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Förderung von Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch geschützte Tierarten (Wolf, Biber)

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Durch die Richtlinie zur Förderung von Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch geschützte Tierarten (Wolf, Biber) wird ein Beitrag zur Vermeidung von Schäden durch den Wolf und Biber geleistet. Nach dieser Richtlinie können Zuwendungen für zusätzliche finanzielle Aufwendungen zur Vermeidung von Nutztierrissen durch Wölfe sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden an der Infrastruktur auch von Teichwirtschaften sowie an erhaltenswerten Gehölzen gewährt werden.

Dadurch soll die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber dem Wolf und Biber gestärkt und ein konfliktarmes Nebeneinander ermöglicht werden.

Auf Grundlage dieser Richtlinie und des Paragraphen 44 der Landeshaushaltsordnung gewährt das Land Brandenburg zur Förderung von Präventionsmaßnahmen freiwillige Zuwendungen zur Prävention von Schäden, die durch den Wolf beziehungsweise Biber verursacht werden.

Die Richtlinie trat mit Wirkung zum 19. Juni 2019 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Durch die Richtlinie zur Förderung von Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch geschützte Tierarten (Wolf, Biber) wird ein Beitrag zur Vermeidung von Schäden durch den Wolf und Biber geleistet. Nach dieser Richtlinie können Zuwendungen für zusätzliche finanzielle Aufwendungen zur Vermeidung von Nutztierrissen durch Wölfe sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden an der Infrastruktur auch von Teichwirtschaften sowie an erhaltenswerten Gehölzen gewährt werden.

Dadurch soll die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber dem Wolf und Biber gestärkt und ein konfliktarmes Nebeneinander ermöglicht werden.

Auf Grundlage dieser Richtlinie und des Paragraphen 44 der Landeshaushaltsordnung gewährt das Land Brandenburg zur Förderung von Präventionsmaßnahmen freiwillige Zuwendungen zur Prävention von Schäden, die durch den Wolf beziehungsweise Biber verursacht werden.

Die Richtlinie trat mit Wirkung zum 19. Juni 2019 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Kurzinformation

  • Was wird gefördert?

    Eine Zuwendung erfolgt für Maßnahmen

    • des technischen Herdenschutzes (zum Beispiel wolfssichere Zäune),
    • des nichttechnischen Herdenschutzes (zum Beispiel Anschaffung Herdenschutzhunde) sowie
    • Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch den Biber (zum Beispiel Einbau von Gittern zum Schutz von Durchlässen oder Drahtmanschetten zum Schutz der Gehölze).

    Eine Zuwendung erfolgt für Maßnahmen

    • des technischen Herdenschutzes (zum Beispiel wolfssichere Zäune),
    • des nichttechnischen Herdenschutzes (zum Beispiel Anschaffung Herdenschutzhunde) sowie
    • Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch den Biber (zum Beispiel Einbau von Gittern zum Schutz von Durchlässen oder Drahtmanschetten zum Schutz der Gehölze).

  • Wer kann gefördert werden?

    Zuwendungsempfänger im Rahmen dieser Richtlinie können natürliche sowie juristische Personen des öffentlichen beziehungsweise privaten Rechts sein.

    Die Richtlinie ist für Maßnahmen zur Wolfsprävention (Punkt 2.1 der Richtlinie) durch die europäische Union notifiziert.

    Für Präventionsmaßnahmen Biber (Punkt 2.2 der Richtlinie) findet für den Bereich der Fischerei- und Aquakultur bis zum Vorliegen der Zustimmung der Europäischen Union die nachfolgende De-minimis Verordnung Anwendung.

    Bei Anlagen der Aquakultur in der Primärproduktion gilt die Verordnung (EU) Nummer 717/2014 vom 27. Juni 2014 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen im Fischerei- und Aquakultursektor, wonach eine Obergrenze von 30.000 Euro pro Zuwendungsempfänger innerhalb von drei Steuerjahren gilt.

    Wirtschaftlich tätige Zuwendungsempfänger außerhalb der oben genannten Bereiche werden über die Verordnung (EU) Nummer 1407/2013 (De-minimis) gefördert.

    Zuwendungsempfänger im Rahmen dieser Richtlinie können natürliche sowie juristische Personen des öffentlichen beziehungsweise privaten Rechts sein.

    Die Richtlinie ist für Maßnahmen zur Wolfsprävention (Punkt 2.1 der Richtlinie) durch die europäische Union notifiziert.

    Für Präventionsmaßnahmen Biber (Punkt 2.2 der Richtlinie) findet für den Bereich der Fischerei- und Aquakultur bis zum Vorliegen der Zustimmung der Europäischen Union die nachfolgende De-minimis Verordnung Anwendung.

    Bei Anlagen der Aquakultur in der Primärproduktion gilt die Verordnung (EU) Nummer 717/2014 vom 27. Juni 2014 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen im Fischerei- und Aquakultursektor, wonach eine Obergrenze von 30.000 Euro pro Zuwendungsempfänger innerhalb von drei Steuerjahren gilt.

    Wirtschaftlich tätige Zuwendungsempfänger außerhalb der oben genannten Bereiche werden über die Verordnung (EU) Nummer 1407/2013 (De-minimis) gefördert.

  • Ansprechpartner für die fachliche Beratung - Prävention Biber

    Organisation:
    Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg
    Abteilung 2 - Wasser und Bodenschutz
    Abteilung:
    Referat 24
    Ansprechpartner:
    Undine Schubert
    E-Mail:
    undine.schubert@­mluk.brandenburg.de
    Telefon:
    +49 331 866-7808

  • Ansprechpartner für die fachliche Beratung - Prävention Wolf

    Region Brandenburg West

    Organisation:
    Landesamt für Umwelt
    Abteilung Naturschutz und Brandenburger Naturlandschaften
    Abteilung:
    Referat N4
    Ansprechpartner:
    Sara Zakrzowski
    E-Mail:
    Telefon:
    +49 33201 442-693

    Region Brandenburg Ost

    Organisation:
    Landesamt für Umwelt
    Abteilung Naturschutz und Brandenburger Naturlandschaften
    Abteilung:
    Referat N4
    Ansprechpartner:
    Katrin Todt
    E-Mail:
    katrin.todt@­lfu.brandenburg.de
    Telefon:
    +49 335 560-3261

    Region Brandenburg Nord

    Organisation:
    Landesamt für Umwelt
    Abteilung Naturschutz und Brandenburger Naturlandschaften
    Abteilung:
    Referat N4
    Ansprechpartner:
    Carina Vogel
    E-Mail:
    carina.vogel@­lfu.brandenburg.de
    Telefon:
    +49 3334 66-2736

  • Ansprechparter zur Beantragung von Fördermitteln

    Organisation:
    Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung
    Abteilung Ländliche Entwicklung und Flurneuordnung
    Abteilung:
    Referat 21
    Ansprechpartner:
    Robert Gollaneck
    E-Mail:
    robert.gollaneck@­lelf.brandenburg.de
    Telefon:
    +49 3531 50736-16

Weiterführende Informationen

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