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Gewässerschutz- und entwicklung

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Das Land Brandenburg wird geprägt durch ein vielfältiges Netz von Fließen und Seen. Diese Wasserlandschaften sind wichtige Lebensräume und für das Wohl von Menschen, Tieren und Pflanzen von großer Bedeutung. Viele der Gewässer sind allerdings durch übermäßige Einträge von Nährstoffen (Phosphor- und Stickstoffverbindungen) und auch Schadstoffen belastet. Außerdem ist ihr ehemals natürlicher Zustand - ein strukturreiches Ufer, Gewässerbett und ‑umfeld - durch planmäßige technische Eingriffe im 19. und 20. Jahrhundert weitgehend verloren gegangen.

Der Begriff der „Gewässerentwicklung“ wurde Mitte der 1990er Jahre geprägt, nachdem erkannt wurde, dass der oftmals naturferne Zustand der Gewässer nur durch grundlegende Regeneration typischer Strukturen aufgehoben werden kann. Daran knüpft auch die im Jahr 2000 in Kraft gesetzte Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) an. Sie zielt auf einen umfassenden Gewässerschutz und eine weitgehende Entwicklung der Gewässer. Zu den Hauptzielen der Richtlinie zählt, bis spätestens 2027 einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Seen und der Fließgewässer bis hin zu den Meeresküsten zu erreichen. Dies gelingt nur, wenn die in den letzten beiden Jahrzehnten von der Wasserwirtschaft erarbeiteten Strategien und Maßnahmenprogramme konsequent umgesetzt und auch weiterentwickelt werden. Die natürlichen Eigenschaften der Gewässer sollen gestärkt und dabei ihre Funktionen in der heutigen Kulturlandschaft nicht außer Acht gelassen werden.

Das Land Brandenburg wird geprägt durch ein vielfältiges Netz von Fließen und Seen. Diese Wasserlandschaften sind wichtige Lebensräume und für das Wohl von Menschen, Tieren und Pflanzen von großer Bedeutung. Viele der Gewässer sind allerdings durch übermäßige Einträge von Nährstoffen (Phosphor- und Stickstoffverbindungen) und auch Schadstoffen belastet. Außerdem ist ihr ehemals natürlicher Zustand - ein strukturreiches Ufer, Gewässerbett und ‑umfeld - durch planmäßige technische Eingriffe im 19. und 20. Jahrhundert weitgehend verloren gegangen.

Der Begriff der „Gewässerentwicklung“ wurde Mitte der 1990er Jahre geprägt, nachdem erkannt wurde, dass der oftmals naturferne Zustand der Gewässer nur durch grundlegende Regeneration typischer Strukturen aufgehoben werden kann. Daran knüpft auch die im Jahr 2000 in Kraft gesetzte Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) an. Sie zielt auf einen umfassenden Gewässerschutz und eine weitgehende Entwicklung der Gewässer. Zu den Hauptzielen der Richtlinie zählt, bis spätestens 2027 einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Seen und der Fließgewässer bis hin zu den Meeresküsten zu erreichen. Dies gelingt nur, wenn die in den letzten beiden Jahrzehnten von der Wasserwirtschaft erarbeiteten Strategien und Maßnahmenprogramme konsequent umgesetzt und auch weiterentwickelt werden. Die natürlichen Eigenschaften der Gewässer sollen gestärkt und dabei ihre Funktionen in der heutigen Kulturlandschaft nicht außer Acht gelassen werden.

