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Aktiver Bergbau

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In Brandenburg gibt es noch zwei aktive Braunkohletagebaue. Dabei handelt es sich um den Tagebau Jänschwalde und um den Tagebau Welzow-Süd. Beide Betriebe werden von der Lausitzer Energie AG (LEAG) betrieben. Die abgebaute Kohle wird überwiegend zur Energieerzeugung an den Standorten Jänschwalde und Schwarze Pumpe genutzt. Der Wasserhaushalt der Spree und der Schwarzen Elster wird durch den aktiven Bergbau güte- und mengenmäßig stark geprägt. Zur Verringerung der Auswirkungen werden vom Bergbauunternehmen verschiedene Maßnahmen ergriffen, zum Beispiel:

  • der Einsatz von Dichtwänden,
  • die Behandlung von Grubenwasser vor der Einleitung in Oberflächengewässer,
  • die Stützung von Feuchtgebieten mit Wasser
  • sowie die Ersatzwasserbereitstellung für die beeinflusste öffentliche Trinkwasserversorgung.

Im Frühjahr 2017 wurde das neue Lausitzer Revierkonzept von der LEAG vorgestellt. Demnach ist es vorgesehen, den Tagebaubetrieb in Jänschwalde bis 2023 fortzuführen. In der danach entstehenden Bergbaufolgelandschaft sollen insgesamt drei Restseen bei Taubendorf, Jänschwalde und Heinersbrück entstehen. Dieses Konzept der LEAG wird derzeit in einem Zielabweichungsverfahren geprüft.
Nach dem Revierkonzept soll die Entscheidung, ob der Tagebau Welzow-Süd, wie bisher geplant, um ein Teilgebiet (TA II) erweitert wird, erst 2020 gefällt werden. Die landesplanerische Grundlage dafür wurde mit einem Braunkohleplan bereits 2014 geschaffen.

Nach Abschluss der Braunkohlengewinnung hat der Bergbaubetreibende im Gebiet des derzeit aktiven Bergbaus eine Sanierung der Bergbaufolgelandschaft und die Rehabilitierung des Wasserhaushaltes sicher zu stellen. Die Ziele der Sanierung werden bereits in den Braunkohlenplänen festgelegt.

Die Braunkohlenpläne werden von der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung auf der Grundlage des Landesentwicklungsprogramms und der Landesentwicklungspläne beider Länder Berlin und Brandenburg aufgestellt und anschließend von der Landesregierung Brandenburg als Rechtsverordnung verabschiedet.

Ende 2015 wurde der Tagebaubetrieb in Cottbus-Nord beendet. Die Sanierung des Tagebaurestloches ist im Abschlussbetriebsplan geregelt und erfolgt durch den Bergbautreibenden LEAG. Die Planungen der LEAG bezüglich der Herstellung eines Tagebaufolgesees „Cottbuser Ostsee“ werden im Planfeststellungsverfahren durch die zuständige Bergbehörde unter Beteiligung der oberen Wasserbehörde (das Landesamt für Umwelt) geprüft. In den Jahren 2016 und 2017 wurden die Unterlagen sowie zwei Tekturen der Planungsunterlagen durch die LEAG eingereicht.

In Brandenburg gibt es noch zwei aktive Braunkohletagebaue. Dabei handelt es sich um den Tagebau Jänschwalde und um den Tagebau Welzow-Süd. Beide Betriebe werden von der Lausitzer Energie AG (LEAG) betrieben. Die abgebaute Kohle wird überwiegend zur Energieerzeugung an den Standorten Jänschwalde und Schwarze Pumpe genutzt. Der Wasserhaushalt der Spree und der Schwarzen Elster wird durch den aktiven Bergbau güte- und mengenmäßig stark geprägt. Zur Verringerung der Auswirkungen werden vom Bergbauunternehmen verschiedene Maßnahmen ergriffen, zum Beispiel:

  • der Einsatz von Dichtwänden,
  • die Behandlung von Grubenwasser vor der Einleitung in Oberflächengewässer,
  • die Stützung von Feuchtgebieten mit Wasser
  • sowie die Ersatzwasserbereitstellung für die beeinflusste öffentliche Trinkwasserversorgung.

Im Frühjahr 2017 wurde das neue Lausitzer Revierkonzept von der LEAG vorgestellt. Demnach ist es vorgesehen, den Tagebaubetrieb in Jänschwalde bis 2023 fortzuführen. In der danach entstehenden Bergbaufolgelandschaft sollen insgesamt drei Restseen bei Taubendorf, Jänschwalde und Heinersbrück entstehen. Dieses Konzept der LEAG wird derzeit in einem Zielabweichungsverfahren geprüft.
Nach dem Revierkonzept soll die Entscheidung, ob der Tagebau Welzow-Süd, wie bisher geplant, um ein Teilgebiet (TA II) erweitert wird, erst 2020 gefällt werden. Die landesplanerische Grundlage dafür wurde mit einem Braunkohleplan bereits 2014 geschaffen.

Nach Abschluss der Braunkohlengewinnung hat der Bergbaubetreibende im Gebiet des derzeit aktiven Bergbaus eine Sanierung der Bergbaufolgelandschaft und die Rehabilitierung des Wasserhaushaltes sicher zu stellen. Die Ziele der Sanierung werden bereits in den Braunkohlenplänen festgelegt.

Die Braunkohlenpläne werden von der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung auf der Grundlage des Landesentwicklungsprogramms und der Landesentwicklungspläne beider Länder Berlin und Brandenburg aufgestellt und anschließend von der Landesregierung Brandenburg als Rechtsverordnung verabschiedet.

Ende 2015 wurde der Tagebaubetrieb in Cottbus-Nord beendet. Die Sanierung des Tagebaurestloches ist im Abschlussbetriebsplan geregelt und erfolgt durch den Bergbautreibenden LEAG. Die Planungen der LEAG bezüglich der Herstellung eines Tagebaufolgesees „Cottbuser Ostsee“ werden im Planfeststellungsverfahren durch die zuständige Bergbehörde unter Beteiligung der oberen Wasserbehörde (das Landesamt für Umwelt) geprüft. In den Jahren 2016 und 2017 wurden die Unterlagen sowie zwei Tekturen der Planungsunterlagen durch die LEAG eingereicht.

Wasser
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Wasser

Kontakt

Abteilung 2 - Wasser- und Bodenschutz
Abteilung:
Referat 23
Ansprechpartner:
Susanne Naß
E-Mail:
susanne.nass@­mluk.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7322