Hauptmenü

Natura 2000 in Brandenburg

Logo Natura 2000
Logo Natura 2000

Seit 2017 wird europaweit am 21. Mai eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes gefeiert. Was 1979 mit dem umfassenden Schutz aller europäischen Vogelarten begann, bildet heut das größte grenzüberschreitend koordinierte Schutzgebietsnetz der Welt.

Am europäischen Tag „Natura 2000“ blicken wir auf das, was auf Grundlage der Vogelschutz-Richtlinie (Richtlinie 2009/147/EG) und der Fauna-Flora-Habitat Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG) geschaffen wurde: Das Schutzgebietsnetz Natura 2000.

Es setzt sich aus circa 27.000 Schutzgebieten, den Vogelschutzgebieten und den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten (FFH-Gebieten), zusammen und erstreckt sich über etwa 18,5 Prozent der Landfläche der Europäischen Union (EU). Es dient dem Schutz von 213 Lebensraumtypen und von über 1000 Arten und Unterarten und trägt somit entscheidend zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.

Auch in Brandenburg gehört die Umsetzung von Natura 2000 zu den wichtigsten Fachaufgaben der Naturschutzbehörde. Teil dieser Umsetzung ist die Gebietssicherung, die Managementplanung, die Umsetzung notwendiger Maßnahmen und die Gestaltung von Förderprogrammen.

Dennoch fällt die Bilanz an diesem Tag nicht nur positiv aus. Dem alle sechs Jahre an die Kommission zu übermittelnden Bericht über den Zustand des Schutzgebietsnetzes ist zu entnehmen, dass der Erhaltungszustand vieler Lebensraumtypen und Arten ungünstig ist oder sich tendenziell verschlechtert. Die Ursachen sind bekannt und vielfach in der intensiven Landnutzung, dem Mangel an Geld und Personal oder den klimatischen Entwicklungen zu finden. An effektiven Lösungsansätzen, gerade auf internationaler Ebene, mangelte es bisher dennoch.

Seit 2017 wird europaweit am 21. Mai eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes gefeiert. Was 1979 mit dem umfassenden Schutz aller europäischen Vogelarten begann, bildet heut das größte grenzüberschreitend koordinierte Schutzgebietsnetz der Welt.

Am europäischen Tag „Natura 2000“ blicken wir auf das, was auf Grundlage der Vogelschutz-Richtlinie (Richtlinie 2009/147/EG) und der Fauna-Flora-Habitat Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG) geschaffen wurde: Das Schutzgebietsnetz Natura 2000.

Es setzt sich aus circa 27.000 Schutzgebieten, den Vogelschutzgebieten und den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten (FFH-Gebieten), zusammen und erstreckt sich über etwa 18,5 Prozent der Landfläche der Europäischen Union (EU). Es dient dem Schutz von 213 Lebensraumtypen und von über 1000 Arten und Unterarten und trägt somit entscheidend zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.

Auch in Brandenburg gehört die Umsetzung von Natura 2000 zu den wichtigsten Fachaufgaben der Naturschutzbehörde. Teil dieser Umsetzung ist die Gebietssicherung, die Managementplanung, die Umsetzung notwendiger Maßnahmen und die Gestaltung von Förderprogrammen.

Dennoch fällt die Bilanz an diesem Tag nicht nur positiv aus. Dem alle sechs Jahre an die Kommission zu übermittelnden Bericht über den Zustand des Schutzgebietsnetzes ist zu entnehmen, dass der Erhaltungszustand vieler Lebensraumtypen und Arten ungünstig ist oder sich tendenziell verschlechtert. Die Ursachen sind bekannt und vielfach in der intensiven Landnutzung, dem Mangel an Geld und Personal oder den klimatischen Entwicklungen zu finden. An effektiven Lösungsansätzen, gerade auf internationaler Ebene, mangelte es bisher dennoch.

Das Land Brandenburg setzt nach Abschluss der Sicherung auf eine stärkere Maßnahmenumsetzung und ein gezieltes Gebietsmanagement. Hierzu zählen die Öffnung des Vertragsnaturschutzes für Maßnahmen im Wald, die gezielte Umsetzung von Maßnahmen abgeschlossener Managementpläne im Rahmen von Umweltsensibilisierungsprojekten sowie der geplante Aufbau von Natura 2000-Teams für die Gebietsbetreuung außerhalb der nationalen Naturlandschaften.

Das Land Brandenburg ist sich seiner Verantwortung zur Umsetzung von Natura 2000 bewusst. Wir müssen zukünftig dafür Sorge tragen, dass Naturschützer und Landnutzer einen gemeinsamen Weg finden die Ziele der europäischen Naturschutzrichtlinien umzusetzen. Die Weichen dafür werden aktuell gestellt. Lassen Sie uns also unser vielfältiges Naturerbe als Teil dieser bisher einmaligen Naturschutzinitiative gemeinsam schützen.

Das Land Brandenburg setzt nach Abschluss der Sicherung auf eine stärkere Maßnahmenumsetzung und ein gezieltes Gebietsmanagement. Hierzu zählen die Öffnung des Vertragsnaturschutzes für Maßnahmen im Wald, die gezielte Umsetzung von Maßnahmen abgeschlossener Managementpläne im Rahmen von Umweltsensibilisierungsprojekten sowie der geplante Aufbau von Natura 2000-Teams für die Gebietsbetreuung außerhalb der nationalen Naturlandschaften.

Das Land Brandenburg ist sich seiner Verantwortung zur Umsetzung von Natura 2000 bewusst. Wir müssen zukünftig dafür Sorge tragen, dass Naturschützer und Landnutzer einen gemeinsamen Weg finden die Ziele der europäischen Naturschutzrichtlinien umzusetzen. Die Weichen dafür werden aktuell gestellt. Lassen Sie uns also unser vielfältiges Naturerbe als Teil dieser bisher einmaligen Naturschutzinitiative gemeinsam schützen.

Europas Schutzgebietsnetz Natura 2000 und die Managementplanung - kurz erklärt
Vorschaubild Kurzfilm Natura 2000
© Naturschutzfond Brandenburg
Ansehen

Verträglichkeitsprüfung

Verträglichkeitsprüfung

Managementplanung

Maßnahmenumsetzung

Managementplanung

Maßnahmenumsetzung

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen