Hauptmenü

Gefahren der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Wildschwein
© Offergeld/MLUK
Wildschwein
© Offergeld/MLUK

Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung in Deutschland

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) als eine hochansteckende Viruserkrankung bedroht neben den Wildschweinen auch die Hausschweinbestände. Angesichts der aktuellen Tierseuchenlage mit mehreren bestätigten Fällen der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg ist es wichtig, alle angeordneten Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung in Deutschland einzuhalten. Dies betrifft nicht nur landwirtschaftliche Nutztierhalter und Jäger, sondern alle Bürger können durch das eigene Verhalten dazu beitragen, die Ausbreitung der Seuche einzudämmen.

Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung in Deutschland

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) als eine hochansteckende Viruserkrankung bedroht neben den Wildschweinen auch die Hausschweinbestände. Angesichts der aktuellen Tierseuchenlage mit mehreren bestätigten Fällen der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg ist es wichtig, alle angeordneten Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung in Deutschland einzuhalten. Dies betrifft nicht nur landwirtschaftliche Nutztierhalter und Jäger, sondern alle Bürger können durch das eigene Verhalten dazu beitragen, die Ausbreitung der Seuche einzudämmen.


Gebietsabhängige Aktivitäten

  • Betrieb von Saufängen in den Landkreisen und kreisfreien Städten, die von der ASP betroffen sind

    Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest wird das Verbot gemäß Paragraph 19 Absatz 1 Nummer 7 des Bundesjagdgesetzes, Saufänge nur mit vorangegangener Beantragung und Genehmigung betreiben zu dürfen, durch eine Allgemeinverfügung aufgehoben. Im Rahmen der Fallenjagd wird außerdem das Verbot nach Paragraph 19 Absatz 1 Nummer 2b des Bundesjagdgesetzes, wonach Schwarzwild nicht mit einem Kaliber unter 6,5 mm erlegt werden darf, aufgehoben.

    Statt eines Antrages muss der Betreiber von Saufängen nur noch ein Anzeigeformular ausfüllen und bei der obersten Jagdbehörde einreichen. Die Auflagen in der Allgemeinverfügung hinsichtlich des Saufangbetriebes und der zulässigen Munition sind zwingend zu beachten und einzuhalten.

    Der räumliche Geltungsbereich der Allgemeinverfügung erstreckt sich über die Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Märkisch-Oderland, Barnim und Uckermark sowie die kreisfreien Städte Frankfurt/Oder und Cottbus.

    Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest wird das Verbot gemäß Paragraph 19 Absatz 1 Nummer 7 des Bundesjagdgesetzes, Saufänge nur mit vorangegangener Beantragung und Genehmigung betreiben zu dürfen, durch eine Allgemeinverfügung aufgehoben. Im Rahmen der Fallenjagd wird außerdem das Verbot nach Paragraph 19 Absatz 1 Nummer 2b des Bundesjagdgesetzes, wonach Schwarzwild nicht mit einem Kaliber unter 6,5 mm erlegt werden darf, aufgehoben.

    Statt eines Antrages muss der Betreiber von Saufängen nur noch ein Anzeigeformular ausfüllen und bei der obersten Jagdbehörde einreichen. Die Auflagen in der Allgemeinverfügung hinsichtlich des Saufangbetriebes und der zulässigen Munition sind zwingend zu beachten und einzuhalten.

    Der räumliche Geltungsbereich der Allgemeinverfügung erstreckt sich über die Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Märkisch-Oderland, Barnim und Uckermark sowie die kreisfreien Städte Frankfurt/Oder und Cottbus.

  • Erlegen/Beproben für gefährdetes Gebiet inklusive Kernzone
    • Darf im gefährdeten Gebiet gejagt werden?

    Nein, es gilt ein veterinärrechtlich angeordnetes vorläufiges Jagdverbot für alle Tierarten.

    • Findet eine Fallwildsuche statt?

    Ja, es wird intensiv nach Fallwild gesucht. Diese Suche ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden. Er hat dabei Hilfe zu leisten.

