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Flussgebiete im Land Brandenburg

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Das Land Brandenburg hat Anteile am Elbe- und Odereinzugsgebiet. Zum Elbeeinzugsgebiet gehören die Teileinzugsgebiete Elbe in der Prignitz, Elbe im Raum Mühlberg, Schwarze Elster, Stepenitz, Havel und Spree, zum Odereinzugsgebiet die Teileinzugsgebiete Oder, Lausitzer Neiße und Ucker.

Das Land Brandenburg hat Anteile am Elbe- und Odereinzugsgebiet. Zum Elbeeinzugsgebiet gehören die Teileinzugsgebiete Elbe in der Prignitz, Elbe im Raum Mühlberg, Schwarze Elster, Stepenitz, Havel und Spree, zum Odereinzugsgebiet die Teileinzugsgebiete Oder, Lausitzer Neiße und Ucker.

  • Elbe in der Prignitz

    Einzugsgebiet (Elbe): circa 148.000 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 1.100 Quadratkilometer
    Länge (Elbe): 1.091 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 71 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Elbe in der Prignitz liegt im Nordwesten des Landes Brandenburg und erstreckt sich rechtsseitig entlang der Elbe vom Rühstädter Bogen im Süden über eine Gesamtlänge von 71 Kilometer bis in die Gegend um Lenzen an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Auf dieser Strecke bildet der Fluss die Landesgrenze zu den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

    Das Teileinzugsgebiet der Elbe in der Prignitz wird der Flussgebietseinheit der Elbe zugeordnet. Wichtige Nebenflüsse der Elbe in der Prignitz sind rechtsseitig die Karthane, die Stepenitz und die Löcknitz.

    Die Sanierung der brandenburgischen (Oder- und) Elbedeiche nimmt derzeit einen prioritären Stellenwert ein. Für die Elbe in der Prignitz gilt es, das Deichsanierungsprogramm, den sogenannten "Masterplan Elbe", weiter umzusetzen. Ein Großteil der Deiche ist inzwischen saniert. Zwischen Lenzen und Wustrow wurde der Elbedeich um bis zu 1.300 Meter landeinwärts rückverlegt und so insgesamt 420 Hektar Überflutungsfläche geschaffen. Der alte Deich wurde in diesem Bereich an sechs Stellen geöffnet.

    Weitere Informationen:

    Einzugsgebiet (Elbe): circa 148.000 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 1.100 Quadratkilometer
    Länge (Elbe): 1.091 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 71 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Elbe in der Prignitz liegt im Nordwesten des Landes Brandenburg und erstreckt sich rechtsseitig entlang der Elbe vom Rühstädter Bogen im Süden über eine Gesamtlänge von 71 Kilometer bis in die Gegend um Lenzen an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Auf dieser Strecke bildet der Fluss die Landesgrenze zu den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

    Das Teileinzugsgebiet der Elbe in der Prignitz wird der Flussgebietseinheit der Elbe zugeordnet. Wichtige Nebenflüsse der Elbe in der Prignitz sind rechtsseitig die Karthane, die Stepenitz und die Löcknitz.

    Die Sanierung der brandenburgischen (Oder- und) Elbedeiche nimmt derzeit einen prioritären Stellenwert ein. Für die Elbe in der Prignitz gilt es, das Deichsanierungsprogramm, den sogenannten "Masterplan Elbe", weiter umzusetzen. Ein Großteil der Deiche ist inzwischen saniert. Zwischen Lenzen und Wustrow wurde der Elbedeich um bis zu 1.300 Meter landeinwärts rückverlegt und so insgesamt 420 Hektar Überflutungsfläche geschaffen. Der alte Deich wurde in diesem Bereich an sechs Stellen geöffnet.

    Weitere Informationen:

  • Elbe im Raum Mühlberg

    Einzugsgebiet (Elbe): circa 148.000 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 50 Quadratkilometer
    Länge  (Elbe): 1.091 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 16 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Elbe im Raum Mühlberg liegt im Südwesten des Landes Brandenburg. Es umfasst lediglich eine Fläche von zirka 50 Quadratkilometer. Inmitten liegt die Stadt Mühlberg, deren Gemeindegebiet das Teileinzugsgebiet fast vollständig umfasst. Weitgehend bildet die Elbe die Landesgrenze zum Freistaat Sachsen.

