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Internationale Grüne Woche 2023

Blick in die Brandenburg-Halle auf der IGW 2023.
© Frank Kirchner/MLUK
Blick in die Brandenburg-Halle auf der IGW 2023.
© Frank Kirchner/MLUK

Brandenburger Grüne Woche-Bilanz 2023: Neustart gelungen

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause hat sich Brandenburgs Agrar- und Ernährungswirtschaft am gewohnten Ort in der Messehalle 21a wieder zehn Tage auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentiert.

Die vom Brandenburger Agrar- und Umweltministerium ausgerichtete Länderhalle 21a war mit fast 60 Ständen mit 51 Ausstellerinnen und Ausstellern und ihren 200 wechselnden Anbietern der Agrar- und Ernährungswirtschaft, des Land- und Naturtourismus und Handwerks 2023 zum 31. Mal auf der weltweit beachteten Verbrauchermesse dabei, zum 29. Mal mit eigener Halle.

Das nach 2020 noch einmal überarbeitete Hallenkonzept kam an: Auch in diesem Jahr war die Halle trotz des Rückgangs der Ausstellerzahlen gut gefüllt. Die vorab als eher niedrig angesetzten Umsatzerwartungen wurden an den meisten Ständen übertroffen, so dass Nachbestellungen notwendig waren. Teile des Sortiments waren zum Messeende ausverkauft. Bereits während der Messe wurde von einigen Ausstellern, die in diesem Jahr nicht dabei waren, eine Bewerbung für die Brandenburg-Halle 2024 angezeigt. 76 Prozent der Aussteller der diesjährigen Brandenburg-Halle haben in der Abschlussbefragung angezeigt, 2024 wieder dabei sein zu wollen. 24 Prozent gaben an, sich noch nicht entscheiden zu können. Mit „Nein“ antwortete keines der ausstellenden Unternehmen des Jahrgangs 2023.

Auf die Frage „Welchen Stellenwert hat für Sie die Teilnahme in der Brandenburg-Halle? antworteten 55 Prozent der Aussteller „sehr hoch“, 42 Prozent „hoch“, 3 Prozent „weniger hoch“.

Für viele der klein- und mittelständischen Betriebe, die die Halle prägen, war es nach zwei Jahren besonders wichtig, im direkten Kontakt mit Verbraucherinnen und Verbrauchern zu prüfen, wie ihre Produkte ankommen. Dies zeigt sich unter anderem an der hohen Präsenz von Geschäftsführern, Marketingleitern, Vorständen an den zehn Messetagen.

Die Erwartung, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens beziehungsweise des Verbands oder der Wirtschaftsregion zu steigern, erfüllte sich für 86 Prozent der Aussteller „sehr gut“, 14 Prozent kreuzten hier „mittel“ an. Dass 86 Prozent der Aussteller am Ende einer Verbrauchermesse wie der Grünen Woche die Kontakte zu Endverbrauchern als „sehr gut“ und niemand als schlecht einstuft, mag nicht überraschen. Ein Hinweis für die wirtschaftlichen Effekte der Messe ist aber die Antwort der Aussteller zu Kontakten mit dem Handel und der Gastronomie. 56 Prozent bewerteten diese zum Messeende als „sehr gut“, 33 mit „mittel“, 11 Prozent mit „schlecht“. Die Grüne Woche ist traditionell weniger als Listungsmesse, sondern als großes Netzwerktreffen unter der Ägide der Agrar- und Ernährungswirtschaft angelegt. Hierzu trägt insbesondere der Brandenburg-Tag bei, der traditionell am Messemontag begangen wird. Nach zwei Jahren Pause war auch die Beteiligung am Brandenburg-Abend hoch. Aus den Erfahrungen früherer Brandenburg-Hallen lässt sich aber ableiten, dass es auch 2023 ein Nachmessegeschäft mit Listungen beziehungsweise Buchungen geben dürfte.

Den Aspekt der Kontaktpflege auf einer Grünen Woche wichten 70 Prozent der Aussteller in der Brandenburg-Halle 21a mit „sehr hoch“, 23 mit „mittel, 74 Prozent mit „schlecht“. Beachtliche 52 Prozent der Aussteller glauben, auf der Messe „sehr gut“ Neukunden gewinnen zu können, 44 Prozent bewerten die Chancen hier mit „mittel“, 4 Prozent mit „schlecht“. Einen Anteil dürften dabei die drei Handelsrundgänge und der Rundgang mit Gastronomen in der Brandenburg-Halle haben, die der Verband pro agro organisiert. In diesem Jahr waren jeweils einmal Minister Axel Vogel sowie Staatssekretärin Anja Boudon mit Staatssekretär Hendrik Fischer dabei.

Die hohe mediale Aufmerksamkeit für Aussteller und deren Angebote schätzen 59 Prozent der Beteiligten in der Halle als „sehr gut“ ein, 37 Prozent bewerten dies mit „mittel“, 4 Prozent mit schlecht.

Der Messetermin alljährlich zu Beginn eines Jahres ist für Brandenburg eine Chance auf die Potenziale seiner ländlichen Regionen hinzuweisen, für die Leistungen der Land- und Ernährungswirtschaft zu werben, aber auch – bezogen auf das Jahr – auf Themen und Veranstaltungen hinzuweisen, die besondere Aufmerksamkeit verdienen. Die Internationale Grüne Woche insgesamt versteht sich als größte Plattform in Deutschland, um aktuelle Diskussionen der Land- und Ernährungswirtschaft, zunehmend auch Fragen der Umwelt, des Klimaschutzes, der Gesundheit, der Entwicklungshilfe oder der Nachhaltigkeit, aufzunehmen. Im Umfeld der Messe fanden auch in diesem Jahr eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen im gesamten Stadtgebiet von Berlin statt, die auf Themen aus diesen Politikfeldern Bezug nahmen.

