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Abgabe von Milch und Milcherzeugnissen (EU-Schulmilchprogramm)

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Beihilfeprogramm zur Verbesserung der Verteilung landwirtschaftlicher Erzeugnisse an Kinder in Bildungseinrichtungen (Schulprogramm) - Abgabe von Obst und Gemüse, Bananen und Milch

Die früheren Programme Schulobst/-gemüse und Schulmilch wurden 2017 zum EU-Schulprogramm zusammengeführt. Brandenburg nimmt derzeit nur an der Komponente Schulmilch teil.

Beihilfeprogramm zur Verbesserung der Verteilung landwirtschaftlicher Erzeugnisse an Kinder in Bildungseinrichtungen (Schulprogramm) - Abgabe von Obst und Gemüse, Bananen und Milch

Die früheren Programme Schulobst/-gemüse und Schulmilch wurden 2017 zum EU-Schulprogramm zusammengeführt. Brandenburg nimmt derzeit nur an der Komponente Schulmilch teil.

Kurzinformationen

  • Ziel der Förderung

    Das EU-Schulprogramm soll Kindern in Schulen und Kindertageseinrichtungen den regelmäßigen Zugang zu gesunden Lebensmitteln ermöglichen und so zu einer ausgewogenen Ernährung und zur Ernährungsbildung und Ausbildung eines gesunderhaltenden Ernährungsverhaltens beitragen.

    Milch und Milchprodukte liefern neben Energie eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe, die gerade während der Wachstumsphase unverzichtbar sind. Verzehrstudien zeigen, dass in der Gruppe der Schulkinder von 6 bis 17 Jahren die empfohlene tägliche Zufuhr von Milch und Milchprodukten oft nicht erreicht wird und demzufolge auch nicht die empfohlene tägliche Zufuhr an Calcium. Die tägliche Portion Schulmilch leistet in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag zur Calciumversorgung. Außerdem liefert Milch eine Vielzahl weiterer wertvoller Nährstoffe, zum Beispiel hochwertiges Eiweiß, leicht verdauliche Fette und Milchzucker sowie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

    Das EU-Schulprogramm soll Kindern in Schulen und Kindertageseinrichtungen den regelmäßigen Zugang zu gesunden Lebensmitteln ermöglichen und so zu einer ausgewogenen Ernährung und zur Ernährungsbildung und Ausbildung eines gesunderhaltenden Ernährungsverhaltens beitragen.

    Milch und Milchprodukte liefern neben Energie eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe, die gerade während der Wachstumsphase unverzichtbar sind. Verzehrstudien zeigen, dass in der Gruppe der Schulkinder von 6 bis 17 Jahren die empfohlene tägliche Zufuhr von Milch und Milchprodukten oft nicht erreicht wird und demzufolge auch nicht die empfohlene tägliche Zufuhr an Calcium. Die tägliche Portion Schulmilch leistet in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag zur Calciumversorgung. Außerdem liefert Milch eine Vielzahl weiterer wertvoller Nährstoffe, zum Beispiel hochwertiges Eiweiß, leicht verdauliche Fette und Milchzucker sowie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

  • Was wird gefördert?

    Seit dem Schuljahr 2019/2020 werden nur noch Trinkmilch und laktosefreie Trinkmilch aus Mitteln der EU gefördert. Es ist nicht erlaubt, Trinkmilch und laktosefreie Trinkmilch, für die die EU-Beihilfe gewährt wurde, später mit Kakao oder anderen (gezuckerten) Produkten zu vermischen. Schulmilcherzeugnisse dürfen nicht zur Zubereitung üblicher Schul- und Kitamahlzeiten verwendet werden und/oder Teile der üblichen Schul- und Kitamahlzeit ersetzen.

    Seit dem Schuljahr 2019/2020 werden nur noch Trinkmilch und laktosefreie Trinkmilch aus Mitteln der EU gefördert. Es ist nicht erlaubt, Trinkmilch und laktosefreie Trinkmilch, für die die EU-Beihilfe gewährt wurde, später mit Kakao oder anderen (gezuckerten) Produkten zu vermischen. Schulmilcherzeugnisse dürfen nicht zur Zubereitung üblicher Schul- und Kitamahlzeiten verwendet werden und/oder Teile der üblichen Schul- und Kitamahlzeit ersetzen.

  • Wer wird gefördert?

    Die Beihilferegelung richtet sich an Kinder, die regelmäßig eine Kindertageseinrichtung, eine Grundschule oder eine weiterführende Schule besuchen.

    Bildungseinrichtungen können verbilligte Schulmilcherzeugnisse

    • über einen Lieferanten (z.B. Molkereien oder Händler) bzw. Schulträger beziehen, der die Schulmilchbeihilfe beantragt, oder
    • selbst einkaufen und Antragsteller werden.