    Das Teileinzugsgebiet wird der Flussgebietseinheit Elbe zugeordnet. Bedingt durch die geringe Flächengröße beschränken sich brandenburgische Nebenflüsse der Elbe auf Gräben, die oft in ehemaligen Elbeschlingen verlaufen. Linkselbisch bildet die aus Sachsen in die Elbe mündende Dahle die Landesgrenze.

    Insbesondere nach dem Hochwasser vom August 2002 wurde deutlich, dass die Elbedeiche im Raum Mühlberg weder hinsichtlich der Schutzhöhe noch ihrer Standsicherheit den Anforderungen bei sehr großen Hochwassern gewachsen waren. In der Konsequenz daraus wurde mit der Ertüchtigung bzw. dem Neubau der Deiche begonnen. Neben einer neuen Polderfläche zum Hochwasserrückhalt ist oberhalb von Mühlberg eine Deichrückverlegung geplant. Die Ziele und Maßnahmen des Hochwasserrisikomanagements in der Region haben Brandenburg und Sachsen in einem mehrjährigen Projekt aufeinander abgestimmt. Insgesamt nimmt die Sanierung der brandenburgischen (Oder- und) Elbedeiche derzeit einen prioritären Stellenwert ein.

    Einzugsgebiet (Elbe): circa 148.000 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 50 Quadratkilometer
    Länge  (Elbe): 1.091 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 16 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Elbe im Raum Mühlberg liegt im Südwesten des Landes Brandenburg. Es umfasst lediglich eine Fläche von zirka 50 Quadratkilometer. Inmitten liegt die Stadt Mühlberg, deren Gemeindegebiet das Teileinzugsgebiet fast vollständig umfasst. Weitgehend bildet die Elbe die Landesgrenze zum Freistaat Sachsen.

    Das Teileinzugsgebiet wird der Flussgebietseinheit Elbe zugeordnet. Bedingt durch die geringe Flächengröße beschränken sich brandenburgische Nebenflüsse der Elbe auf Gräben, die oft in ehemaligen Elbeschlingen verlaufen. Linkselbisch bildet die aus Sachsen in die Elbe mündende Dahle die Landesgrenze.

    Insbesondere nach dem Hochwasser vom August 2002 wurde deutlich, dass die Elbedeiche im Raum Mühlberg weder hinsichtlich der Schutzhöhe noch ihrer Standsicherheit den Anforderungen bei sehr großen Hochwassern gewachsen waren. In der Konsequenz daraus wurde mit der Ertüchtigung bzw. dem Neubau der Deiche begonnen. Neben einer neuen Polderfläche zum Hochwasserrückhalt ist oberhalb von Mühlberg eine Deichrückverlegung geplant. Die Ziele und Maßnahmen des Hochwasserrisikomanagements in der Region haben Brandenburg und Sachsen in einem mehrjährigen Projekt aufeinander abgestimmt. Insgesamt nimmt die Sanierung der brandenburgischen (Oder- und) Elbedeiche derzeit einen prioritären Stellenwert ein.

  • Schwarze Elster

    Einzugsgebiet (Schwarze Elster): 5.700 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 2.900 Quadratkilometer
    Länge  (Schwarze Elster): 179 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 88 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster liegt im Süden des Landes Brandenburg. Es reicht von Herzberg im Nordwesten an der Landesgrenze zum Bundesland Sachsen-Anhalt bis Senftenberg im Südosten an der Landesgrenze zum Freistaat Sachsen.

    Das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster wird der Flussgebietseinheit Elbe zugeordnet. Die Schwarze Elster mündet südlich der Stadt Elster (Land Sachsen-Anhalt) in die Elbe. Wichtige Nebenflüsse der Schwarzen Elster im Land Brandenburg sind Pulsnitz, Große und Kleine Röder sowie Kleine Elster.

    Zur Nutzung von Niederungsflächen für den Hochwasserschutz sowie für den Bergbau wurde der Fluss im 19. und 20. Jahrhundert fast über die gesamte Länge reguliert und zum großen Teil beidseitig eingedeicht. Nur wenige Abschnitte besitzen noch einen naturnahen Charakter. Im Rahmen der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (Richtlinie 2007/60/EG) soll der Schwarzen Elster wieder mehr Raum gegeben werden.

