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Wassermengenbewirtschaftung

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Landschaftswasserhaushalt

Die Landesregierung Brandenburg unterstützt seit 2002 wasserwirtschaftliche Maßnahmen, die zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes beitragen können. Ziel ist es, das in der heutigen Kulturlandschaft von überdimensionierten begradigten Fließgewässern, unzähligen Entwässerungsgräben, etwa 10.000 Stauanlagen sowie zahlreichen Schöpfwerken und Wasserüberleitungen geprägte Gewässernetz darauf auszurichten, dass Extremereignisse besser abgepuffert werden können.

In den Niederungsgebieten, die meist von einer besonders hohen Dichte an Flüssen, Gräben, Stau- und Entwässerungsanlagen gekennzeichnet sind, müssen Anlagen und Gewässer baulich angepasst, umgestaltet und auch optimal bewirtschaftet werden, damit Witterungsextreme möglichst weitgehend ausgeglichen werden können.

Maßgebliche Quelle des Wasserhaushaltes im Land Brandenburg ist das Niederschlagswasser. Zirka zwei Drittel des verfügbaren Wassers wird aus Niederschlägen und nur ein Drittel durch Zuflüsse aus den angrenzenden Gebieten gedeckt. Gleichzeitig ist Niederschlagswasser ein Bestandteil der Siedlungsentwässerung und Abwasserbeseitigung.

Niedrigwasser

Niedrigwasser ist ein natürliches Ereignis. Ursache von Niedrigwasser ist meist eine länger andauernde Trockenperiode, in der die Wasservorräte in Grundwasser und Seen durch Verdunstung und Abfluss reduziert werden. Die Ursache „Trockenperiode“ kann zeitlich weit vor der Wirkung „Niedrigwasserperiode“ liegen, da der natürliche Niedrigwasserdurchfluss aus dem Grundwasser gespeist wird und hierbei erhebliche Verzögerungszeiten auftreten können. (Quelle: Leitlinien für ein nachhaltiges Niedrigwassermanagement, LAWA 2007)

Starkregen

Starkregenereignisse sind lokal eng begrenzt auftretende Niederschlagsereignisse mit sehr hohen Niederschlagsmengen innerhalb kürzester Zeit. Sie sind schwer vorhersehbar und können zu Überflutungen mit massiven Schäden führen. Auch angesichts der zu erwartenden Zunahme heftigerer Starkregenereignisse gilt es Vorsorge zu treffen und Gefahren zu mindern. Vor diesem Hintergrund wird in Brandenburg derzeit ein Landesprogramm zum Umgang mit Starkregen sowie ein Leitfaden für kommunale Konzepte zum Starkregenrisikomanagement erarbeitet. Weiterlesen

Landschaftswasserhaushalt

Die Landesregierung Brandenburg unterstützt seit 2002 wasserwirtschaftliche Maßnahmen, die zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes beitragen können. Ziel ist es, das in der heutigen Kulturlandschaft von überdimensionierten begradigten Fließgewässern, unzähligen Entwässerungsgräben, etwa 10.000 Stauanlagen sowie zahlreichen Schöpfwerken und Wasserüberleitungen geprägte Gewässernetz darauf auszurichten, dass Extremereignisse besser abgepuffert werden können.

In den Niederungsgebieten, die meist von einer besonders hohen Dichte an Flüssen, Gräben, Stau- und Entwässerungsanlagen gekennzeichnet sind, müssen Anlagen und Gewässer baulich angepasst, umgestaltet und auch optimal bewirtschaftet werden, damit Witterungsextreme möglichst weitgehend ausgeglichen werden können.

Maßgebliche Quelle des Wasserhaushaltes im Land Brandenburg ist das Niederschlagswasser. Zirka zwei Drittel des verfügbaren Wassers wird aus Niederschlägen und nur ein Drittel durch Zuflüsse aus den angrenzenden Gebieten gedeckt. Gleichzeitig ist Niederschlagswasser ein Bestandteil der Siedlungsentwässerung und Abwasserbeseitigung.

Niedrigwasser

Niedrigwasser ist ein natürliches Ereignis. Ursache von Niedrigwasser ist meist eine länger andauernde Trockenperiode, in der die Wasservorräte in Grundwasser und Seen durch Verdunstung und Abfluss reduziert werden. Die Ursache „Trockenperiode“ kann zeitlich weit vor der Wirkung „Niedrigwasserperiode“ liegen, da der natürliche Niedrigwasserdurchfluss aus dem Grundwasser gespeist wird und hierbei erhebliche Verzögerungszeiten auftreten können. (Quelle: Leitlinien für ein nachhaltiges Niedrigwassermanagement, LAWA 2007)

Starkregen

Starkregenereignisse sind lokal eng begrenzt auftretende Niederschlagsereignisse mit sehr hohen Niederschlagsmengen innerhalb kürzester Zeit. Sie sind schwer vorhersehbar und können zu Überflutungen mit massiven Schäden führen. Auch angesichts der zu erwartenden Zunahme heftigerer Starkregenereignisse gilt es Vorsorge zu treffen und Gefahren zu mindern. Vor diesem Hintergrund wird in Brandenburg derzeit ein Landesprogramm zum Umgang mit Starkregen sowie ein Leitfaden für kommunale Konzepte zum Starkregenrisikomanagement erarbeitet. Weiterlesen

Wasser
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Wasser

Kontakt

Abteilung 2 - Wasser und Bodenschutz
Abteilung:
Referat 24
Ansprechpartner:
Anke Herrmann
E-Mail:
anke.herrmann@­mluk.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7851