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Förderung des Rezyklatmarktes für Kunststoffe – UMK-Sonderarbeitsgruppe RESAG

Recyclinglager für Kunststoffe
© Stefan Bittrich/Landesamt für Umwelt
Recyclinglager für Kunststoffe
© Stefan Bittrich/Landesamt für Umwelt

Kunststoffe können ausgezeichnete Eigenschaften haben. Diese ermöglichen unter anderem das sichere Verpacken von Waren oder die Herstellung leichter und stabiler Produkte zum Beispiel im Elektronikbereich oder im Fahrzeugbau. In Deutschland werden jährlich cirka 14 Millionen Tonnen Kunststoffe zu Produkten verarbeitet. Allerdings stammen lediglich etwa 14 Prozent des Rohstoffbedarfs dabei aus Rezyklaten (Kunststoffgranulat aus Abfällen). Die Potentiale werden derzeit bei weitem nicht ausreichend ausgeschöpft.

Die Umweltministerinnen, -minister, -senatorinnen und der -senator der Länder haben sich daher auf Ihrer Sitzung im November 2020 entschlossen, auf Initiative der Länder Brandenburg und Baden-Württemberg eine Sonderarbeitsgruppe „Rezyklateinsatz stärken“ (RESAG) ins Leben zu rufen. Ziel der Sonderarbeitsgruppe soll es sein, gemeinsam mit Industrie und Handel, privater und kommunaler Entsorgungswirtschaft, Wissenschaft und den Ministerien von Bund und Ländern die drängendsten Fragen zur „Förderung des Rezyklatmarktes“ zu analysieren und bis zum November 2021 Lösungen zu erarbeiten, welche in die weitere Diskussion auf nationaler und europäischer Ebene eingebracht werden sollen. Der besondere Fokus soll dabei auf der Praxistauglichkeit und der breiten Akzeptanz der vorgeschlagenen Lösungen bei den beteiligten Akteuren aus Wirtschaft, Umwelt und Verwaltung liegen.

Kunststoffe können ausgezeichnete Eigenschaften haben. Diese ermöglichen unter anderem das sichere Verpacken von Waren oder die Herstellung leichter und stabiler Produkte zum Beispiel im Elektronikbereich oder im Fahrzeugbau. In Deutschland werden jährlich cirka 14 Millionen Tonnen Kunststoffe zu Produkten verarbeitet. Allerdings stammen lediglich etwa 14 Prozent des Rohstoffbedarfs dabei aus Rezyklaten (Kunststoffgranulat aus Abfällen). Die Potentiale werden derzeit bei weitem nicht ausreichend ausgeschöpft.

Die Umweltministerinnen, -minister, -senatorinnen und der -senator der Länder haben sich daher auf Ihrer Sitzung im November 2020 entschlossen, auf Initiative der Länder Brandenburg und Baden-Württemberg eine Sonderarbeitsgruppe „Rezyklateinsatz stärken“ (RESAG) ins Leben zu rufen. Ziel der Sonderarbeitsgruppe soll es sein, gemeinsam mit Industrie und Handel, privater und kommunaler Entsorgungswirtschaft, Wissenschaft und den Ministerien von Bund und Ländern die drängendsten Fragen zur „Förderung des Rezyklatmarktes“ zu analysieren und bis zum November 2021 Lösungen zu erarbeiten, welche in die weitere Diskussion auf nationaler und europäischer Ebene eingebracht werden sollen. Der besondere Fokus soll dabei auf der Praxistauglichkeit und der breiten Akzeptanz der vorgeschlagenen Lösungen bei den beteiligten Akteuren aus Wirtschaft, Umwelt und Verwaltung liegen.

Start der Gruppenphase im April 2021 (bis September 2021)

  • AP 1 - Getrennthaltung und Aufbereitungstechnik

    In Deutschland werden aktuell cirka 14 Millionen Tonnen Kunststoffe pro Jahr in neuen Produkten eingesetzt werden (CONVERSIO 2020). Über die getrennte Erfassung von Wertstoffen werden derzeit lediglich 6 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle getrennt erfasst. Lediglich ein Drittel dieser Kunststoffabfälle finden über das Recycling tatsächlich Eingang in neue Produkte. Ziel des Arbeitspaketes ist es, die relevanten Maßnahmen zur Steigerung der Erfassungs- und Recyclingmengen zu erarbeiten.

    Auftaktgespräch am 19. April 2021 – 10 bis 15 Uhr

    Bei Interesse wenden Sie sich an apv@um.bwl.de.

