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25.03.2020

Türöffner für mehr Umweltschutz: Porta in Linthe und Potsdamer iSQI-Institut werden Brandenburger Umweltpartner

Linthe – Es ist ein Doppelsieg für den Umweltschutz: Die Porta Bauelemente & mehr GmbH & Co. KG mit ihrem Brandenburger Betriebsteil in Linthe und das International Software Quality Institute (iSQI GmbH) aus Potsdam gehören jetzt offiziell zur Umweltpartnerschaft Brandenburg. Urkunde und Umweltsiegel konnten aufgrund der Corona-Situation heute nicht persönlich vom Umweltminister Axel Vogel übergeben werden.

Porta: Verwendet viel Energie darauf, weniger Energie zu verbrauchen

Die Porta Bauelemente & mehr GmbH & Co. KG mit ihrer Marke Porta Fenster® ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das 1966 gegründet wurde. In Linthe werden seit dem Jahr 2003 jährlich rund 100.000 hochwertige Bauelemente - vor allem Fenster, Türen und Rollläden - aus Kunststoff gefertigt, die von rund 30 bundesweit tätigen Teams nach den neuesten Regeln der Technik montiert werden. Am Heimatstandort Porta Westfalica befinden sich Verwaltung, Montageplanung und eine Verkaufsausstellung. Außerdem gibt es überregionale Vertriebsbüros. Die Mitarbeiterzahl wächst kontinuierlich. Zurzeit sind 120 Mitarbeiter in Linthe und 22 Mitarbeiter in Porta Westfalica beschäftigt.

Das Unternehmen achtet bei Fenstern und Türen nicht nur auf eine hohe Qualität der Produkte, sondern auch auf eine gute Energieeffizienz, weshalb nur Dichtungssysteme mit einem sehr niedrigen Energieverbrauch zum Einsatz kommen.

Die Porta Bauelemente & mehr GmbH & Co. KG hat ein effizientes Wärmeschutzfenster entwickelt. Bei der Verglasung setzen sie auf die Verwendung von Material, mit deren Hilfe die natürliche Sonneneinstrahlung genutzt werden kann, um kostenlose Heizwärme zu erzeugen. Eine gute Dämmung hilft bei der Einsparung von Kohlendioxid und trägt somit zum Klimaschutz bei. Es werden einbruchhemmende Schließbleche, Beschläge und Griffe verwendet.

Das Unternehmen bietet Schulungen an, um die Beschäftigten für Fragen zum Umweltschutz zu sensibilisieren. Themen sind Abfallvermeidung beziehungsweise eine fachgerechte, umweltschonende Entsorgung oder auch der sparsame Einsatz von Ressourcen wie Wasser, Energie und Rohstoffe und Verringerung der Emissionen. Die Produktionsprozesse und Dienstleistungen werden im Hinblick auf Umweltwirkungen in regelmäßigen Abständen überprüft, beurteilt und angepasst. Bei der Auswahl von Lieferanten und Dienstleistern werden umweltrelevante Aspekte einbezogen.

Die für die Aufrechterhaltung des Umweltmanagementsystems notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen stellt die Geschäftsführung bereit. Das Unternehmen verpflichtet sich, die im Umweltmanagement fixierten Ergebnisse zu erreichen.

iSQI: Marktführer und vielgefragter Ausbildungspartner im IT-Bereich

Das 2004 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Potsdam hat Tochtergesellschaften in Boston, Gorinchem und London. Geschäftsführer ist Stephan Goericke. Drei Viertel der DAX-30-Unternehmen nutzen die Expertise des iSQI.

Am Potsdamer Standort sind 40 Mitarbeitende beschäftigt. Das Kerngeschäft von iSQI liegt in der Abnahme von Zertifizierungsprüfungen, insbesondere deren Organisation und anschließender Evaluierung.

Die Anforderungen des Umweltmanagementsystems sind in alle Geschäftsprozesse wirksam integriert. Die für die Aufrechterhaltung des Umweltmanagementsystems notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen werden bereitgestellt und das Unternehmen verpflichtet sich sicherzustellen, dass das Umweltmanagementsystem seine beabsichtigten Wirkungen auch entfalten kann sowie die avisierten Ergebnisse zu erreichen.

Im Unternehmen wird der offene Dialog über Themen des Umweltschutzes gefördert und das Umweltbewusstsein der Mitarbeiter, Zulieferer und Kunden geweckt und gestärkt. 

Brandenburger Umweltsiegel

Das Brandenburger Umweltsiegel ist ein regionales und vereinfachtes Umweltmanagementsystem, das im Rahmen der Umweltpartnerschaft Brandenburg vergeben wird. Es richtet sich an Handwerksbetriebe sowie kleine und mittelständische Unternehmen, die Umweltschäden vermeiden und die betriebliche Umweltleistung verbessern wollen. Wer das Siegel erwerben möchte, verpflichtet sich zunächst zur kontinuierlichen Verbesserung des Umweltschutzes und zur Sicherung eines hohen Umweltschutzniveaus. Die betrieblichen Umweltauswirkungen werden erfasst, die Abläufe dokumentiert und ein Verantwortlicher für den Umweltschutz benannt, der sich zu jährlicher Weiterbildung verpflichtet. Das Umweltmanagementsystem wird im Rahmen des Verfahrens schriftlich dargestellt, ebenso ein Umweltprogramm zur Verwirklichung der angestrebten Ziele. Die Überprüfung erfolgt durch einen externen Umweltberater. Wenn ein Betrieb die Vergabekriterien erfüllt, erhält er das Umweltsiegel nach einer abschließenden Betriebsbegehung durch die jeweilige Kammer. Er kann damit seine geprüfte Umweltleistung gegenüber Endkunden, Geschäftspartnern, Behörden und der Öffentlichkeit glaubwürdig darstellen.

Umweltpartnerschaft Brandenburg

Die Umweltpartnerschaft Brandenburg ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Landesregierung – vertreten durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie - und der brandenburgischen Wirtschaft – vertreten durch die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg.

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