Brandenburger Grüne Woche-Bilanz 2023: Neustart gelungen

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause hat sich Brandenburgs Agrar- und Ernährungswirtschaft am gewohnten Ort in der Messehalle 21a wieder zehn Tage auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentiert.

Die vom Brandenburger Agrar- und Umweltministerium ausgerichtete Länderhalle 21a war mit fast 60 Ständen mit 51 Ausstellerinnen und Ausstellern und ihren 200 wechselnden Anbietern der Agrar- und Ernährungswirtschaft, des Land- und Naturtourismus und Handwerks 2023 zum 31. Mal auf der weltweit beachteten Verbrauchermesse dabei, zum 29. Mal mit eigener Halle.

Das nach 2020 noch einmal überarbeitete Hallenkonzept kam an: Auch in diesem Jahr war die Halle trotz des Rückgangs der Ausstellerzahlen gut gefüllt. Die vorab als eher niedrig angesetzten Umsatzerwartungen wurden an den meisten Ständen übertroffen, so dass Nachbestellungen notwendig waren. Teile des Sortiments waren zum Messeende ausverkauft. Bereits während der Messe wurde von einigen Ausstellern, die in diesem Jahr nicht dabei waren, eine Bewerbung für die Brandenburg-Halle 2024 angezeigt. 76 Prozent der Aussteller der diesjährigen Brandenburg-Halle haben in der Abschlussbefragung angezeigt, 2024 wieder dabei sein zu wollen. 24 Prozent gaben an, sich noch nicht entscheiden zu können. Mit „Nein“ antwortete keines der ausstellenden Unternehmen des Jahrgangs 2023.

Auf die Frage „Welchen Stellenwert hat für Sie die Teilnahme in der Brandenburg-Halle? antworteten 55 Prozent der Aussteller „sehr hoch“, 42 Prozent „hoch“, 3 Prozent „weniger hoch“.

Für viele der klein- und mittelständischen Betriebe, die die Halle prägen, war es nach zwei Jahren besonders wichtig, im direkten Kontakt mit Verbraucherinnen und Verbrauchern zu prüfen, wie ihre Produkte ankommen. Dies zeigt sich unter anderem an der hohen Präsenz von Geschäftsführern, Marketingleitern, Vorständen an den zehn Messetagen.

Die Erwartung, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens beziehungsweise des Verbands oder der Wirtschaftsregion zu steigern, erfüllte sich für 86 Prozent der Aussteller „sehr gut“, 14 Prozent kreuzten hier „mittel“ an. Dass 86 Prozent der Aussteller am Ende einer Verbrauchermesse wie der Grünen Woche die Kontakte zu Endverbrauchern als „sehr gut“ und niemand als schlecht einstuft, mag nicht überraschen. Ein Hinweis für die wirtschaftlichen Effekte der Messe ist aber die Antwort der Aussteller zu Kontakten mit dem Handel und der Gastronomie. 56 Prozent bewerteten diese zum Messeende als „sehr gut“, 33 mit „mittel“, 11 Prozent mit „schlecht“. Die Grüne Woche ist traditionell weniger als Listungsmesse, sondern als großes Netzwerktreffen unter der Ägide der Agrar- und Ernährungswirtschaft angelegt. Hierzu trägt insbesondere der Brandenburg-Tag bei, der traditionell am Messemontag begangen wird. Nach zwei Jahren Pause war auch die Beteiligung am Brandenburg-Abend hoch. Aus den Erfahrungen früherer Brandenburg-Hallen lässt sich aber ableiten, dass es auch 2023 ein Nachmessegeschäft mit Listungen beziehungsweise Buchungen geben dürfte.

Den Aspekt der Kontaktpflege auf einer Grünen Woche wichten 70 Prozent der Aussteller in der Brandenburg-Halle 21a mit „sehr hoch“, 23 mit „mittel, 74 Prozent mit „schlecht“. Beachtliche 52 Prozent der Aussteller glauben, auf der Messe „sehr gut“ Neukunden gewinnen zu können, 44 Prozent bewerten die Chancen hier mit „mittel“, 4 Prozent mit „schlecht“. Einen Anteil dürften dabei die drei Handelsrundgänge und der Rundgang mit Gastronomen in der Brandenburg-Halle haben, die der Verband pro agro organisiert. In diesem Jahr waren jeweils einmal Minister Axel Vogel sowie Staatssekretärin Anja Boudon mit Staatssekretär Hendrik Fischer dabei.

Die hohe mediale Aufmerksamkeit für Aussteller und deren Angebote schätzen 59 Prozent der Beteiligten in der Halle als „sehr gut“ ein, 37 Prozent bewerten dies mit „mittel“, 4 Prozent mit schlecht.

Der Messetermin alljährlich zu Beginn eines Jahres ist für Brandenburg eine Chance auf die Potenziale seiner ländlichen Regionen hinzuweisen, für die Leistungen der Land- und Ernährungswirtschaft zu werben, aber auch – bezogen auf das Jahr – auf Themen und Veranstaltungen hinzuweisen, die besondere Aufmerksamkeit verdienen. Die Internationale Grüne Woche insgesamt versteht sich als größte Plattform in Deutschland, um aktuelle Diskussionen der Land- und Ernährungswirtschaft, zunehmend auch Fragen der Umwelt, des Klimaschutzes, der Gesundheit, der Entwicklungshilfe oder der Nachhaltigkeit, aufzunehmen. Im Umfeld der Messe fanden auch in diesem Jahr eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen im gesamten Stadtgebiet von Berlin statt, die auf Themen aus diesen Politikfeldern Bezug nahmen.

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