    Die Bildungseinrichtung muss mit dem EU-Schulmilchposter und/oder anderen geeigneten Informationsmaterialien auf die Teilnahme am EU-Schulmilchprogramm verweisen.

    Teilnehmende Bildungseinrichtungen und Schulmilchlieferanten werden Verwaltungskontrollen und Vor-Ort-Kontrollen unterzogen. Nichteinhaltung der Vorgaben führt zu anteiliger Beihilfenrückerstattung durch die Lieferanten oder zu Aussetzungsverfahren für deren Zulassung.

    Die Förderung von Schulmilchprodukten zieht eine stichprobenartige Evaluierung (wissenschaftliche Bewertung) des Programms in den teilnehmenden Bildungseinrichtungen nach sich. Mit der Teilnahme am Schulmilchprogramm erklären die Bildungseinrichtungen ihre Bereitschaft, an einer eventuellen Evaluierung teilzunehmen.

    Die Beihilferegelung richtet sich an Kinder, die regelmäßig eine Kindertageseinrichtung, eine Grundschule oder eine weiterführende Schule besuchen.

    Bildungseinrichtungen können verbilligte Schulmilcherzeugnisse

    • über einen Lieferanten (z.B. Molkereien oder Händler) bzw. Schulträger beziehen, der die Schulmilchbeihilfe beantragt, oder
    • selbst einkaufen und Antragsteller werden.

    Die Bildungseinrichtung muss mit dem EU-Schulmilchposter und/oder anderen geeigneten Informationsmaterialien auf die Teilnahme am EU-Schulmilchprogramm verweisen.

    Teilnehmende Bildungseinrichtungen und Schulmilchlieferanten werden Verwaltungskontrollen und Vor-Ort-Kontrollen unterzogen. Nichteinhaltung der Vorgaben führt zu anteiliger Beihilfenrückerstattung durch die Lieferanten oder zu Aussetzungsverfahren für deren Zulassung.

    Die Förderung von Schulmilchprodukten zieht eine stichprobenartige Evaluierung (wissenschaftliche Bewertung) des Programms in den teilnehmenden Bildungseinrichtungen nach sich. Mit der Teilnahme am Schulmilchprogramm erklären die Bildungseinrichtungen ihre Bereitschaft, an einer eventuellen Evaluierung teilzunehmen.

  • Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

    Bildungseinrichtungen müssen nach EU-Recht vom Land zugelassen werden. Zuständig für die Zulassung ist das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF). Formulare für den Antrag auf Zulassung als Antragsteller von Schulmilchbeihilfe sind auf der Seite des LELF zu finden (unter Downloads auf der Webseite der Bewilligungsbehörde).

    Bildungseinrichtungen müssen nach EU-Recht vom Land zugelassen werden. Zuständig für die Zulassung ist das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF). Formulare für den Antrag auf Zulassung als Antragsteller von Schulmilchbeihilfe sind auf der Seite des LELF zu finden (unter Downloads auf der Webseite der Bewilligungsbehörde).

  • Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

    Der Beihilfesatz beträgt im Schuljahr 2020/2021

    • 0,50 Euro je Liter Trinkmilch oder laktosefreier Trinkmilch.

    Die Höchstmenge an verbilligter Schulmilch beträgt

    • 0,25 Liter je Kind und Schul- oder Betreuungstag.

    Der Beihilfesatz beträgt im Schuljahr 2020/2021

    • 0,50 Euro je Liter Trinkmilch oder laktosefreier Trinkmilch.

    Die Höchstmenge an verbilligter Schulmilch beträgt

    • 0,25 Liter je Kind und Schul- oder Betreuungstag.
  • Wo und wie erfolgt die Antragstellung?

    Bewilligungsbehörde

    Landesamt für Ländliche Entwicklung,
    Landwirtschaft und Flurneuordnung
    Referat 41
    Müllroser Chaussee 54
    15236 Frankfurt (Oder)

    Ansprechpartner:

    Frau Hirsch
    viola.hirsch@lelf.brandenburg.de

    Telefon: +49 335 60676-2143

    Frau Schön-Büttner

    marlene.schoen-buettner@lelf.brandenburg.de

    Telefon: +49 335 60676-2142

    Bewilligungsbehörde

    Landesamt für Ländliche Entwicklung,
    Landwirtschaft und Flurneuordnung
    Referat 41
    Müllroser Chaussee 54
    15236 Frankfurt (Oder)

    Ansprechpartner:

    Frau Hirsch
    viola.hirsch@lelf.brandenburg.de

    Telefon: +49 335 60676-2143

    Frau Schön-Büttner

    marlene.schoen-buettner@lelf.brandenburg.de

    Telefon: +49 335 60676-2142

Weiterführende Informationen

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