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05.07.2022

Baumartenmix, Wildverbiss, Waldbrand, Bewirtschaftung: Axel Vogel diskutiert auf Waldkolloquium aktuelle Fragen und begrüßt die neue Leiterin des Landeskompetenzzentrums Forst

Termin:

Donnerstag, 07. Juli

Zeit:

9:00 Uhr – 15:00 Uhr

Ort:

Wilhelm-Pfeil-Auditorium auf dem Waldcampus in Eberswalde
Alfred-Möller-Straße 1
16225 Eberswalde
Live-Übertragung - Video-Link: https://bbb.hnee.de/b/jen-rbd-cj3-0l7

Eberswalde – Am 7. Juli werden erstmals seit Pandemiebeginn wieder rund 180 Teilnehmende zum Eberswalder Waldkolloquium erwartet. Neben der Präsentation aktueller Forschungsthemen des Landeskompetenzzentrums Forst Eberwalde (LFE) geht an diesem Tag auch der Staffelstab bei der Leitung der Forschungseinrichtung offiziell in die Hände von Dr. Ulrike Hagemann über.

Forst- und Klimaschutzminister Axel Vogel wird Dr. Ulrike Hagemann offiziell als Nachfolge von Dr. Michael Egidius Luthardt (64) einführen, der das Haus acht Jahre lang geführt hat. Die 42-jährige, an der TU Dresden  studierte Forstwissenschaftlerin wohnt im Naturpark Märkische Schweiz. Sie wurde 2010 mit summa cum laude zum Dr. rer. silv. promoviert. Bis 2017 absolvierte Ulrike Hagemann ein berufsbegleitendes Studium zum Wissenschaftsmanagement an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und war bis 2021 als Referentin für Forschungsorganisation und Strategie am Leibnitz-Zentrum für Agrarlandforschung (ZALF) e. V. tätig.

(mehr: forst.brandenburg.de/lfb/de/ueber-uns/landeskompetenzzentrum-lfe/leiterin-lfe/)

Das LFE erfüllt als Teil der Betriebszentrale des Landesbetriebes Forst Brandenburg vielfältige Sonder-, Dienstleistungs- und Spezialaufgaben sowie die wissenschaftliche Beratung und den Wissenstransfer in die Forstpraxis.

Dazu zählt als jährlicher Höhepunkt das Eberswalder Waldkolloquium. Das zum 17. Mal stattfindende Format führt Forstwissenschaft und Forstpraxis zusammen, um aktuelle Probleme und Fragestellungen zum Wald und zur Forstwirtschaft in Brandenburg und im weiteren nordostdeutschen Tiefland zu diskutieren.

Sieben Vorträge befassen sich unter anderem mit neuen waldbaulichen Empfehlungsgrundlagen für die Baumartenmischung und mit der Bewirtschaftung der Baumart Robinie.

Zur Anpassung von Wildbeständen wird ein Verfahren zum Verjüngungs- und Wildeinflussmonitoring vorgestellt und die Totholzdynamik auf den ehemaligen Brandflächen bei Treuenbrietzen präsentiert, wo es jüngst erneut einen großen Waldbrand gab. Praxisbeispiele zeigen die Zusammenarbeit zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg beim Waldschutz. Thema sind auch die Gewinner und Verlierer der Klimakrise bei pilzlichen Schaderregern sowie erste praktische Erfahrungen beim Einsatz von Multikopterdrohnen im Wald.

Medienvertreterinnen und -vertreter werden um Anmeldung gebeten.

Die Öffentlichkeit kann die Veranstaltung auch über den Livestream verfolgen (siehe oben).