Referat F2 - Bewilligung
    Rathausstr. 6
    15517 Fürstenwalde/Spree

    Bei Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

    Frau Michaela Leßmann
    Telefon: 03361 554–318
     
    sowie
     
    Herr Karsten Raderkopp
    Telefon: 03361 554–311
    Fax: 0331 27548-4001