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22.12.2016

Frei für Naturschutz: Vogelsänger gibt grünes Licht für Altlasten-Beräumung der Deponie Neuendorf

Termin:  Mittwoch, 28. Dezember
Zeit: 10.30 Uhr
Treffpunkt:  Landhotel Im Fläming, Zum Reiterhof 1, 14823 Niemegk-Neuendorf

Fototermin: Nach dem Pressegespräch ist eine Fahrt zum nah gelegenen Anlagengelände vorgesehen, um den Ist-Zustand zu dokumentieren.

Neuendorf – Die Umsetzung des Sanierungskonzepts für den Altlastenstandort kann beginnen. Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger wird am kommenden Mittwoch (28. Dezember) mit Amtsdirektor Thomas Hemmerling über das weitere Verfahren informieren.

„Bei diesen Altfällen aus den Neunzigerjahren stehen wir als Land immer vor der Frage, ob und wie viele Steuermittel wir einsetzen“, so der Minister: „Für die betroffenen Gemeinden sind solche Sanierungen meist nicht zu stemmen und nicht überall gibt es Investoren, die im Gegenzug für die Übernahme solcher Flächen Geld für die Beräumung bereitstellen. Ungesicherte Altlasten sind immer tickende Zeitbomben, häufig kommt es zu Bränden, spielende Kinder sind gefährdet und abgelagerter Müll zieht anderen Müll an. Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschlossen, in den kommenden Jahren nach und nach Problemfälle aus den Weg zu räumen.“

Gemeinsam mit dem Ministerium und dem Landesamt für Umwelt wurde von der Gemeinde für Neuendorf ein Sanierungskonzept erarbeitet. Mit der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2017/2018 und der Übernahme der Fläche durch die Gemeinde sind nunmehr die Voraussetzungen geschaffen, dass das Amt Niemegk Ausschreibungen auf den Weg bringen kann, die die sachgerechte Entsorgung der hier lagernden Altlasten ab Frühjahr 2017 gewährleisten.

Neuendorf gehört wie das vor wenigen Wochen beräumte Friedrichsthal (Uckermark) zu den Altlastenstandorten im Land, bei denen alle Rechtsmittel ausgeschöpft worden sind und die ehemaligen Betreiber nicht selbst haftbar gemacht werden können. In Neuendorf sollen 5.700 Tonnen Abfall liegen. Die Kosten werden zwischen drei und fünf Millionen Euro kalkuliert. Vor Überraschungen sind die Entsorger bei derartigen Projekten nie sicher. Nach dem Ende der Beräumung soll die Fläche an ein schon vorhandenes Naturschutzgebiet eingegliedert werden.

Datum
22.12.2016
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