    • Kommen bei der Fallwildsuche Hunde und andere Jäger*innen mit Schusswaffen zum Einsatz?

    Ja, es kommen Kadaversuchhunde mit ihren Hundeführern zum Einsatz. Die Hundeführerinnen und Hundeführer können auch Jagdwaffen tragen. Diese Maßnahme ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden.

    • Besteht eine Anzeigepflicht für gefundene Wildschweine?

    Ja, jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist unter Angabe des Fundortes dem Veterinäramt anzuzeigen. Geschulte Bergetrupps holen den Wildschweinkadaver ab und desinfizieren den Fundort.

    • Darf im gefährdeten Gebiet gejagt werden?

    Nein, es gilt ein veterinärrechtlich angeordnetes vorläufiges Jagdverbot für alle Tierarten.

    • Findet eine Fallwildsuche statt?

    Ja, es wird intensiv nach Fallwild gesucht. Diese Suche ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden. Er hat dabei Hilfe zu leisten.

    • Kommen bei der Fallwildsuche Hunde und andere Jäger*innen mit Schusswaffen zum Einsatz?

    Ja, es kommen Kadaversuchhunde mit ihren Hundeführern zum Einsatz. Die Hundeführerinnen und Hundeführer können auch Jagdwaffen tragen. Diese Maßnahme ist vom Jagdausübungsberechtigten zu dulden.

    • Besteht eine Anzeigepflicht für gefundene Wildschweine?

    Ja, jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist unter Angabe des Fundortes dem Veterinäramt anzuzeigen. Geschulte Bergetrupps holen den Wildschweinkadaver ab und desinfizieren den Fundort.

  • Erlegen/Beproben für Pufferzone
    • Darf innerhalb der Pufferzone auf Wild gejagt werden?

    Ja, die Einzeljagd und Erntejagden auf Wild sind statthaft. Bewegungsjagden sind bis auf weiteres verboten. Einzelheiten regeln die Tierseuchenallgemeinverfügungen der jeweiligen Landkreise.

    • Welche Regelungen gelten für erlegte Wildschweine aus der Pufferzone?

    Jedes erlegte Wildschwein muss in eine von der zuständigen Veterinärbehörde bestimmte Wildsammelstelle abgegeben werden. Dort erfolgt unter amtlicher Aufsicht eine Probenahme. Eine Freigabe des erlegten Wildschweines ist erst nach Vorliegen eines negativen Untersuchungsergebnisses möglich.

    • Was ist bei der Erlegung und Versorgung von Wildschweinen zu beachten?

    Der Aufbruch von erlegten Wildschweinen ist nach näherer Anweisung der zuständigen Behörde unschädlich zu beseitigen. Sobald Gesellschaftsjagden wieder erlaubt sind, hat das Aufbrechen erlegter Wildschweine und die Sammlung des Aufbruchs an einem zentralen Ort zu erfolgen. 

    Jagdhunde und Gegenstände, auch Fahrzeuge, die mit erlegten Wildschweinen in Berührung gekommen sind, müssen entsprechend gereinigt und desinfiziert werden.

    • Darf innerhalb der Pufferzone auf Wild gejagt werden?

    Ja, die Einzeljagd und Erntejagden auf Wild sind statthaft. Bewegungsjagden sind bis auf weiteres verboten. Einzelheiten regeln die Tierseuchenallgemeinverfügungen der jeweiligen Landkreise.

    • Welche Regelungen gelten für erlegte Wildschweine aus der Pufferzone?

    Jedes erlegte Wildschwein muss in eine von der zuständigen Veterinärbehörde bestimmte Wildsammelstelle abgegeben werden. Dort erfolgt unter amtlicher Aufsicht eine Probenahme. Eine Freigabe des erlegten Wildschweines ist erst nach Vorliegen eines negativen Untersuchungsergebnisses möglich.

    • Was ist bei der Erlegung und Versorgung von Wildschweinen zu beachten?

