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Moorschutzförderung - AUKM 'Moorschonende Stauhaltung'

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Die moorschonende Stauhaltung ist ein völlig neues Förderinstrument der Landesregierung für brandenburgische Landwirtschaftsbetriebe im Rahmen der Agrarumweltmaßnahmen. Die klimaschädigende Wirkung entwässerter Moor- und Anmoorböden soll mit dieser Förderung gering gehalten oder verringert werden. Erstmalig wird dafür eine festgelegte Stauhöhe als Prüfkriterium eingesetzt. Das vereinfacht die Durchführung und Prüfung dieser Maßnahme.
Bei Wasserständen von 10 bis 30 Zentimeter unter Flur kann der Verlust von Torf- und Antorfsubstanz gebremst beziehungsweise teilweise gestoppt werden. Moorwachstum beginnt erst bei dauerhaften Wasserständen in Flurhöhe und darüber.

Die Finzierung erfolgt im Rahmen der Richtlinie zur Förderung umweltgerechter landwirtschaftlicher Produktionsverfahren und zur Erhaltung der Kulturlandschaft der Länder Brandenburg und Berlin (KULAP 2014), Teil II D 4 Umweltgerechte Bewirtschaftung von bestimmten Dauergrünlandflächen durch Nutzungsbeschränkung infolge von hoher Stauhaltung zur Schonung von Mooren.

Die Richtlinie trat am 1. Januar 2018 in Kraft und ist bis 31. Dezember 2020 gültig.

Die moorschonende Stauhaltung ist ein völlig neues Förderinstrument der Landesregierung für brandenburgische Landwirtschaftsbetriebe im Rahmen der Agrarumweltmaßnahmen. Die klimaschädigende Wirkung entwässerter Moor- und Anmoorböden soll mit dieser Förderung gering gehalten oder verringert werden. Erstmalig wird dafür eine festgelegte Stauhöhe als Prüfkriterium eingesetzt. Das vereinfacht die Durchführung und Prüfung dieser Maßnahme.
Bei Wasserständen von 10 bis 30 Zentimeter unter Flur kann der Verlust von Torf- und Antorfsubstanz gebremst beziehungsweise teilweise gestoppt werden. Moorwachstum beginnt erst bei dauerhaften Wasserständen in Flurhöhe und darüber.

Die Finzierung erfolgt im Rahmen der Richtlinie zur Förderung umweltgerechter landwirtschaftlicher Produktionsverfahren und zur Erhaltung der Kulturlandschaft der Länder Brandenburg und Berlin (KULAP 2014), Teil II D 4 Umweltgerechte Bewirtschaftung von bestimmten Dauergrünlandflächen durch Nutzungsbeschränkung infolge von hoher Stauhaltung zur Schonung von Mooren.

Die Richtlinie trat am 1. Januar 2018 in Kraft und ist bis 31. Dezember 2020 gültig.

Kurzinformation

  • Zielsetzung

    Ganzjährig hohe Wasserhaltung im Grünland auf Moor- und Anmoorböden. Minderung der Emission klimaschädlicher Gase aus Mooren und Erhaltung der Torfsubstanz.

    Ganzjährig hohe Wasserhaltung im Grünland auf Moor- und Anmoorböden. Minderung der Emission klimaschädlicher Gase aus Mooren und Erhaltung der Torfsubstanz.

  • Wer kann gefördert werden?

    Landwirtschaftliche Unternehmen unbeschadet der gewählten Rechtsform, die den Betrieb selbst bewirtschaften und deren zu fördernde Flächen im Land Brandenburg oder Berlin liegen.

    Landwirtschaftliche Unternehmen unbeschadet der gewählten Rechtsform, die den Betrieb selbst bewirtschaften und deren zu fördernde Flächen im Land Brandenburg oder Berlin liegen.

  • Welche Voraussetzungen sind erforderlich? 

    Die Stauhöhe ist von der zuständigen Wasserbehörde durch eine befristete wasserrechtliche Erlaubnis festzulegen. Weiterhin ist eine Stellungnahme des Landesamtes für Umwelt (LfU) erforderlich.

    Wichtiger Hinweis!
    Der Antragsteller wird bei der Beantragung durch einen Dienstleister unterstützt. Das ist notwendig, da für die Festsetzung der Stauhöhe eine befristete (Förderperiode) wasserrechtliche Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde erforderlich ist. Außerdem müssen Betroffenheiten Dritter geprüft und gegebenenfalls Abstimmungen mit Dritten durchgeführt werden. Der Dienstleister übernimmt für den Antragsteller alle erforderlichen Arbeiten der Ersterfassung, Datenprüfung, hydrologischen Abschätzung, Vermessungsleistungen, Abstimmungen bis zur Beantragung bei der Wasserbehörde.

    Die Stauhöhe ist von der zuständigen Wasserbehörde durch eine befristete wasserrechtliche Erlaubnis festzulegen. Weiterhin ist eine Stellungnahme des Landesamtes für Umwelt (LfU) erforderlich.

