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Anforderungen des Gewässerschutzes an geothermische Anlagen

Die Errichtung von Anlagen der oberflächennahen Geothermie hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dabei ist festzustellen, dass es in vielen Fällen zu einer Gefährdung des Grundwassers durch unsachgemäße Bauausführung gekommen ist. Schwerpunkt sind undichte Ringraumdichtungen der Bohrungen, durch die es zu Schadstoffverlagerungen zwischen den verschiedenen Grundwasserstockwerken kommen kann.

Das Umweltministerium hat deshalb ein Merkblatt herausgegeben, in dem die Anforderungen des Gewässerschutzes an geothermische Anlagen benannt werden. Das Merkblatt richtet sich in erster Linie an die unteren Wasserbehörden und soll zu einer hinsichtlich des Grundwasserschutzes landesweit einheitlichen Beurteilung und Bearbeitung der angezeigten Handlungen zur Erdwärmegewinnung beitragen. Gleichzeitig enthält das Merkblatt aber auch Hinweise für künftige Betreiber und Bauausführende über einzuhaltende Anforderungen sowie Art und Umfang von bereitzustellenden Unterlagen.

Erdwärmesonden

Die Einschränkungen für die Errichtung von Erdwärmesonden in Wasserschutzgebieten wurden erhöht. Das Umweltministerium hat die unteren Wasserbehörden des Landes Brandenburg mit einem Rundschreiben vom 18. August 2010 aufgefordert, abweichend vom Merkblatt über Anforderungen des Gewässerschutzes an geothermische Anlagen vom 24. April 2008, Erdwärmesonden in der Zone III von Wasserschutzgebieten nur noch zuzulassen, wenn ausgeschlossen werden kann, dass schützende Deckschichten nicht verletzt werden. Dies dürfte nur selten der Fall sein. Ursache für die Verschärfung ist die in der Praxis gewonnene Erkenntnis, dass die Verfahren zur Abdichtung der durchbohrten Grundwasser schützenden Deckschichten technisch noch nicht ausgereift sind. Damit besteht ein Restrisiko, das in Wasserschutzgebieten nicht länger toleriert werden kann. Durch die Novellierung des Wasserhaushaltsgesetzes besteht für Erdwärmesonden, die bis ins Grundwasser reichen, nunmehr grundsätzlich eine Erlaubnispflicht. Damit ist das bisher in den meisten Fällen praktizierte Anzeigeverfahren in vielen Fällen nicht mehr ausreichend. Das ins Internet eingestellte Formular kann trotzdem weiter verwendet werden, da die untere Wasserbehörde die Anzeige in den entsprechenden Fällen als Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis werten kann.

Merkblatt Geothermie

Merkblatt des ehemaligen Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV) vom 24. April 2008 über Anforderungen des Gewässerschutzes an geothermische Anlagen sowie das Rundschreiben vom 18. August 2010 über die Unzulässigkeit von Erdwärmesonden in Wasserschutzgebieten

Hinweis:
Der Bau horizontaler Erdwärmekollektoren kann mit dem Anzeigeformular und der Bau und Betrieb von verikalen Erdwärmesonden mit dem Antragsformular bei der zuständigen unteren Wasserbehörde des Landkreises/der kreisfreien Stadt beantragt werden.

Die Errichtung von Anlagen der oberflächennahen Geothermie hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dabei ist festzustellen, dass es in vielen Fällen zu einer Gefährdung des Grundwassers durch unsachgemäße Bauausführung gekommen ist. Schwerpunkt sind undichte Ringraumdichtungen der Bohrungen, durch die es zu Schadstoffverlagerungen zwischen den verschiedenen Grundwasserstockwerken kommen kann.

Das Umweltministerium hat deshalb ein Merkblatt herausgegeben, in dem die Anforderungen des Gewässerschutzes an geothermische Anlagen benannt werden. Das Merkblatt richtet sich in erster Linie an die unteren Wasserbehörden und soll zu einer hinsichtlich des Grundwasserschutzes landesweit einheitlichen Beurteilung und Bearbeitung der angezeigten Handlungen zur Erdwärmegewinnung beitragen. Gleichzeitig enthält das Merkblatt aber auch Hinweise für künftige Betreiber und Bauausführende über einzuhaltende Anforderungen sowie Art und Umfang von bereitzustellenden Unterlagen.

Erdwärmesonden

Die Einschränkungen für die Errichtung von Erdwärmesonden in Wasserschutzgebieten wurden erhöht. Das Umweltministerium hat die unteren Wasserbehörden des Landes Brandenburg mit einem Rundschreiben vom 18. August 2010 aufgefordert, abweichend vom Merkblatt über Anforderungen des Gewässerschutzes an geothermische Anlagen vom 24. April 2008, Erdwärmesonden in der Zone III von Wasserschutzgebieten nur noch zuzulassen, wenn ausgeschlossen werden kann, dass schützende Deckschichten nicht verletzt werden. Dies dürfte nur selten der Fall sein. Ursache für die Verschärfung ist die in der Praxis gewonnene Erkenntnis, dass die Verfahren zur Abdichtung der durchbohrten Grundwasser schützenden Deckschichten technisch noch nicht ausgereift sind. Damit besteht ein Restrisiko, das in Wasserschutzgebieten nicht länger toleriert werden kann. Durch die Novellierung des Wasserhaushaltsgesetzes besteht für Erdwärmesonden, die bis ins Grundwasser reichen, nunmehr grundsätzlich eine Erlaubnispflicht. Damit ist das bisher in den meisten Fällen praktizierte Anzeigeverfahren in vielen Fällen nicht mehr ausreichend. Das ins Internet eingestellte Formular kann trotzdem weiter verwendet werden, da die untere Wasserbehörde die Anzeige in den entsprechenden Fällen als Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis werten kann.

Merkblatt Geothermie

Merkblatt des ehemaligen Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV) vom 24. April 2008 über Anforderungen des Gewässerschutzes an geothermische Anlagen sowie das Rundschreiben vom 18. August 2010 über die Unzulässigkeit von Erdwärmesonden in Wasserschutzgebieten

Hinweis:
Der Bau horizontaler Erdwärmekollektoren kann mit dem Anzeigeformular und der Bau und Betrieb von verikalen Erdwärmesonden mit dem Antragsformular bei der zuständigen unteren Wasserbehörde des Landkreises/der kreisfreien Stadt beantragt werden.

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Allgemeine Informationen aus dem Bereich Wasser

Kontakt

Abteilung 2 - Wasser und Bodenschutz
Abteilung:
Referat 23
Ansprechpartner:
Jacqueline Zastrow
E-Mail:
jacqueline.zastrow@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7321