    Weitere Informationen:

    Einzugsgebiet (Schwarze Elster): 5.700 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 2.900 Quadratkilometer
    Länge  (Schwarze Elster): 179 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 88 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster liegt im Süden des Landes Brandenburg. Es reicht von Herzberg im Nordwesten an der Landesgrenze zum Bundesland Sachsen-Anhalt bis Senftenberg im Südosten an der Landesgrenze zum Freistaat Sachsen.

    Das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster wird der Flussgebietseinheit Elbe zugeordnet. Die Schwarze Elster mündet südlich der Stadt Elster (Land Sachsen-Anhalt) in die Elbe. Wichtige Nebenflüsse der Schwarzen Elster im Land Brandenburg sind Pulsnitz, Große und Kleine Röder sowie Kleine Elster.

    Zur Nutzung von Niederungsflächen für den Hochwasserschutz sowie für den Bergbau wurde der Fluss im 19. und 20. Jahrhundert fast über die gesamte Länge reguliert und zum großen Teil beidseitig eingedeicht. Nur wenige Abschnitte besitzen noch einen naturnahen Charakter. Im Rahmen der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (Richtlinie 2007/60/EG) soll der Schwarzen Elster wieder mehr Raum gegeben werden.

    Weitere Informationen:

  • Stepenitz

    Einzugsgebiet (Stepenitz): circa 862,2 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 800 Quadratkilometer
    Länge  (Stepenitz): 86 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 86 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Stepenitz liegt im Nordwesten des Landes Brandenburg. Es reicht von Meyenberg im Norden an der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern bis zur Mündung in die Elbe bei Wittenberge im Süden.

    Das Teileinzugsgebiet wird der Flussgebietseinheit Elbe zugeordnet. Wichtige Nebenflüsse der Stepenitz im Land Brandenburg sind Dömnitz, Kümmernitz, Panke, Rodane und Jeetzebach.

    Die Stepenitz ist ein relativ naturnahes und Brandenburgs sauberstes Gewässer. Der insgesamt 86 Kilometer lange Fluss überwindet von der Quelle bis zur Mündung einen Höhenunterschied von rund 84 Meter. Charakteristisch ist der hohe Anteil bindiger Böden im Ober- und Mittellauf mit geringen Versickerungsraten. Infolge regionaler Starkniederschläge kommt es immer wieder zu Hochwasserereignissen, wobei der Wasserspiegel meist relativ rasch ansteigt und sich nach relativ kurzer Zeit wieder absenkt. Dies ist im Hinblick auf die anderen, mit einem Hochwasserrisiko behafteten Gebiete in Brandenburg eine Besonderheit. Risikoschwerpunkte sind insbesondere die Ortslagen, zum Beispiel Meyenburg, Stepenitz, Putlitz, Wolfshagen, Pritzwalk, Perleberg und Wittenberge. Das durch den Rückstau der Elbe beeinflusste Risikogebiet beginnt unterhalb der Ortschaft Perleberg.

    Einzugsgebiet (Stepenitz): circa 862,2 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 800 Quadratkilometer
    Länge  (Stepenitz): 86 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 86 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Stepenitz liegt im Nordwesten des Landes Brandenburg. Es reicht von Meyenberg im Norden an der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern bis zur Mündung in die Elbe bei Wittenberge im Süden.

    Das Teileinzugsgebiet wird der Flussgebietseinheit Elbe zugeordnet. Wichtige Nebenflüsse der Stepenitz im Land Brandenburg sind Dömnitz, Kümmernitz, Panke, Rodane und Jeetzebach.