    Wichtiger Hinweis!
    Der Antragsteller wird bei der Beantragung durch einen Dienstleister unterstützt. Das ist notwendig, da für die Festsetzung der Stauhöhe eine befristete (Förderperiode) wasserrechtliche Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde erforderlich ist. Außerdem müssen Betroffenheiten Dritter geprüft und gegebenenfalls Abstimmungen mit Dritten durchgeführt werden. Der Dienstleister übernimmt für den Antragsteller alle erforderlichen Arbeiten der Ersterfassung, Datenprüfung, hydrologischen Abschätzung, Vermessungsleistungen, Abstimmungen bis zur Beantragung bei der Wasserbehörde.

  • Was wird gefördert? 

    Entscheidendes Kriterium ist die ganzjährig hohe Wasserhaltung. Dabei soll in Bezug zum Ausgangszustand

    • ein hoher Wasserstand gehalten oder
    • der Wasserspiegel angehoben werden.

    Gegenstand der Förderung ist die umweltgerechte Bewirtschaftung von als Moorstandort (gemäß Moorbodenkarte, Förderkulisse gemäß AgroView) ausgewiesenem Grünland durch hohe Stauhaltung. Bewirkt wird eine ganzjährige Wasserrückhaltung von 10 Zentimeter unter dem mittleren Geländeniveau, nachgewiesen durch eine feste Markierung der Stauhöhe am Bauwerk zum Beispiel Bolzen, Stift, Schiene). Zwischen 1. Juni und 15. Oktober ist eine Absenkung um weitere 20 Zentimeter möglich.

    Zusätzliche Bestimmungen
    1. Der Zuwendungsempfänger nutzt die Moorflächen einmal jährlich bis 15. Oktober durch Beweidung und/oder Mahd mit Beräumung des Mähgutes.
    2. Der Zuwendungsempfänger verzichtet im Verpflichtungszeitraum auf den Moorflächen auf die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und auf die Düngung mit mineralischem oder organischem Stickstoff.

    Entscheidendes Kriterium ist die ganzjährig hohe Wasserhaltung. Dabei soll in Bezug zum Ausgangszustand

    • ein hoher Wasserstand gehalten oder
    • der Wasserspiegel angehoben werden.

    Gegenstand der Förderung ist die umweltgerechte Bewirtschaftung von als Moorstandort (gemäß Moorbodenkarte, Förderkulisse gemäß AgroView) ausgewiesenem Grünland durch hohe Stauhaltung. Bewirkt wird eine ganzjährige Wasserrückhaltung von 10 Zentimeter unter dem mittleren Geländeniveau, nachgewiesen durch eine feste Markierung der Stauhöhe am Bauwerk zum Beispiel Bolzen, Stift, Schiene). Zwischen 1. Juni und 15. Oktober ist eine Absenkung um weitere 20 Zentimeter möglich.

    Zusätzliche Bestimmungen
    1. Der Zuwendungsempfänger nutzt die Moorflächen einmal jährlich bis 15. Oktober durch Beweidung und/oder Mahd mit Beräumung des Mähgutes.
    2. Der Zuwendungsempfänger verzichtet im Verpflichtungszeitraum auf den Moorflächen auf die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und auf die Düngung mit mineralischem oder organischem Stickstoff.

  • Wie wird gefördert?

    Mit Einhaltung der Stauhöhe 387 Euro je Hektar und Jahr.

    Mit Einhaltung der Stauhöhe 387 Euro je Hektar und Jahr.

  • Wann und wo ist der Antrag einzureichen?

    Der Förderantrag ist form- und termingebunden bis spätestens zum 31. Dezember des Jahres vor Verpflichtungsbeginn (Der Verpflichtungsbeginn ist der 1. Januar eines jeden Kalenderjahres) beim für Landwirtschaft zuständigen Amt des Landkreises/der kreisfreien Stadt einzureichen.

    Der form- und termingebundene Zahlungsantrag ist als Bestandteil des jährlichen Agrarförderantrages bis zum 15. Mai des Folgejahres ebenfalls beim für Landwirtschaft zuständigen Amt des Landkreises/der kreisfreien Stadt einzureichen.

    Der Förderantrag ist form- und termingebunden bis spätestens zum 31. Dezember des Jahres vor Verpflichtungsbeginn (Der Verpflichtungsbeginn ist der 1. Januar eines jeden Kalenderjahres) beim für Landwirtschaft zuständigen Amt des Landkreises/der kreisfreien Stadt einzureichen.

    Der form- und termingebundene Zahlungsantrag ist als Bestandteil des jährlichen Agrarförderantrages bis zum 15. Mai des Folgejahres ebenfalls beim für Landwirtschaft zuständigen Amt des Landkreises/der kreisfreien Stadt einzureichen.

  • Ansprechpartner für Antragsteller 

    Erstkontakt

    Erstkontakt

    Ansprechpartner:
    Fabian Tugendheim
    E-Mail:
    f.tugendheim@­u-bb.de
    Telefon:
    +49 30 318613-18
    Ansprechpartner:
    Christian Zeckel
    E-Mail:
    ch.zeckel@­u-bb.de
    Telefon:
    +49 30 318613-13

    Ansprechpartner für inhaltliche Fragen

    Ansprechpartner für inhaltliche Fragen

    Organisation:
    Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg
    Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
    Abteilung:
    Referat 33
    Ansprechpartner:
    Irene Kirchner
    E-Mail:
    irene.kirchner@­mluk.brandenburg.de
    Telefon:
    +49 331 866-7620
    Organisation:
    Landesamt für Umwelt
    Ansprechpartner:

Weiterführende Informationen

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