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Frosthilfe für den Gartenbau 2019

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Richtlinie für die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Bewältigung von Schäden aufgrund widriger Witterungsverhältnisse im Jahr 2019 für landwirtschaftliche und gartenbauliche Unternehmen (Frosthilfe Gartenbau 2019 RL)

Diese Richtlinie ist am 14. April 2020 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

Hinweis: Die Antragsfrist wurde bis zum 3. Juni 2020 verlängert.

Richtlinie für die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Bewältigung von Schäden aufgrund widriger Witterungsverhältnisse im Jahr 2019 für landwirtschaftliche und gartenbauliche Unternehmen (Frosthilfe Gartenbau 2019 RL)

Diese Richtlinie ist am 14. April 2020 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

Hinweis: Die Antragsfrist wurde bis zum 3. Juni 2020 verlängert.

Kurzinformation

  • Ziel der Förderung

    Ziel des Programms ist der finanzielle Teilausgleich von Schäden, die durch Frostereignisse im Jahr 2019 an Kulturen des Obstbaus im Freiland entstanden sind.

    Ziel des Programms ist der finanzielle Teilausgleich von Schäden, die durch Frostereignisse im Jahr 2019 an Kulturen des Obstbaus im Freiland entstanden sind.

  • Was wird gefördert?

    Gegenstand der Förderung ist der finanzielle Teilausgleich von Schäden, die durch Frostereignisse im Zeitraum vom 01. April bis 11. April und vom 04. Mai bis zum 05. Mai 2019 entstanden sind.

    Gegenstand der Förderung ist der finanzielle Teilausgleich von Schäden, die durch Frostereignisse im Zeitraum vom 01. April bis 11. April und vom 04. Mai bis zum 05. Mai 2019 entstanden sind.

  • Wer wird gefördert?

    Gefördert werden Unternehmen, unbeschadet der gewählten Rechtsform und Größe, deren Geschäftstätigkeit die Produktion von Obstbauerzeugnissen umfasst. Der Empfänger muss seinen Betriebssitz im Land Brandenburg haben.

    Gefördert werden Unternehmen, unbeschadet der gewählten Rechtsform und Größe, deren Geschäftstätigkeit die Produktion von Obstbauerzeugnissen umfasst. Der Empfänger muss seinen Betriebssitz im Land Brandenburg haben.

  • Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

    Es ist formgebunden der Nachweis zu erbringen, dass mehr als 30 Prozent der durchschnittlichen Jahreserzeugung des gesamten landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Unternehmens zurückgegangen ist.

    Die durchschnittliche Jahreserzeugung ist der im vorangegangenen Dreijahreszeitraum durchschnittlich erzielte Naturalertrag des Unternehmens oder der Dreijahresdurchschnitt auf der Grundlage des vorhergehenden Fünfjahreszeitraumes unter Ausschluss des niedrigsten und des höchsten Wertes.

    Unter dem Begriff “durchschnittliche Jahreserzeugung des Unternehmens“ sind die mit den Flächen gewichteten durchschnittlichen Naturalerträge in der Bodenproduktion des Unternehmens zu verstehen. Bei der Ermittlung der durchschnittlichen Jahreserzeugung sind verbundene Unternehmen als Einheit zu veranlagen.

    Es ist formgebunden der Nachweis zu erbringen, dass mehr als 30 Prozent der durchschnittlichen Jahreserzeugung des gesamten landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Unternehmens zurückgegangen ist.

    Die durchschnittliche Jahreserzeugung ist der im vorangegangenen Dreijahreszeitraum durchschnittlich erzielte Naturalertrag des Unternehmens oder der Dreijahresdurchschnitt auf der Grundlage des vorhergehenden Fünfjahreszeitraumes unter Ausschluss des niedrigsten und des höchsten Wertes.

    Unter dem Begriff “durchschnittliche Jahreserzeugung des Unternehmens“ sind die mit den Flächen gewichteten durchschnittlichen Naturalerträge in der Bodenproduktion des Unternehmens zu verstehen. Bei der Ermittlung der durchschnittlichen Jahreserzeugung sind verbundene Unternehmen als Einheit zu veranlagen.

  • Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

    Es wird eine Billigkeitsleistung in Höhe von bis zu 60 Prozent der Bemessungsgrundlage gewährt. Die Billigkeitsleistung muss mindestens 2.500,00 Euro (Bagatellgrenze) betragen. Die Billigkeitsleistung darf nicht zu einer Überkompensation des Gesamtschadens (Summe der Einkommensminderung) führen.

    Der Gesamtschaden ist daher um folgende Beträge zu verringern:

    • etwaige Versicherungszahlungen
    • Hilfen Dritter (z. B. in Form von Spenden)
    • aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse nicht entstandene Kosten

    Die Berechnung der Schäden, die zur Einkommensminderung geführt haben, erfolgt auf Ebene des einzelnen Unternehmens. Die Schäden müssen durch geeignete Dokumentationen nachgewiesen werden, zum Beispiel durch Bestätigungen durch Sachverständige, Gutachten oder durch den Versuchs- und Kontrollring für den Integrierten Anbau von Obst und Gemüse im Land Brandenburg e.V..

    Es wird eine Billigkeitsleistung in Höhe von bis zu 60 Prozent der Bemessungsgrundlage gewährt. Die Billigkeitsleistung muss mindestens 2.500,00 Euro (Bagatellgrenze) betragen. Die Billigkeitsleistung darf nicht zu einer Überkompensation des Gesamtschadens (Summe der Einkommensminderung) führen.

    Der Gesamtschaden ist daher um folgende Beträge zu verringern:

    • etwaige Versicherungszahlungen
    • Hilfen Dritter (z. B. in Form von Spenden)
    • aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse nicht entstandene Kosten

    Die Berechnung der Schäden, die zur Einkommensminderung geführt haben, erfolgt auf Ebene des einzelnen Unternehmens. Die Schäden müssen durch geeignete Dokumentationen nachgewiesen werden, zum Beispiel durch Bestätigungen durch Sachverständige, Gutachten oder durch den Versuchs- und Kontrollring für den Integrierten Anbau von Obst und Gemüse im Land Brandenburg e.V..

  • Wo und wie erfolgt die Antragstellung und Bewilligung?

    Anträge sind vollständig und formgebunden schriftlich bis zum einschließlich 20. Mai 2020 an die Investitionsbank des Landes Brandenburg zu richten.

    Die fachliche Plausibilität zu den Angaben der Naturalerträge der Bodenproduktion, sowie zu den geltend gemachten Schäden wird durch die nachgeordnete Landesbehörde Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) bestätigt.

    Anträge sind vollständig und formgebunden schriftlich bis zum einschließlich 20. Mai 2020 an die Investitionsbank des Landes Brandenburg zu richten.

    Die fachliche Plausibilität zu den Angaben der Naturalerträge der Bodenproduktion, sowie zu den geltend gemachten Schäden wird durch die nachgeordnete Landesbehörde Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) bestätigt.

Weiterführende Informationen

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