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24.02.2022

Gemeinsame Pressemitteilung des MLUK und der LAGA Beelitz 2022 - Endspurt für Brandenburger Höhepunkt 2022: Mit der LAGA in Beelitz steht „Gartenfest für alle Sinne“ kurz bevor

Potsdam – Heute in genau sieben Wochen, am 14. April, ist es soweit – dann startet für 201 Tage die 7. Landesgartenschau (LAGA) Brandenburgs unter dem Motto „Gartenfest für alle Sinne“ in der Spargelstadt Beelitz. Bis zum 31. Oktober wird sie ein Schaufenster sein für Kultur, Geschmack und die besonderen Reize des ländlichen Brandenburgs – unmittelbar vor den Toren Potsdams und Berlins – und damit ein landesweiter Höhepunkt in diesem Jahr. Eröffnet wird die Landesgartenschau von Agrarminister Axel Vogel. Rund 450.000 Besucher werden erwartet. Die jetzt in den letzten Februartagen begonnenen Frühjahrsbepflanzungen werden zusammen mit der Pracht der Frühblüher die ersten Tage und Wochen der Gartenschau zu einem farbenfrohen Erlebnis werden lassen.

„Ich freue mich riesig darüber, dass wir nach intensiver und ideenreicher Vorbereitung unmittelbar vor Ostern die diesjährige Landesgartenschau in der Spargelstadt Beelitz eröffnen können“,

so Agrar- und Umweltminister Axel Vogel.

„Vor allem durch die Anstrengungen der Stadt Beelitz und unserer Gärtnerinnen und Gärtner wurde die über sechs Monate dauernde LAGA vorbereitet. Seien Sie also neugierig auf das, was das blühende Brandenburg demnächst zu bieten hat. Ich bin überzeugt davon: für Jung und Alt wird nicht nur für den Osterspaziergang etwas dabei sein.“ 

Unter Federführung des Agrar-Umweltministeriums hat die Brandenburger Landesregierung die Vorbereitung der LAGA beginnend mit der Auswahl von Beelitz bereits langfristig begleitet. Wesentliches Ziel ist es, gemeinsam mit der Stadt Entwicklungsimpulse umzusetzen, die auch nach dem Abschluss der Gartenschau wirken. Zur Vorbereitung der Landesgartenschau setzt die Stadt Beelitz Investitionen in Höhe von rund 22 Millionen Euro um. Davon stellt die Landesregierung rund 16 Millionen bereit, allein 10 Millionen Euro kommen aus dem Agrar-Umweltministerium.

Zu den schon 1,5 Millionen gesteckten Frühlingsblumenzwiebeln wie Tulpen und Narzissen werden Ranunkel, Pantoffelblumen, Hornveilchen, Stiefmütterchen und Goldlack gepflanzt. Mit der Frühjahrsbepflanzung finden die gärtnerischen Vorbereitungen ihren Abschluss. Später wird die Frühjahrsbepflanzung durch Sommer- und anschließend durch Herbstblumen ersetzt. So wird sich das Gartenschaugelände den Besucherinnen und Besuchern jederzeit blütenreich präsentieren.

Das bisher vor allem als Spargelstadt bekannte Beelitz wird sich den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt, der Mittelmark und allen Gästen auf der LAGA in völlig neuem Rahmen zeigen: Zwischen der Beelitzer Altstadt und der Nieplitz ist im Vorfeld der Landesgartenschau ein gänzlich neu gestalteter Landschaftspark entstanden. Auf dem Gartenschaugelände –- dem künftigen Park und modernen Veranstaltungsgelände der Stadt – wird in großer Vielfalt sowohl das Können der Gärtnerinnen und Gärtner Brandenburgs als auch die kulturelle Vielfalt des Landes präsentiert werden. Auch nationale und internationale Stars und Sternchen werden dabei sein. Ein sonntäglicher Sommergarten knüpft an ein bekanntes Format verbunden mit Beelitzer Charme und Brandenburger Gastlichkeit an.

