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Wichtige Fragen der Gewässerbewirtschaftung für den 3. Bewirtschaftungszeitraum (2022 – 2027)

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Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat den „guten Zustand“  und die Vermeidung von Verschlechterungen in allen Gewässern der Europäischen Union zum Ziel. Für die Flussgebietseinheiten Elbe und Oder, an denen das Land Brandenburg Anteile hat, sind im Dezember 2009 erstmals Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme veröffentlicht worden.

Die für ihre Umsetzung wesentlichen Arbeitsschritte sind alle sechs Jahre zu überprüfen und zu aktualisieren. Dazu gehört auch, dass die „wichtigen Fragen der Gewässerbewirtschaftung“ in den Flussgebietseinheiten überprüft, aktualisiert und gemäß Paragraph 83 Absatz 4 Wasserhaushaltsgesetz der Öffent­lichkeit zugänglich gemacht werden.

Die wichtigen Fragen der Gewässerbewirtschaftung benennen die Hauptprobleme, die zum Erreichen der WRRL-Ziele in den Oberflächengewässern und im Grundwasser der jeweiligen Flussgebietseinheit zu lösen sind. Zu solchen Fragen gehören in besonderem Maße strukturelle Gewässerdefizite, zum Beispiel durch Querverbauungen, Uferbefestigungen und Laufbegradigungen, sowie stoffliche Belastungen durch Nähr- und Schadstoffeinträge und die Auswirkungen des Braunkohlenbergbaus. Diese Themenkomplexe definieren den fachlichen Rahmen, der mit den Bewirtschaftungsplänen und den Maßnahmenprogrammen bis auf die Ebene einzelner Oberflächen- und Grundwasserkörper inhaltlich untersetzt und konkretisiert wird.

Im Ergebnis der Öffentlichkeitsbeteiligung stehen in den Flussgebietseinheiten für den Zeitraum 2022 – 2027 folgende wichtigen Fragen im Fokus der Gewässerbewirtschaftung und Maßnahmenplanung:

Im deutschen Teil der internationalen Flussgebietseinheit Elbe:

  1. Verbesserung der Gewässerstruktur und Durchgängigkeit
  2. Reduktion der signifikanten stofflichen Belastungen aus Nähr- und Schadstoffen
  3. Ausrichtung auf ein nachhaltiges Wassermengenmanagement
  4. Verminderung von Bergbaufolgen
  5. Berücksichtigung der Folgen des Klimawandels

Im deutschen Teil der internationalen Flussgebietseinheit Oder:

  1. Morphologische Veränderungen der Oberflächengewässer
  2. Signifikante stoffliche Belastungen von Oberflächengewässern
  3. Berücksichtigung der Folgen des Klimawandels

Eine Übersicht zu den im Rahmen der Anhörung abgegebenen Stellungnahmen und deren Bewertungen wird Ende des Jahres 2020 auf dieser Webseite verfügbar sein.

Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat den „guten Zustand“  und die Vermeidung von Verschlechterungen in allen Gewässern der Europäischen Union zum Ziel. Für die Flussgebietseinheiten Elbe und Oder, an denen das Land Brandenburg Anteile hat, sind im Dezember 2009 erstmals Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme veröffentlicht worden.

Die für ihre Umsetzung wesentlichen Arbeitsschritte sind alle sechs Jahre zu überprüfen und zu aktualisieren. Dazu gehört auch, dass die „wichtigen Fragen der Gewässerbewirtschaftung“ in den Flussgebietseinheiten überprüft, aktualisiert und gemäß Paragraph 83 Absatz 4 Wasserhaushaltsgesetz der Öffent­lichkeit zugänglich gemacht werden.

Die wichtigen Fragen der Gewässerbewirtschaftung benennen die Hauptprobleme, die zum Erreichen der WRRL-Ziele in den Oberflächengewässern und im Grundwasser der jeweiligen Flussgebietseinheit zu lösen sind. Zu solchen Fragen gehören in besonderem Maße strukturelle Gewässerdefizite, zum Beispiel durch Querverbauungen, Uferbefestigungen und Laufbegradigungen, sowie stoffliche Belastungen durch Nähr- und Schadstoffeinträge und die Auswirkungen des Braunkohlenbergbaus. Diese Themenkomplexe definieren den fachlichen Rahmen, der mit den Bewirtschaftungsplänen und den Maßnahmenprogrammen bis auf die Ebene einzelner Oberflächen- und Grundwasserkörper inhaltlich untersetzt und konkretisiert wird.

Im Ergebnis der Öffentlichkeitsbeteiligung stehen in den Flussgebietseinheiten für den Zeitraum 2022 – 2027 folgende wichtigen Fragen im Fokus der Gewässerbewirtschaftung und Maßnahmenplanung:

Im deutschen Teil der internationalen Flussgebietseinheit Elbe:

  1. Verbesserung der Gewässerstruktur und Durchgängigkeit
  2. Reduktion der signifikanten stofflichen Belastungen aus Nähr- und Schadstoffen
  3. Ausrichtung auf ein nachhaltiges Wassermengenmanagement
  4. Verminderung von Bergbaufolgen
  5. Berücksichtigung der Folgen des Klimawandels

Im deutschen Teil der internationalen Flussgebietseinheit Oder:

  1. Morphologische Veränderungen der Oberflächengewässer
  2. Signifikante stoffliche Belastungen von Oberflächengewässern
  3. Berücksichtigung der Folgen des Klimawandels

Eine Übersicht zu den im Rahmen der Anhörung abgegebenen Stellungnahmen und deren Bewertungen wird Ende des Jahres 2020 auf dieser Webseite verfügbar sein.

Weiterführende Informationen

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