    Der Aufbruch von erlegten Wildschweinen ist nach näherer Anweisung der zuständigen Behörde unschädlich zu beseitigen. Sobald Gesellschaftsjagden wieder erlaubt sind, hat das Aufbrechen erlegter Wildschweine und die Sammlung des Aufbruchs an einem zentralen Ort zu erfolgen. 

    Jagdhunde und Gegenstände, auch Fahrzeuge, die mit erlegten Wildschweinen in Berührung gekommen sind, müssen entsprechend gereinigt und desinfiziert werden.

  • Erlegen/Beproben im ASP-seuchenfreien Gebiet
    • Darf im seuchenfreien Gebiet gejagt werden?

    Ja, es gibt keine Einschränkungen. Allerdings gilt die Anordnung zur verstärkten flächendeckenden Reduzierung des Schwarzwildbestandes in ganz Brandenburg.

    • Was gilt für Fall- und Unfallwild beim Schwarzwild?

    Jedes verendet aufgefundene oder verunfallte Wildschwein ist sofort zur virologischen Untersuchung zu beproben. Der Kadaver verbleibt, wenn möglich am Fundort und wird dort unschädlich vom Jagdausübungsberechtigten beseitigt.

    • Soll auch in diesen Gebieten nach Fallwild gesucht werden?

    Ja, verstärkt durch die Jagdausübungsberechtigten.

    • Darf im seuchenfreien Gebiet gejagt werden?

    Ja, es gibt keine Einschränkungen. Allerdings gilt die Anordnung zur verstärkten flächendeckenden Reduzierung des Schwarzwildbestandes in ganz Brandenburg.

    • Was gilt für Fall- und Unfallwild beim Schwarzwild?

    Jedes verendet aufgefundene oder verunfallte Wildschwein ist sofort zur virologischen Untersuchung zu beproben. Der Kadaver verbleibt, wenn möglich am Fundort und wird dort unschädlich vom Jagdausübungsberechtigten beseitigt.

    • Soll auch in diesen Gebieten nach Fallwild gesucht werden?

    Ja, verstärkt durch die Jagdausübungsberechtigten.

  • Abgabeprämie für Schwarzwild aus den Pufferzonen

    Ab dem 9. November wird für erlegtes, nicht vermarktungsfähiges Schwarzwild aus den Pufferzonen der ASP-Gebiete eine Abgabeprämie gezahlt.

    Die Abgabeprämie beträgt für Schwarzwild:

    • bis 30 Kilogramm Gewicht 30,00 Euro
    • ab 30 Kilogramm Gewicht 50,00 Euro

    Die Abrechnung erfolgt zum Jagdjahresende über die Landkreise und kreisfreien Städte der betroffenen ASP Gebiete.

    Ab dem 9. November wird für erlegtes, nicht vermarktungsfähiges Schwarzwild aus den Pufferzonen der ASP-Gebiete eine Abgabeprämie gezahlt.

    Die Abgabeprämie beträgt für Schwarzwild:

    • bis 30 Kilogramm Gewicht 30,00 Euro
    • ab 30 Kilogramm Gewicht 50,00 Euro

    Die Abrechnung erfolgt zum Jagdjahresende über die Landkreise und kreisfreien Städte der betroffenen ASP Gebiete.