    In Deutschland werden aktuell cirka 14 Millionen Tonnen Kunststoffe pro Jahr in neuen Produkten eingesetzt werden (CONVERSIO 2020). Über die getrennte Erfassung von Wertstoffen werden derzeit lediglich 6 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle getrennt erfasst. Lediglich ein Drittel dieser Kunststoffabfälle finden über das Recycling tatsächlich Eingang in neue Produkte. Ziel des Arbeitspaketes ist es, die relevanten Maßnahmen zur Steigerung der Erfassungs- und Recyclingmengen zu erarbeiten.

    Auftaktgespräch am 19. April 2021 – 10 bis 15 Uhr

    Bei Interesse wenden Sie sich an apv@um.bwl.de.

  • AP 2 - Gütesicherung und Qualitätsanforderungen

    Lediglich 14 Prozent der Kunststoffe zur Herstellung von Produkten stammt aus dem Recycling. Trotz etablierter Technologien gibt es weiterhin relevante Hemmnisse auf diesem Bereich. Ziel des Arbeitspaketes ist es, die relevanten Anforderungen an Gütesicherung, Qualität und Verfügbarkeit von Kunststoffrezyklaten zu formulieren.

    Auftaktgespräch am 15. April 2021 – 10 bis 15 Uhr

    Bei Interesse wenden Sie sich an resag@mluk.brandenburg.de.

    Lediglich 14 Prozent der Kunststoffe zur Herstellung von Produkten stammt aus dem Recycling. Trotz etablierter Technologien gibt es weiterhin relevante Hemmnisse auf diesem Bereich. Ziel des Arbeitspaketes ist es, die relevanten Anforderungen an Gütesicherung, Qualität und Verfügbarkeit von Kunststoffrezyklaten zu formulieren.

    Auftaktgespräch am 15. April 2021 – 10 bis 15 Uhr

    Bei Interesse wenden Sie sich an resag@mluk.brandenburg.de.

  • AP 3 - Absatzmärkte, Markttransparenz und –Mechanismen

    Neben technischen Fragestellungen spielen Marktmechanismen und Markttransparenz eine wesentliche Rolle, um den Einsatz von Kunststoffrezyklaten zu steigern. In diesem Arbeitspakete sollen die verschiedenen regulatorischen Instrumente sowie Ansätze für mehr Markttransparenz beleuchtet und gegeneinander abgewogen werden. Neben der Prüfung freiwilliger Maßnahmen sollen tragfähige Kompromisslösungen für regulatorische Maßnahmen gefunden werden.

    Auftaktgespräch am 26. April 2021 – 10 bis 15 Uhr

    Bei Interesse wenden Sie sich an apv@um.bwl.de.

    Neben technischen Fragestellungen spielen Marktmechanismen und Markttransparenz eine wesentliche Rolle, um den Einsatz von Kunststoffrezyklaten zu steigern. In diesem Arbeitspakete sollen die verschiedenen regulatorischen Instrumente sowie Ansätze für mehr Markttransparenz beleuchtet und gegeneinander abgewogen werden. Neben der Prüfung freiwilliger Maßnahmen sollen tragfähige Kompromisslösungen für regulatorische Maßnahmen gefunden werden.

    Auftaktgespräch am 26. April 2021 – 10 bis 15 Uhr

    Bei Interesse wenden Sie sich an apv@um.bwl.de.

  • AP 4 - Produktsicherheit, Ökologie und Nachhaltigkeit

    Im Bereich des Kunststoffrecyclings spielen die Themen Produktsicherheit, Ökologie und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Das Kunststoffrecycling kann nur solange nachhaltig sein, wie damit eine tatsächliche Ressourenschonung einhergeht. Ebenso muss sicherge-stellt sein, dass mit dem Recycling keine Schadstoffe in den Kunststoffkreislauf gelangen. Ziel dieses Arbeitspaketes ist es, die wichtigen Eckpunkte für eine nachhaltige Kreislauf-wirtschaft zu formulieren.

    Auftaktgespräch am 21. April 2021 – 10 bis 15 Uhr

    Bei Interesse wenden Sie sich an resag@mluk.brandenburg.de.

    Im Bereich des Kunststoffrecyclings spielen die Themen Produktsicherheit, Ökologie und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Das Kunststoffrecycling kann nur solange nachhaltig sein, wie damit eine tatsächliche Ressourenschonung einhergeht. Ebenso muss sicherge-stellt sein, dass mit dem Recycling keine Schadstoffe in den Kunststoffkreislauf gelangen. Ziel dieses Arbeitspaketes ist es, die wichtigen Eckpunkte für eine nachhaltige Kreislauf-wirtschaft zu formulieren.

    Auftaktgespräch am 21. April 2021 – 10 bis 15 Uhr

    Bei Interesse wenden Sie sich an resag@mluk.brandenburg.de.

Weiterführende Informationen

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