    Die Stepenitz ist ein relativ naturnahes und Brandenburgs sauberstes Gewässer. Der insgesamt 86 Kilometer lange Fluss überwindet von der Quelle bis zur Mündung einen Höhenunterschied von rund 84 Meter. Charakteristisch ist der hohe Anteil bindiger Böden im Ober- und Mittellauf mit geringen Versickerungsraten. Infolge regionaler Starkniederschläge kommt es immer wieder zu Hochwasserereignissen, wobei der Wasserspiegel meist relativ rasch ansteigt und sich nach relativ kurzer Zeit wieder absenkt. Dies ist im Hinblick auf die anderen, mit einem Hochwasserrisiko behafteten Gebiete in Brandenburg eine Besonderheit. Risikoschwerpunkte sind insbesondere die Ortslagen, zum Beispiel Meyenburg, Stepenitz, Putlitz, Wolfshagen, Pritzwalk, Perleberg und Wittenberge. Das durch den Rückstau der Elbe beeinflusste Risikogebiet beginnt unterhalb der Ortschaft Perleberg.

  • Havel

    Einzugsgebiet (Havel): 24.100 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 11.100 Quadratkilometer
    Länge  (Havel): 325 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 258 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Havel erstreckt sich über den Westen und Nordwesten des Landes Brandenburg. Es reicht von Wittstock/Dosse im Norden an der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern bis Jüterbog im Süden.

    Das Teileinzugsgebiet der Havel wird der Flussgebietseinheit Elbe zugeordnet. Die Havel mündet nördlich der Stadt Havelberg (Land Sachsen-Anhalt) in die Elbe. Zum größten rechtsseitigen Zufluss der Elbe wird die Havel jedoch erst mit Aufnahme der Spree. Wichtige Nebenflüsse der Havel im Land Brandenburg sind rechtsseitig der Rhin und die Dosse, linksseitig Nuthe, Plane und Buckau. Durch die Einmündung der Spree, dem größten Havelzufluss, wird die Havel nicht nur geographisch sondern auch hydrologisch in zwei Flussbereiche, die obere und untere Havel, geteilt.

    Die Havel besitzt ein relativ geringes Gefälle (41 Meter auf die Gesamtflusslänge). Markant sind die große Zahl der durchflossenen Seen und seenartigen Erweiterungen, zahlreiche Verzweigungen sowie gestaute, kanalisierte und eingedeichte Abschnitte.

    Hochwasserereignisse sind von lang anhaltenden, flach verlaufenden Hochwasserwellen geprägt. Bei extremen Hochwasserabflüssen in der Elbe können Polderflächen zu deren Entlastung (Scheitelkappung) in Abstimmung mit den Bundesländern Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt geflutet werden. Die Basis hierfür bildet ein 2008 geschlossener Staatsvertrag.

    Einzugsgebiet (Havel): 24.100 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 11.100 Quadratkilometer
    Länge  (Havel): 325 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 258 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Havel erstreckt sich über den Westen und Nordwesten des Landes Brandenburg. Es reicht von Wittstock/Dosse im Norden an der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern bis Jüterbog im Süden.

    Das Teileinzugsgebiet der Havel wird der Flussgebietseinheit Elbe zugeordnet. Die Havel mündet nördlich der Stadt Havelberg (Land Sachsen-Anhalt) in die Elbe. Zum größten rechtsseitigen Zufluss der Elbe wird die Havel jedoch erst mit Aufnahme der Spree. Wichtige Nebenflüsse der Havel im Land Brandenburg sind rechtsseitig der Rhin und die Dosse, linksseitig Nuthe, Plane und Buckau. Durch die Einmündung der Spree, dem größten Havelzufluss, wird die Havel nicht nur geographisch sondern auch hydrologisch in zwei Flussbereiche, die obere und untere Havel, geteilt.

    Die Havel besitzt ein relativ geringes Gefälle (41 Meter auf die Gesamtflusslänge). Markant sind die große Zahl der durchflossenen Seen und seenartigen Erweiterungen, zahlreiche Verzweigungen sowie gestaute, kanalisierte und eingedeichte Abschnitte.

    Hochwasserereignisse sind von lang anhaltenden, flach verlaufenden Hochwasserwellen geprägt. Bei extremen Hochwasserabflüssen in der Elbe können Polderflächen zu deren Entlastung (Scheitelkappung) in Abstimmung mit den Bundesländern Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt geflutet werden. Die Basis hierfür bildet ein 2008 geschlossener Staatsvertrag.