  • Abgabestellen Schwarzwild Übersicht Landkreise
    Landkreis beziehungsweise kreisfreie Stadt
    Standorte der Abgabestellen
    für Schwarzwild (Adresse)
    Öffnungszeiten
    Uckermark
    Angermünder Weg
    Herr Höfert (Tel. 03331 24017)
    16278 Pinnow
    (GPS: 53.039626, 14.072201)
    Mi. 08:00 - 17:00 Uhr
    Sa. 08:00 - 12:00
    Kuhheide 15
    Herr Briesemeister (Tel. 03332 538427)
    16303 Schwedt
    (GPS: 53.081509, 14.309341)
    Mo.-Fr. 09:00 - 17:00
    Oberer Schreyweg
    Herr Fischer (Tel. 03332 266543)
    16307 Gartz
    (GPS: 53.217444, 14.399966)
    Mo., Mi., Fr. 13:00 -15:00
    Barnim
    Hohensaatener Str. 30
    Tel. 03334 2141607
    16248 Lunow-Stolzenhagen
    Nach Vereinbarung
    Märkisch-Oderland
    GEDO - Wasser- und Bodenverband Oderbruch
    Mahlerstraße 22
    16269 Wriezen
    Tel. 03346 860 6969
    Mo.-Fr. 07:00 - 12:00
    Sa. 07:00 - 12:00
    Wirtschaftshof Müncheberg
    Marienfeld 1f
    15374 Müncheberg
    Tel. 0162 2047933
    Mo.-Fr. 07:00 - 12:00
    Sa. 07:00 - 12:00
    Frankfurt (Oder)
    Stadtförsterei Frankfurt (Oder)
    Eduardspring 1
    15234 Frankfurt (Oder)
    Tel. 033605 5147
    Mo. und Do. 09:00 - 12:00 Uhr
    Oder-Spree
    Wildsammelstelle Beerenbusch
    Forsthaus Beerenbusch 1
    15518 Berkenbrück
    Tel. 0151 19455874
    Nach telefonischer Vereinbarung bzw. Anmeldung
    Wildsammelstelle Müllrose
    Landeswaldoberförsterei Müllrose
    Kirchsteig 3
    15299 Müllrose
    Tel. 033606 789822
    Mo., Mi., und Fr. 08:00 - 10:00 Uhr
    Wildsammelstelle Schwenow
    Landeswaldoberförsterei Hammer
    Schwenower Dorfstraße 5
    15859 Storkow OT Schwenow
    Tel. 0172 3143550
    Mo. und Do. 08:00 - 10:00 Uhr
    Dahme-Spreewald
    Herr Buder (Revierleiter Straupitz - Oberförsterei Lieberose)
    Byhlener Dorfstraße 62
    15913 Byhleguhre-Byhlen
    (GPS: 51.914608, 14.198496)
    Nach telefonischer Vereinbarung
    Tel. 035475 294
    "Schützenpunkt"
    Krugauer Weg 1a
    15913 Märkische Heide / OT Groß Leuthen
    Mo., Di., Do. und Fr.
    09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr
    Mi. 09:00 - 12:00 Uhr
    Sa. und So. nach Vereinbarung
    Oberförsterei Lieberose
    Schloßhof 1
    15686 Lieberose
    033671 327730
    Mo.-Fr. 07:00 - 08:30 Uhr
    oder nach telefonischer Vereinbarung
    Spree-Neiße
    Alte Schule Bärenklau
    Grabkoer Straße 7
    03172 Schenkendöbern OT Bärenklau
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Alte Mühle Groß Gastrose
    Mühlenhof 24
    03172 Schenkendöbern
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Holzhof Tauer - Landesbetrieb Forst Brandenburg
    Forstbaumschule 2
    03197 Jänschwalde OT Drewitz
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    AGNS - Deponie Forst
    Betriebshof Eigenbetrieb Landkreis Spree-Neiße
    Zur Deponie 1
    03149 Forst
    Mo. - Fr. 08:00 - 16:00 Uhr
    Sa. 08:00 - 13:00 Uhr
    Forsthaus Jerischke
    Jerischke Nr. 35
    03159 Neiße-Malxetal
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Alte Oberförsterei Kathlow
    Forsthaus 1
    03185 Neuhausen/Spree OT Kathlow
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Cottbus
    Wertstoffhof Deponie Cottbus
    Lakomaer Chaussee 6
    03044 Cottbus
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr

    Landkreis beziehungsweise kreisfreie Stadt
    Standorte der Abgabestellen
    für Schwarzwild (Adresse)
    Öffnungszeiten
    Uckermark
    Angermünder Weg
    Herr Höfert (Tel. 03331 24017)
    16278 Pinnow
    (GPS: 53.039626, 14.072201)
    Mi. 08:00 - 17:00 Uhr
    Sa. 08:00 - 12:00
    Kuhheide 15
    Herr Briesemeister (Tel. 03332 538427)
    16303 Schwedt
    (GPS: 53.081509, 14.309341)
    Mo.-Fr. 09:00 - 17:00
    Oberer Schreyweg
    Herr Fischer (Tel. 03332 266543)
    16307 Gartz
    (GPS: 53.217444, 14.399966)
    Mo., Mi., Fr. 13:00 -15:00
    Barnim
    Hohensaatener Str. 30
    Tel. 03334 2141607
    16248 Lunow-Stolzenhagen
    Nach Vereinbarung
    Märkisch-Oderland
    GEDO - Wasser- und Bodenverband Oderbruch
    Mahlerstraße 22
    16269 Wriezen
    Tel. 03346 860 6969
    Mo.-Fr. 07:00 - 12:00
    Sa. 07:00 - 12:00
    Wirtschaftshof Müncheberg
    Marienfeld 1f
    15374 Müncheberg
    Tel. 0162 2047933
    Mo.-Fr. 07:00 - 12:00
    Sa. 07:00 - 12:00
    Frankfurt (Oder)
    Stadtförsterei Frankfurt (Oder)
    Eduardspring 1
    15234 Frankfurt (Oder)
    Tel. 033605 5147
    Mo. und Do. 09:00 - 12:00 Uhr
    Oder-Spree
    Wildsammelstelle Beerenbusch
    Forsthaus Beerenbusch 1
    15518 Berkenbrück
    Tel. 0151 19455874
    Nach telefonischer Vereinbarung bzw. Anmeldung
    Wildsammelstelle Müllrose
    Landeswaldoberförsterei Müllrose
    Kirchsteig 3
    15299 Müllrose
    Tel. 033606 789822
    Mo., Mi., und Fr. 08:00 - 10:00 Uhr
    Wildsammelstelle Schwenow
    Landeswaldoberförsterei Hammer
    Schwenower Dorfstraße 5
    15859 Storkow OT Schwenow
    Tel. 0172 3143550
    Mo. und Do. 08:00 - 10:00 Uhr
    Dahme-Spreewald
    Herr Buder (Revierleiter Straupitz - Oberförsterei Lieberose)
    Byhlener Dorfstraße 62
    15913 Byhleguhre-Byhlen
    (GPS: 51.914608, 14.198496)
    Nach telefonischer Vereinbarung
    Tel. 035475 294
    "Schützenpunkt"
    Krugauer Weg 1a
    15913 Märkische Heide / OT Groß Leuthen
    Mo., Di., Do. und Fr.
    09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr
    Mi. 09:00 - 12:00 Uhr
    Sa. und So. nach Vereinbarung
    Oberförsterei Lieberose
    Schloßhof 1
    15686 Lieberose
    033671 327730
    Mo.-Fr. 07:00 - 08:30 Uhr
    oder nach telefonischer Vereinbarung
    Spree-Neiße
    Alte Schule Bärenklau
    Grabkoer Straße 7
    03172 Schenkendöbern OT Bärenklau
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Alte Mühle Groß Gastrose
    Mühlenhof 24
    03172 Schenkendöbern
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Holzhof Tauer - Landesbetrieb Forst Brandenburg
    Forstbaumschule 2
    03197 Jänschwalde OT Drewitz
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    AGNS - Deponie Forst
    Betriebshof Eigenbetrieb Landkreis Spree-Neiße
    Zur Deponie 1
    03149 Forst
    Mo. - Fr. 08:00 - 16:00 Uhr
    Sa. 08:00 - 13:00 Uhr
    Forsthaus Jerischke
    Jerischke Nr. 35
    03159 Neiße-Malxetal
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Alte Oberförsterei Kathlow
    Forsthaus 1
    03185 Neuhausen/Spree OT Kathlow
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr
    Cottbus
    Wertstoffhof Deponie Cottbus
    Lakomaer Chaussee 6
    03044 Cottbus
    Mo., Mi. und Fr. 07:00 - 09:00 Uhr

  • Vermarktung Wildschweinfleisch aus gefährdeten Gebiet einschließlich Kernzone
    • Darf Wildschweinfleisch aus dem gefährdeten Gebiet einschließlich Kernzone vermarktet werden?