Anhörungen der Öffentlichkeit

In Artikel 14 der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist eine weitreichende Beteiligung der Öffentlichkeit verankert. So sind wichtige Umsetzungsschritte alle 6 Jahre öffentlich bekannt zu geben. Bürgerinnen und Bürgern sowie auch Interessengruppen wird die Möglichkeit eingeräumt, sich dazu zu äußern. Dieses Mitspracherecht bezieht sich auf Zeitpläne und Arbeitsprogramme, auf wichtige Wasserbewirtschaftungsfragen und auf die Entwürfe der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme. Weiterlesen

Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, wie Kraftstoffen, Heizöl oder Farben, gehört im privaten und gewerblichen Bereich zum Alltag. Dabei kann es auch zu Gewässerverunreinigungen kommen, zum Beispiel durch Unachtsamkeit oder durch technisches Versagen von Anlagen. Zum Schutz vor solchen Verunreinigungen sind im Bundesrecht grundsätzliche Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen verankert. Weiterlesen

Bestandsaufnahmen

Ein wichtiger erster Schritt bei der Umsetzung der WRRL war 2004 die Ermittlung des Zustandes der Gewässer – die sogenannte Bestandsaufnahme. Die Analyse der Belastungen und ihrer Auswirkungen auf die Gewässer sowie eine wirtschaftliche Analyse der Wassernutzungen waren Voraussetzungen, um Überwachungsprogramme und erforderliche Maßnahmen abzuleiten. Die WRRL schreibt vor, dass diese Bestandsaufnahme für jede Flussgebietseinheit alle 6 Jahre zu überprüfen und zu aktualisieren ist. Weiterlesen

Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme

Der Bewirtschaftungsplan ist das zentrale Instrument zur Umsetzung der WRRL in einer Flussgebietseinheit. Er gibt Auskunft über den Zustand der Gewässer und die drängenden wasserwirtschaftlichen Fragen. Integraler Bestandteil dieses Bewirtschaftungsplans ist das Maßnahmenprogramm, das innerhalb eines 6-jährigen Bewirtschaftungszeitraums umgesetzt werden soll. Die 2009 erstmals aufgestellten Pläne und Programme sind alle 6 Jahre zu überprüfen und zu aktualisieren. Weiterlesen

Europäische Wasserrahmenrichtline im Überblick

Mit Einführung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im Jahr 2000 wurde die europäische Wasserpolitik neu ausgerichtet. Bisherige Einzelrichtlinien des EU-Wasserrechts wurden gebündelt und ein Ordnungsrahmen für den ganzheitlichen Gewässerschutz von der Quelle bis zur Mündung vorgegeben. Vorgeschrieben ist erstmals auch die aktive Einbeziehung der Öffentlichkeit. Vordringliches Ziel der WRRL ist der "gute Zustand" für alle Oberflächengewässer sowie auch für das Grundwasser. Weiterlesen

Flussgebietseinheiten als Planungs- und Arbeitsebene

Die WRRL gibt vor, die Gewässer nach Flussgebietseinheiten zu bewirtschaften. Diese entsprechen dem hydrologischen Einzugsgebiet der großen europäischen Flusssysteme. Die Flussgebietseinheiten richten sich nicht nach Staatsgrenzen, so dass die Lösung der wichtigsten wasserwirtschaftlichen Aufgaben in aller Regel international koordiniert werden muss. Beispiele hierfür sind die Flussgebietseinheiten Elbe und Oder, an denen das Land Brandenburg Anteile hat. Weiterlesen

Gewässerentwicklungskonzepte

Gewässerentwicklungskonzepte sind ein zentraler Baustein bei der WRRL-Umsetzung. Sie wurden ab 2008 für die wichtigsten Fließgewässer und deren Zuläufe erarbeitet, wie zum Beispiel für Kleine Elster, Nuthe und Karthane. Die Konzepte zeigen die entscheidenden Defizite auf, die unter anderem Ufer, Durchgängigkeit für Fische sowie angrenzende Gewässerbereiche (zum Beispiel Altarme) betreffen. Vorgeschlagene Verbesserungsmaßnahmen werden in den Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprogrammen berücksichtigt. Weiterlesen

Anhörungen der Öffentlichkeit

In Artikel 14 der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist eine weitreichende Beteiligung der Öffentlichkeit verankert. So sind wichtige Umsetzungsschritte alle 6 Jahre öffentlich bekannt zu geben. Bürgerinnen und Bürgern sowie auch Interessengruppen wird die Möglichkeit eingeräumt, sich dazu zu äußern. Dieses Mitspracherecht bezieht sich auf Zeitpläne und Arbeitsprogramme, auf wichtige Wasserbewirtschaftungsfragen und auf die Entwürfe der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme. Weiterlesen

Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, wie Kraftstoffen, Heizöl oder Farben, gehört im privaten und gewerblichen Bereich zum Alltag. Dabei kann es auch zu Gewässerverunreinigungen kommen, zum Beispiel durch Unachtsamkeit oder durch technisches Versagen von Anlagen. Zum Schutz vor solchen Verunreinigungen sind im Bundesrecht grundsätzliche Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen verankert. Weiterlesen

Bestandsaufnahmen

Ein wichtiger erster Schritt bei der Umsetzung der WRRL war 2004 die Ermittlung des Zustandes der Gewässer – die sogenannte Bestandsaufnahme. Die Analyse der Belastungen und ihrer Auswirkungen auf die Gewässer sowie eine wirtschaftliche Analyse der Wassernutzungen waren Voraussetzungen, um Überwachungsprogramme und erforderliche Maßnahmen abzuleiten. Die WRRL schreibt vor, dass diese Bestandsaufnahme für jede Flussgebietseinheit alle 6 Jahre zu überprüfen und zu aktualisieren ist. Weiterlesen

Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme

Der Bewirtschaftungsplan ist das zentrale Instrument zur Umsetzung der WRRL in einer Flussgebietseinheit. Er gibt Auskunft über den Zustand der Gewässer und die drängenden wasserwirtschaftlichen Fragen. Integraler Bestandteil dieses Bewirtschaftungsplans ist das Maßnahmenprogramm, das innerhalb eines 6-jährigen Bewirtschaftungszeitraums umgesetzt werden soll. Die 2009 erstmals aufgestellten Pläne und Programme sind alle 6 Jahre zu überprüfen und zu aktualisieren. Weiterlesen

Europäische Wasserrahmenrichtline im Überblick

Mit Einführung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im Jahr 2000 wurde die europäische Wasserpolitik neu ausgerichtet. Bisherige Einzelrichtlinien des EU-Wasserrechts wurden gebündelt und ein Ordnungsrahmen für den ganzheitlichen Gewässerschutz von der Quelle bis zur Mündung vorgegeben. Vorgeschrieben ist erstmals auch die aktive Einbeziehung der Öffentlichkeit. Vordringliches Ziel der WRRL ist der "gute Zustand" für alle Oberflächengewässer sowie auch für das Grundwasser. Weiterlesen

Flussgebietseinheiten als Planungs- und Arbeitsebene

Die WRRL gibt vor, die Gewässer nach Flussgebietseinheiten zu bewirtschaften. Diese entsprechen dem hydrologischen Einzugsgebiet der großen europäischen Flusssysteme. Die Flussgebietseinheiten richten sich nicht nach Staatsgrenzen, so dass die Lösung der wichtigsten wasserwirtschaftlichen Aufgaben in aller Regel international koordiniert werden muss. Beispiele hierfür sind die Flussgebietseinheiten Elbe und Oder, an denen das Land Brandenburg Anteile hat. Weiterlesen

Gewässerentwicklungskonzepte

Gewässerentwicklungskonzepte sind ein zentraler Baustein bei der WRRL-Umsetzung. Sie wurden ab 2008 für die wichtigsten Fließgewässer und deren Zuläufe erarbeitet, wie zum Beispiel für Kleine Elster, Nuthe und Karthane. Die Konzepte zeigen die entscheidenden Defizite auf, die unter anderem Ufer, Durchgängigkeit für Fische sowie angrenzende Gewässerbereiche (zum Beispiel Altarme) betreffen. Vorgeschlagene Verbesserungsmaßnahmen werden in den Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprogrammen berücksichtigt. Weiterlesen

Wasser
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Wasser

Kontakt

Abteilung 2 - Wasser und Bodenschutz
Abteilung:
Referat 22
Ansprechpartner:
Oliver Wiemann
E-Mail:
oliver.wiemann@­mluk.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7327