  • Spree

    Einzugsgebiet (Spree): 10.100 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 7.300 Quadratkilometer
    Länge  (Spree): 382 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 218 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Spree liegt im Südosten des Landes Brandenburg. Es reicht von Bernau und der Landesgrenze zur Hauptstadt Berlin im Nordwesten bis Spremberg und der Landesgrenze zum Freistaat Sachsen im Südosten.

    Das Teileinzugsgebiet der Spree wird der Flussgebietseinheit Elbe zugeordnet. Die Spree mündet innerhalb Berlins in die Havel und stellt den größten Havelzufluss dar. Wichtige Nebenflüsse der Spree im Land Brandenburg sind Dahme, Löcknitz und Großes Fließ.

    Die Spree verbindet das Oberlausitzer Bergland über das Berliner Flussseengebiet mit dem Elbe-Havel-System. Vor allem der Spreeoberlauf wurde durch den seit mehr als 100 Jahre betriebenen Braunkohleabbau stark geprägt. Trotzdem finden sich im gesamten Verlauf eine Vielzahl von zum Teil eng räumlich verflochtenen, naturnahen Lebensräumen. Unterhalb der Stadt Cottbus speist die Spree eine großflächige Niederungs- und Auenlandschaft - den Spreewald.

    Der Hochwasserabfluss in der Spree wird entscheidend durch die Rückhaltung in den Talsperren Bautzen und Quitzdorf (Sachsen) sowie der Talsperre Spremberg (Brandenburg) und die relativ großen Retentionsflächen beeinflusst.

    Weitere Informationen:

    Einzugsgebiet (Spree): 10.100 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 7.300 Quadratkilometer
    Länge  (Spree): 382 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 218 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Spree liegt im Südosten des Landes Brandenburg. Es reicht von Bernau und der Landesgrenze zur Hauptstadt Berlin im Nordwesten bis Spremberg und der Landesgrenze zum Freistaat Sachsen im Südosten.

    Das Teileinzugsgebiet der Spree wird der Flussgebietseinheit Elbe zugeordnet. Die Spree mündet innerhalb Berlins in die Havel und stellt den größten Havelzufluss dar. Wichtige Nebenflüsse der Spree im Land Brandenburg sind Dahme, Löcknitz und Großes Fließ.

    Die Spree verbindet das Oberlausitzer Bergland über das Berliner Flussseengebiet mit dem Elbe-Havel-System. Vor allem der Spreeoberlauf wurde durch den seit mehr als 100 Jahre betriebenen Braunkohleabbau stark geprägt. Trotzdem finden sich im gesamten Verlauf eine Vielzahl von zum Teil eng räumlich verflochtenen, naturnahen Lebensräumen. Unterhalb der Stadt Cottbus speist die Spree eine großflächige Niederungs- und Auenlandschaft - den Spreewald.

    Der Hochwasserabfluss in der Spree wird entscheidend durch die Rückhaltung in den Talsperren Bautzen und Quitzdorf (Sachsen) sowie der Talsperre Spremberg (Brandenburg) und die relativ großen Retentionsflächen beeinflusst.

    Weitere Informationen:

  • Oder

    Einzugsgebiet (Oder): 118.780 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 4.300 Quadratkilometer
    Länge  (Oder):  860 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 161 Kilometer und 17,5 Kilometer Westoder

    Das Teileinzugsgebiet der Oder erstreckt sich über den Osten und Nordosten des Landes Brandenburg. Es reicht von der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern im Norden bis zur Neuzeller Niederung im Süden. Die Oder, bei Mescherin schon in West- und Ostoder geteilt, bildet im Land Brandenburg die Grenze zu Polen.

    Das Teileinzugsgebiet wird der Flussgebietseinheit Oder zugeordnet. Wichtige Nebenflüsse der Oder im Land Brandenburg sind Lausitzer Neiße, Alte Schlaube, Klinge, Alte Oder und Welse.