    Nein, da grundsätzlich die Jagd zurzeit verboten ist. Das Verbringen von Wildschweinfleisch aus dem gefährdeten Gebiet in andere Gebiete des Inlands oder in die Europäische Union ist verboten.

    • Darf Wildschweinfleisch aus dem gefährdeten Gebiet einschließlich Kernzone vermarktet werden?

    Nein, da grundsätzlich die Jagd zurzeit verboten ist. Das Verbringen von Wildschweinfleisch aus dem gefährdeten Gebiet in andere Gebiete des Inlands oder in die Europäische Union ist verboten.

  • Vermarktung Wildschweinfleisch aus Pufferzone
    • Dürfen in der Pufferzone erlegte Wildschweine vermarktet werden?

    Fleisch von in der Pufferzone erlegten Wildschweinen, darf in andere Gebiete nicht verbracht werden. Eine Ausnahme ist das Verbringen aus der Pufferzone in das restliche Inland nach virologisch negativer Untersuchung (=ASP-Negativattest). Die erlegten Wildschweine sind unter amtlicher Aufsicht zu verwahren, bis das Negativattest vorliegt.

    • Dürfen in der Pufferzone erlegte Wildschweine vermarktet werden?

    Fleisch von in der Pufferzone erlegten Wildschweinen, darf in andere Gebiete nicht verbracht werden. Eine Ausnahme ist das Verbringen aus der Pufferzone in das restliche Inland nach virologisch negativer Untersuchung (=ASP-Negativattest). Die erlegten Wildschweine sind unter amtlicher Aufsicht zu verwahren, bis das Negativattest vorliegt.

  • Vermarktung Wildschweinfleisch aus seuchenfreien Gebieten Brandenburgs
    • Bestehen Restriktionen für die Vermarktung von Wildschweinfleisch aus den seuchenfreien Landesteilen in Brandenburg?

    Nein, es bestehen keine gesetzlichen Beschränkungen. Das Fleisch darf frei gehandelt werden.

    • Bestehen Restriktionen für die Vermarktung von Wildschweinfleisch aus den seuchenfreien Landesteilen in Brandenburg?

    Nein, es bestehen keine gesetzlichen Beschränkungen. Das Fleisch darf frei gehandelt werden.

Allgemeines zur Reduzierung von Schwarzwild

  • Erlegungsprämie

    Deutliche Reduzierung des Schwarzwildbestandes ist ein prioritäres Ziel im Rahmen der ASP-Prävention. Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 wurde die landesweite Erlegungsprämie in Brandenburg eingeführt. Jagdausübungsberechtigte (JAB) können eine Erlegungsprämie beantragen, die als Ausgleich für den entstandenen Mehraufwand zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gewährt wird. Gleichzeitig soll ein Anreiz geschaffen werden, verstärkt Schwarzwild zu bejagen.

    Es gilt weiterhin, vorerst bis zum 31. März 2021, die Erlegungsprämie für alles Schwarzwild welches über dem Streckenergebnis des Referenzjagdjahres 2015/16 erlegt wurde. Die Prämie beträgt 50,00 Euro pro Stück Schwarzwild.

    Deutliche Reduzierung des Schwarzwildbestandes ist ein prioritäres Ziel im Rahmen der ASP-Prävention. Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 wurde die landesweite Erlegungsprämie in Brandenburg eingeführt. Jagdausübungsberechtigte (JAB) können eine Erlegungsprämie beantragen, die als Ausgleich für den entstandenen Mehraufwand zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gewährt wird. Gleichzeitig soll ein Anreiz geschaffen werden, verstärkt Schwarzwild zu bejagen.