Bereits bei der Planung für die Gestaltung des Geländes wurden besondere Anforderungen im Bereich Natur- und Gewässerschutz berücksichtigt. Der Naturpark Nuthe-Nieplitz und die Landesgartenschau 2022 zeigen, wie Umweltschutz und Gartenbau Hand in Hand gehen können. Warum das so wichtig ist, darüber können sich die Gäste der Landesgartenschau im Naturpark-Pavillon informieren. Dieser ist zentral auf dem Gelände der Landesgartenschau zu finden und über den gesamten Zeitraum zugänglich. Dort präsentieren sich der Naturpark Nuthe-Nieplitz und der benachbarte Naturpark Hoher Fläming mit bildgewaltigen Aufnahmen aus der Vogelperspektive. Drohnenaufnahmen zeigen eindrucksvoll die einzigartigen Natur- und Kulturschönheiten der Naturparke.

In einer Vielzahl an Themengärten und Staudenbeeten werden florale Höhepunkte in Szene gesetzt. Die 14-tägig wechselnden Hallenschauen in der Stadtpfarrkirche St. Marien – St. Nikolai sind ein weiterer Höhepunkt. Gemeinsam mit dem Regionalmarkt an der Kirche sorgen sie dafür, dass die Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau auch die liebevoll sanierte Beelitzer Altstadt und regionale Erzeugnisse aus Brandenburg erkunden werden.

Das Festspielareal ist eine von vielen Investitionen, die im Rahmen der Landesgartenschau in Beelitz umgesetzt wurden und somit die wirtschaftliche, kulturelle und touristische Entwicklung der Stadt Beelitz dauerhaft positiv beeinflussen werden.

 

„Ich möchte mich noch einmal bei der Landesregierung bedanken für die großartigen Möglichkeiten, die sie mit der Vergabe der Landesgartenschau an die Stadt Beelitz für unsere Region ermöglicht hat. Diese Zukunftsinvestitionen in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum zu verwirklichen, wäre für uns ohne die Landesgartenschau unmöglich gewesen“,

so der Beelitzer Bürgermeister und LAGA-Geschäftsführer Bernhard Knuth.

„Das wir mit unserem Gartenschaukonzept den richtigen Weg eingeschlagen haben, zeigen uns auch die hervorragenden Vorverkaufszahlen: Bisher wurden allein rund 9.200 Dauerkarten in Beelitz verkauft. Hinzu kommen noch rund 7.000 Tageskarten für die Gartenschau und gut 3.500 Karten für die großen Abendkonzerte.“

Alle Investitionen für die Landesgartenschau – die aus regulären Förderprogrammen des Landes finanziert werden – wirken nachhaltig. So wird die neue Bühne auch künftig für Stadtfeste, Theateraufführungen oder Filmvorführungen genutzt. Für das traditionelle Spargelfest ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Mit förderseitiger Unterstützung hat die Stadt eine über Jahrzehnte leerstehende Wassermühle erhalten und in ein neues Mühlenmuseum verwandelt. Zusammen mit dem erweiterten Spargelmuseum und dem ebenfalls ausgebauten Posthaltereimuseum wurden so dauerhafte touristische Anziehungspunkte geschaffen und aktive Beiträge zum Erhalt von kulturellem Erbe geleistet.

Kinder- und Jugendbildung wird dauerhaft im neu entstandenen Slawendorf beheimatet sein, in dem zeitgleich ein Blick in die frühe Besiedlung der Region möglich wird. Im Zusammenhang mit der Landesgartenschau wurde ein Impuls für den Erhalt und den Betrieb der „Venus-Lichtspiele“ gesetzt. Mit Unterstützung des Landes für eine nachhaltige Investition können hier bald wieder die Lichter angehen. Nach der LAGA wird in Beelitz zudem auch ein modernes Naturfreibad eröffnet werden können.

Informationen zur Landesgartenschau 2022 in Beelitz findet man unter: laga-beelitz.de