    Das Abflussregime der Oder ist gekennzeichnet durch hohe Wasserführung bei Schneeschmelze in den Mittelgebirgen und durch geringe Abflüsse in den Sommermonaten. Starkniederschläge führen hier in der Regel vor allem im Oberlauf zu Überschwemmungen. Außergewöhnlich starke, lang anhaltende Niederschläge führten in der Vergangenheit aber auch in der Sommerperiode, zuletzt 1997, zu verheerenden Hochwasserereignissen. Eine besondere Gefahr besteht bei Eishochwasser und Zufrieren des Mündungsbereichs, wenn einsetzendes Tauwetter im Oberlauf zur Ausbildung einer Hochwasserwelle führt. Zum Schutz der gefährdeten Siedlungsgebiete wurde der Generalplan Hochwasserschutz für das brandenburgische Odergebiet aufgelegt und mit der Ertüchtigung bzw. dem Neubau der Oderdeiche begonnen. Die Sanierung der brandenburgischen (Elbe- und) Oderdeiche nimmt derzeit einen prioritären Stellenwert ein.

    Einzugsgebiet (Oder): 118.780 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 4.300 Quadratkilometer
    Länge  (Oder):  860 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 161 Kilometer und 17,5 Kilometer Westoder

    Das Teileinzugsgebiet der Oder erstreckt sich über den Osten und Nordosten des Landes Brandenburg. Es reicht von der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern im Norden bis zur Neuzeller Niederung im Süden. Die Oder, bei Mescherin schon in West- und Ostoder geteilt, bildet im Land Brandenburg die Grenze zu Polen.

    Das Teileinzugsgebiet wird der Flussgebietseinheit Oder zugeordnet. Wichtige Nebenflüsse der Oder im Land Brandenburg sind Lausitzer Neiße, Alte Schlaube, Klinge, Alte Oder und Welse.

    Das Abflussregime der Oder ist gekennzeichnet durch hohe Wasserführung bei Schneeschmelze in den Mittelgebirgen und durch geringe Abflüsse in den Sommermonaten. Starkniederschläge führen hier in der Regel vor allem im Oberlauf zu Überschwemmungen. Außergewöhnlich starke, lang anhaltende Niederschläge führten in der Vergangenheit aber auch in der Sommerperiode, zuletzt 1997, zu verheerenden Hochwasserereignissen. Eine besondere Gefahr besteht bei Eishochwasser und Zufrieren des Mündungsbereichs, wenn einsetzendes Tauwetter im Oberlauf zur Ausbildung einer Hochwasserwelle führt. Zum Schutz der gefährdeten Siedlungsgebiete wurde der Generalplan Hochwasserschutz für das brandenburgische Odergebiet aufgelegt und mit der Ertüchtigung bzw. dem Neubau der Oderdeiche begonnen. Die Sanierung der brandenburgischen (Elbe- und) Oderdeiche nimmt derzeit einen prioritären Stellenwert ein.

  • Lausitzer Neiße

    Einzugsgebiet (L. Neiße): 4.403 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 600 Quadratkilometer
    Länge  (L. Neiße): 255 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 75 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Lausitzer Neiße liegt im Südosten des Landes Brandenburg. Es reicht von der Neuzeller Niederung im Norden bis zur Landesgrenze zu Sachsen im Süden. Die Neiße bildet im Land Brandenburg die Grenze zu Polen.

    Das Teileinzugsgebiet der Lausitzer Neiße wird der Flussgebietseinheit Oder zugeordnet. Die Lausitzer Neiße mündet in Nähe der Ortslage Ratzdorf in die Oder. Sie stellt einen der größten linksseitigen Nebenflüsse der Oder dar. Der wichtigste Nebenfluss der Lausitzer Neiße im Land Brandenburg ist die Malxe.

    Die Lausitzer Neiße weist ein nicht unbeachtliches Gefälle auf. Das schnelle Abströmen eines Hochwassers vom Ober- in den Unterlauf ist charakteristisch. Der Fluss ist geprägt von Eindeichungen und stellenweisem Verbau der Uferzonen. Andererseits ist aber auch eine weitgehend erhaltene Neißeaue anzutreffen.

    Der Brandenburgische Abschnitt der Lausitzer Neiße ist im Wesentlichen eingedeicht. Derzeit erfolgen Sanierungsarbeiten im Bereich Guben.

    Einzugsgebiet (L. Neiße): 4.403 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 600 Quadratkilometer
    Länge  (L. Neiße): 255 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 75 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Lausitzer Neiße liegt im Südosten des Landes Brandenburg. Es reicht von der Neuzeller Niederung im Norden bis zur Landesgrenze zu Sachsen im Süden. Die Neiße bildet im Land Brandenburg die Grenze zu Polen.