    Es gilt weiterhin, vorerst bis zum 31. März 2021, die Erlegungsprämie für alles Schwarzwild welches über dem Streckenergebnis des Referenzjagdjahres 2015/16 erlegt wurde. Die Prämie beträgt 50,00 Euro pro Stück Schwarzwild.

  • Betreiben von Saufängen
    Praxisleitfaden und Genehmigung zum Betrieb

    Landesweit sehr hohe Schwarzwilddichten vor dem Hintergrund der immer näher rückenden Seuchenfront der Afrikanischen Schweinepest machen es dringend erforderlich, die Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten zu reduzieren. Dazu gehört als ein ergänzendes und wirksames Instrument der Fallenfang. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen konnte zweifelsfrei belegt werden, dass der Fallenfang, gerade bei einer so reproduktiven Wildart wie dem Schwarzwild, mit hohem Wirkungsgrad praktiziert werden kann. In dem hier vorliegenden Praxisleitfaden wird die Methodik und Technik anhand zweier mobiler Saufanganlagen vorgestellt.

    Der Schwarzwildfang erfordert eine Genehmigung nach Pargraph 19 Absatz 1 Nummer 7 Bundesjagdgesetz (BJagdG) in Verbindung mit Pargarph 26 Absatz 2 Brandenburgisches Jagdgesetz (BbgJagdG).

    Praxisleitfaden und Genehmigung zum Betrieb

    Landesweit sehr hohe Schwarzwilddichten vor dem Hintergrund der immer näher rückenden Seuchenfront der Afrikanischen Schweinepest machen es dringend erforderlich, die Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten zu reduzieren. Dazu gehört als ein ergänzendes und wirksames Instrument der Fallenfang. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen konnte zweifelsfrei belegt werden, dass der Fallenfang, gerade bei einer so reproduktiven Wildart wie dem Schwarzwild, mit hohem Wirkungsgrad praktiziert werden kann. In dem hier vorliegenden Praxisleitfaden wird die Methodik und Technik anhand zweier mobiler Saufanganlagen vorgestellt.

    Der Schwarzwildfang erfordert eine Genehmigung nach Pargraph 19 Absatz 1 Nummer 7 Bundesjagdgesetz (BJagdG) in Verbindung mit Pargarph 26 Absatz 2 Brandenburgisches Jagdgesetz (BbgJagdG).

  • Ausnahme vom Verbot der Verwendung von künstlichen Lichtquellen

    Der Ansatz für eine Verhinderung eines Eintrages der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Brandenburg ist von hoher Relevanz. Zur Erlegung von Schwarzwild wird gemäß Paragraph 26 Absatz 2 des Jagdgesetzes für das Land Brandenburg (BbgJagdG) eine Ausnahme vom Verbot der Verwendung von künstlichen Lichtquellen (allgemein gebräuchlichen Taschenlampen oder [Hand-]Scheinwerfern) zugelassen.

    Der Ansatz für eine Verhinderung eines Eintrages der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Brandenburg ist von hoher Relevanz. Zur Erlegung von Schwarzwild wird gemäß Paragraph 26 Absatz 2 des Jagdgesetzes für das Land Brandenburg (BbgJagdG) eine Ausnahme vom Verbot der Verwendung von künstlichen Lichtquellen (allgemein gebräuchlichen Taschenlampen oder [Hand-]Scheinwerfern) zugelassen.


Wichtige Hinweise zur Prävention und Verhaltensmaßregeln wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) unter Afrikanische Schweinepest zusammengestellt. Gleichzeitig informiert auch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) über das aktuelle "Tierseuchengeschehen" im Bereich der anzeigepflichtigen Afrikanischen Schweinepest.

Wichtige Hinweise zur Prävention und Verhaltensmaßregeln wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) unter Afrikanische Schweinepest zusammengestellt. Gleichzeitig informiert auch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) über das aktuelle "Tierseuchengeschehen" im Bereich der anzeigepflichtigen Afrikanischen Schweinepest.