    Das Teileinzugsgebiet der Lausitzer Neiße wird der Flussgebietseinheit Oder zugeordnet. Die Lausitzer Neiße mündet in Nähe der Ortslage Ratzdorf in die Oder. Sie stellt einen der größten linksseitigen Nebenflüsse der Oder dar. Der wichtigste Nebenfluss der Lausitzer Neiße im Land Brandenburg ist die Malxe.

    Die Lausitzer Neiße weist ein nicht unbeachtliches Gefälle auf. Das schnelle Abströmen eines Hochwassers vom Ober- in den Unterlauf ist charakteristisch. Der Fluss ist geprägt von Eindeichungen und stellenweisem Verbau der Uferzonen. Andererseits ist aber auch eine weitgehend erhaltene Neißeaue anzutreffen.

    Der Brandenburgische Abschnitt der Lausitzer Neiße ist im Wesentlichen eingedeicht. Derzeit erfolgen Sanierungsarbeiten im Bereich Guben.

  • Ucker

    Einzugsgebiet (Ucker): 2.200 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 1.200 Quadratkilometer
    Länge (Ucker): 98 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 46 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Ucker erstreckt sich im Nordosten des Landes Brandenburg. Es reicht von der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern im Norden bis zur Gemeinde Gerswalde im Landkreis Uckermark im Süden. Inmitten liegt die Stadt Prenzlau.

    Das Teileinzugsgebiet der Ucker wird der Flussgebietseinheit Oder zugeordnet. Der Fluss, der im Land Mecklenburg-Vorpommern den Namen Uecker trägt, mündet in das Stettiner Haff. Wichtige Nebenflüsse der Ucker im Land Brandenburg sind Stirngraben, Strom, Quillow, Steinfurther Bach, Köhntop und Strasburger Mühlbach.

    Bei lang anhaltenden Niederschlägen oder Schneeschmelze bildet sich in der Ucker durch die Pufferwirkung des Oberen Uckersees und des Unteren Uckersees ein wenig ausgeprägter Hochwasserscheitel aus. Zudem treten durch lokale konvektive Starkregenereignisse (zum Beispiel 2007) Hochwasserereignisse auf.

    Im Teileinzugsgebiet der Ucker wurden die Modellergebnisse an vergangenen Hochwasserereignissen geeicht und eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt.

    Einzugsgebiet (Ucker): 2.200 Quadratkilometer, davon Teileinzugsgebiet: circa 1.200 Quadratkilometer
    Länge (Ucker): 98 Kilometer, davon im Teileinzugsgebiet: 46 Kilometer

    Das Teileinzugsgebiet der Ucker erstreckt sich im Nordosten des Landes Brandenburg. Es reicht von der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern im Norden bis zur Gemeinde Gerswalde im Landkreis Uckermark im Süden. Inmitten liegt die Stadt Prenzlau.

    Das Teileinzugsgebiet der Ucker wird der Flussgebietseinheit Oder zugeordnet. Der Fluss, der im Land Mecklenburg-Vorpommern den Namen Uecker trägt, mündet in das Stettiner Haff. Wichtige Nebenflüsse der Ucker im Land Brandenburg sind Stirngraben, Strom, Quillow, Steinfurther Bach, Köhntop und Strasburger Mühlbach.

    Bei lang anhaltenden Niederschlägen oder Schneeschmelze bildet sich in der Ucker durch die Pufferwirkung des Oberen Uckersees und des Unteren Uckersees ein wenig ausgeprägter Hochwasserscheitel aus. Zudem treten durch lokale konvektive Starkregenereignisse (zum Beispiel 2007) Hochwasserereignisse auf.

    Im Teileinzugsgebiet der Ucker wurden die Modellergebnisse an vergangenen Hochwasserereignissen geeicht und eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt.

Weiterführende Informationen

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Kontakt

Abteilung 2 - Wasser und Bodenschutz
Abteilung:
Referat 24
Ansprechpartner:
Simone Wortha
E-Mail:
ref.24@­mluk.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7854